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	<title>Poesie &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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	<description>Selbsthilfe, Genesungsbegleitung und Betroffenenbeteiligung</description>
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	<title>Poesie &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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		<title>Glitzernde Luftballons im grünen Laub</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Kunze]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 11:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aspergers Nähkästchen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Abendstimmung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Erfahrungsbericht über die positive Kraft nicht alltäglicher Begegnungen von Eurem Schmusehamster (ak)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Erfahrungsbericht über die positive Kraft nicht alltäglicher Begegnungen von Eurem Schmusehamster (ak)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später am letzten Samstag, ließ den Schmusehamster das hypothetische höhere Wesen gleich nochmal am Baum der Erkenntnis naschen &#8211; oder zumindest schnuppern und das kam so&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ich mir, von der nachmittäglichen Geschichte am Kassenautomaten beseelt, von meiner wunderschönen rothaarigen und grünäugigen offenherzigen Muse befriedigt und durch einen herrlichen Erdbeerplunder gestärkt, eine Weile im Garten den Hintern platt gesessen hatte, schwenkte mein inneres Barometer fanfarenblasend von &#8222;Passiv&#8220; auf &#8222;Aktiv&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also auf die Beine gestellt und die Hundis geschnappt für einen Spaziergang durch die abendlich goldene Landschaft.<br>Sobald der letzte asphaltierte Rest von Straße endgültig in den Schotterweg des Naturschutzgebietes übergegangen war, meldete mein Asperger-Radar einen glitzernden Strauß Folienballons am diesseitigen Niersufer. Durch das dichte sommerlich grüne Laub waren die Ballons zwar kaum erkennbar, aber manchmal ist Asperger auch eine Superkraft und mein Radar fokussierte zuverlässig genau darauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wird wohl eine Geburtstagsfeier von Jugendlichen an der Niers sein oder gar ein Heiratsantrag eines holden Romeos an seine angebetete Julia?</p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Punkt versuchte ich, mir Rat bei meinen mitgeführten Vierbeinern zu holen. Doch weder die elfjährige Noa, noch der 14-jährige Brutus hatten gerade Zeit oder Lust, ihre Aufmerksamkeit auf meine Frage umzulenken.<br>Die Hündin hatte zwischen viel zu vielen potenziellen Beutetieren abzuwägen, deren verführerischer Duft sich in ihre Fußballfeldgroße Nasen-Oberfläche einbrannte.<br>Apropos Duft &#8211; der vom Alter mit nachlassendem Gehör und Augenpaar gezeichnete Rüde war damit beschäftigt, sich in die ihm angenehme Joga-Position &#8222;Donnerbalken&#8220; zu drehen, eine Übung, der stets eine Mischung filigraner Eleganz gepaart mit arthritischer Entwürdigung innewohnt und welche zuverlässig mit dem Verlust eines gefühlten Viertels des vorherigen Körpergewichts des kleinen Kerls einher geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach vollzogenem Akt, das dunkle Tütchen mit dem noch körperwarmen Endprodukt der Bemühungen meines behaarten Gefährten lässig am Handgelenk baumelnd, setzen wir unseren Weg fort und bogen auf den Flurweg ein, der parallel zur Niers verläuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außer uns sind nur wenige Menschen unterwegs &#8211; es ist Abendbrotzeit.<br>Vor uns enthüllt sich ein schönes Bild:<br><br>Zwei Menschen, beides Damen, und der schon von weitem bemerkte Strauß bunter Folienballons.<br>Beide Hunde halten direkt darauf zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Haben die Hunde Angst vor den Ballons?&#8220; ruft mir die erste Dame entgegen.<br>Ich werfe einen Blick auf meine beiden Begleiter, die schwanzwedelnd in ihren Geschirren hängen und an den Leinen ziehen. Im Kontrollraum meines inneren Teams wird die Szene mehrfach durch den Ironie/Sarkasmus/Zynismus-Filter gejagt, eine zweifelsfreie Bewertung der ausgesprochenen Frage kann aber nicht getroffen werden.<br>&#8222;Es sieht bisher nicht so aus.&#8220; erwidere ich gut gelaunt. Mein innerer Connaisseur flacher Kalauer will ein &#8222;Schlimmstenfalls werden sie gefressen.&#8220; hinterherschicken, was mein innerer Pressesprecher jedoch routiniert mit einem nachsichtigen Lächeln verhindert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Ballons und deren Besitzerinnen angekommen, bietet sich mir ein Anblick wie ich ihn nicht alle Tage habe. Beide Damen werden von meinem inneren Ordner in die Kategorie &#8222;Gesamtkunstwerk&#8220; einsortiert. Ich darf das, denn in dieser Schublade residiere ich selber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngere der beiden Damen, vielleicht Mitte Zwanzig, schlank, trägt schwarze flache Stoffsneaker mit weißer Sohle, welche in lange rotweiß geringelte Kniestrümpfe übergehen, jene Sorte, welche ich aus dem Kölner Karneval oder dem stadtbekannten Puppentheater kenne. Darüber trägt die junge Dame ein schlichtes &#8222;kleines Schwarzes&#8220; und auf dem Kopf mit kurzen Haaren eine klassische Melone, wie ich sie von Charlie Chaplin kenne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die rundliche Begleiterin, irgendwo im Niemandsland von Forty- to Fifty-Something anzusiedeln, kommt mit einem beigefarbenen Baumwollkleid und hochhackigen Korkschlappen zwar weniger farbenfroh daher, jedoch erfüllt das gespannte Verhältnis von Volumen und Stoffmenge, mit der ihr üppiges Dekolletee eingehegt ist, eindeutig den Tatbestand von Freiheitsberaubung, wenngleich sich mein evolutionär geprägtes Stammhirn sich eines anerkennend gemurmelten &#8222;O-La-La &#8211; die Glocken von Rom&#8220; nicht erwehren kann, was ihm einen strengen Ordnungsruf meines inneren Gleichstellungsbeauftragten einbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Sind das Podencos?&#8220; fragt die jüngere Dame.<br>&#8222;Jawohl.&#8220; antworte ich und erfahre, dass die ältere Dame bald einen eigenen Podenco aus dem Tierschutz bezieht.<br>Es entspinnt sich ein kurzes aber nettes Gespräch, in welchem ich erfahre, dass die jüngere Dame Porträts von sich knipsen lässt &#8222;weil das Licht und der Fluss im Hintergrund so schön sind.&#8220; Die ältere hebt an dieser Stelle eine digitale Spiegelreflexkamera in die Höhe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während ich noch überlege, wie man auf die Idee kommen könnte, ein durch künstliche Zuleitungen am Leben gehaltenes flaches Kanälchen wie die Niers mit dem Euphemismus &#8222;Fluss&#8220; zu adeln, beschließen Brutus und Noa, dass nun Genug der höflichen Worte gewechselt sind, sowie darüber hinaus zuhause die überfällige Abendfütterung wartet.<br>Es wird eben nicht jeder am Rhein groß, denke ich mir, wünsche den Damen einen guten Abend und empfehle mich samt hungrigem Rudel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist dem Zufall geschuldet, dass ich in einem vom Mausebär geschenkten Buch justament die Zeilen über den Wert spontaner und ganz und gar nicht alltäglicher Begegnungen, die das Leben bereichern, lese. Es sind die glitzernden Facetten, die solche Treffen schenken. Genau dies ist heute an der Niers passiert und auch wenn es wahrscheinlich ist, dass sich unsere Wege niemals mehr kreuzen, ist es mir doch eine gute Anekdote für mein Langzeitgedächtnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne, traut Euch, wenn Ihr etwas Glitzerndem gewahr werdet und geht darauf zu, um es in aller Ruhe zu betrachten. Es bringt das gewisse Etwas in das seelische Gemälde eines Tages.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So long,<br><br>Euer Schmusehamster</p>
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		<title>Ich gehe zu Fuß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Kunze]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 11:19:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aspergers Nähkästchen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Liaison aus persönlichem Erfahrungsbericht und poetischer Gesellschaftskritik von Eurem Schmusehamster (ak)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Liaison aus persönlichem Erfahrungsbericht und poetischer Gesellschaftskritik von Eurem Schmusehamster (ak)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Meine heutige Art zu leben<br>entspricht einem achtsamen Spaziergang, einer von der natürlichen Rhythmik von Tages- und Jahreszeiten unterteilten Wanderung,<br>bei der ich versuche,<br>meine Umwelt bewusst<br>und so frei wie möglich von Erwartungen und Bewertungen wahrzunehmen.<br><br>Ich gehe meinen Weg in dem für mich angenehmen Tempo<br>und lasse mich in meinem Kurs<br>von meinem Bauchgefühl leiten,<br>verweile bei dem, was mir gut tut<br>und verlasse jenes, was mir schadet.<br><br>Ich bemerke, dass ich nicht mehr zurück will<br>-und vielleicht auch nicht mehr kann-<br>in das,<br>was als Leistungsgesellschaft bezeichnet wird;<br>mich fremdbestimmten Maßstäben und produktivitätsoptimierter Uniformität zu beugen,<br>dabei stumpf abzunutzen<br>und schlussendlich zu brechen an arbeitsplatztypischer biologischer Materialermüdung<br>und mein Altenteil über gramgebeugt<br>die Fehler meines Lebens zu bereuen,<br>Und Versäumnisse<br>längst vergangener Chancen und Freuden, verpasster Gelegenheiten nachtrauernd.<br><br>So bin ich froh und glücklich darüber,<br>die U-Bahn-Fahrt des namenlosen, numerierten Humankapitals verlassen zu haben,<br>jene farblosen, kosumgesteuerten Existenzen,<br>die Denken und Handeln bereitwillig abgeben,<br>medienverdummt ihr Schicksal verleugnend.<br><br>Viehherden des Kapitalismus,<br>die rastlos durch die monotone Dunkelheit rasen,<br>nur unterbrochen durch kurze Stationen im gleißenden Licht ihres nächsten Ziels und dieses schon beim Türenschließen hinter sich vergessen haben,<br>gefesselt in ihrem Sitz.<br><br>Den Blick gebannt von ihren Displays, Gedanken verkümmert zu drei Minuten und 140 Zeichen,<br>der freie Wille eingehegt durch unsichtbare Scheuklappen, eingeschüchtert durch den unerbittlichen Schaffner sozialer Kontrolle,<br>gesteuert von gesellschaftlicher Moral.<br><br>Beharrend im Gefahren werdend,<br>Droht Verlernen, ja Vergessen gar,<br>Was einst der Traum von Freiheit war.<br>Bis zum jähen Stop an der Endstation<br>Wiegt jedes Schlagloch uns in tiefere Narkose<br>Apathisch hechelnd in feuchter Dunkelheit,<br>Der Sonne entfremdet, dem Himmel entwöhnt.<br><br>So bin ich froh,<br>dass ich den düstren Tunnel verlassen habe,<br>Geleitet von vielen Weisen und Achtsamen,<br>Furchtbare Angst und Schmerzen leidend,<br>Jede Stufe des Aufstiegs misstrauisch prüfend.<br>Den Abzweig in mein neues Leben:<br><br>Ich kann die Sonne und die Tiere auf den Wiesen sehen.<br>Ich höre den Bach rauschen und die Vögel singen.<br>Ich spüre die Sonne auf dem Gesicht und den Wind in meinen Haaren.<br>Ich rieche die Blumen und den würzigen Duft des Waldes.<br>Ich schmecke die Erdbeeren und die volle, sahnige Milch.<br>Ich lebe.<br></em></p>
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		<title>Abenddämmerung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Kunze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 13:17:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aspergers Nähkästchen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Hommage an die mir liebste Zeit des Tages in poetischer Phantasie prosaischer Physik Eures Schmusehamsters (ak)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Hommage an die mir liebste Zeit des Tages in poetischer Phantasie prosaischer Physik Eures Schmusehamsters (ak)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Tropfen um Tropfen<br>Fließt Dottergelb in silberhelles Tageslicht<br>Verleiht der Landschaft güldenen Glanz<br>Schatten unendlich verlängernd<br>Kontraste liebevoll weichend<br>Farben angenehm wärmend<br><br>In sinkender Sonne fahlem Schein<br>Bäumt sich auf des Tages letzte Lust<br>In einem Meer orangeroter Funken<br>Furchen knorriger Bäume grundlos vertiefend in lichtloser Schwärze<br><br>Blätter erstrahlen in schimmerndem Bernstein<br>Der Abend gekleidet in Bronze und Kupfer<br>Das Himmelsblau vertiefend<br>Vor leuchtenden Wolken<br><br>Bis die letzten Strahlen der Sonne<br>In einem Feuer aus Rosa und Lila<br>Im kobaltblauen Westen verglühen<br><br>Des Tages letzte Farben verlöschen<br>Vor des silbernen Mondes Gesicht<br><br>Hinter funkelnder Sterne perlendem Schleier</em></p>
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		<title>Hommage an den poetischen Schmusehamster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2020 13:27:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Literarische Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mausebär (td) ergreift kurz aber bestimmt den angereichten literarischen Fehdehandschuh und übertrifft sich wieder mal selbst.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Mausebär (td) ergreift kurz, aber bestimmt, den angereichten literarischen Fehdehandschuh und übertrifft sich wieder mal selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein inneres verletzliches Gemüt wurde, der Erde eines Schrebergartens gleich, vom harten Spaten der deutschen Grammatik, insbesondere der Regeln von Satzbau und Satzkomposition, auf das emotionalste aufgewühlt von einer nahezu majestätischen und auch bewunderungswürdigen, gar poetisch zu bezeichnenden, Satzkonstruktion meines genialen und doch so menschlich einfach liebenswerten Lieblingspoeten, dem Schmusehamster, der es wiederum glatt schaffte, einen Satz, so ganz ohne Trennung durch die infernalische Absolutheit der Interpunktion und ohne die schnöde Abtrennung wertvoller beschreibender Akzente, in ebenso stimmungsvoller als auch folgerichtiger Weise, über die Länge eines ganzen Absatzes unseres bedeutungsvollen, ja, geradezu vergötterten Blogs, der uns so manche vergnügliche Stunde der freundschaftlichen, rhetorischen und semantischen Diskussion im Rahmen des gemeinschaftlichen Lektorats erbracht hat, zu ziehen, zu schmeicheln oder zu dehnen, je nach Auffassung des einzelnen Lesers &#8211; und mich somit auf freundschaftliche, aber doch herausfordernde Weise, dazu animiert hat, den Fehdehandschuh zu ergreifen, um ebenfalls meine literarische Pflicht zu erfüllen und mit einem ähnlichem Satzgefüge zu prunken, um ihn gar zu übertreffen oder zu überflügeln, mit dem Versuch, einen logisch folgerichtigen Satzbau nicht nur über einen, sondern gar zwei Absätze zu ergießen, in einem pseudo-orgiastischem Erguss meiner inneren poetischen, aber platonischen Liebe zu meinem angebeteten Schmusehamster, ohne mich durch die schnöde Unterbrechung durch einen einzelnen Punkt aufhalten zu lassen und merke unverschämt an, dass die Verwendung des eigentlichen Satzzeichens, des Punktes also, wenn man ihn fröhlich und sinnvoll verdreifacht, wie ich es zu tun Gedenke, den Satz nicht wirklich abschließt, sondern verlängert und eine weitere Fortsetzung des gleichen Satzes an anderer Stelle weder Zweifel noch Argwohn auf sich ziehen lässt, auch – und gerade &#8211; wenn jener folgende Satz sich in einem weiteren Absatz befindet,…</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;der den vorangegangenen Satz erneut aufnimmt, gar fortführt und daher auch getrost als Bestandteil des vorherigen Satzes gelesen werden darf &#8211; mich dünkt somit meine Mission erfüllt und so reiche ich den samtenen Handschuh wieder zurück in die pelzigen Pfoten meines Freundes und erbringe ein Adieu an die Leser dieses grandiosen Schwachsinns in zwei Absätzen, von einem Satz vereint zu poetischem Nonsens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit literarischem Gruß vom Mausebär (td)</p>
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		<title>Zahlen lügen nicht&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Kunze]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 12:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aspergers Nähkästchen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Alliterationen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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					<description><![CDATA[Epische Verse, lyrisch formuliert, dramatisch vorgetragen, alphabetisch numeriert von Eurem Schmusehamster (ak)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Über ein &#8211; mittlerweile verblichenes &#8211; ehemaliges deutsches Staatsoberhaupt existiert die Anekdote, in einer Rede sich und die geneigten Zuhörer unsanft über die Bedeutung der korrekten Betonung eines einzelnen Wortes bewusst geworden zu sein. Ob es sich bei dem Zitat &#8222;4% der Deutschen Bürgerinnen und Bürger sind Analphabeten.&#8220;, vom Bundespräsidenten sinnverdrehend auf dem zweiten &#8222;a&#8220; betont, um eine tatsächlich so abgespielte Begebenheit oder doch eine &#8222;urban legend&#8220; handelt, soll hier im Nebel der Geschichte unklar bleiben. <br>So oder so jedoch hat mich diese Begebenheit, kabarettistisch humorvoll aufbereitet in einem Bühnenprogramm von Urban Priol, zu dem nun folgenden Text inspiriert. <br>Epische Verse, lyrisch formuliert, dramatisch vorgetragen, alphabetisch numeriert von Eurem Schmusehamster (ak)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Akzeptierte Ansteckung argloser Alter abgesprochen</em>?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Besorgte Bürger brüllen: &#8222;Bringt Beweise!&#8220;<br>Chinesisches Chaos Chance Christlichen Charakters?</em><br><em>Dreiste Denunzianten drohen disziplinierter Demut.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Eilige Einfuhr externer Erntehelfer erlaubt!</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Freie Finanzen formen furchtbare Frucht.<br>Gütige Gönner genießen gnädige Gabe.<br>Heuchelnde Handelnde helfen hysterischen Hetzern.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Innere Instabilität inbrünstig Ignorierender inbegriffen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Jederzeit <em>jagen</em> <em>jubelnd</em></em>e <em>Jähzornige</em> <em>jedermann. <br>Knapper Konsumgüter Kreisläufe kritischer Kern<br>Letzte Lebensmittel langmütig leidender Leute<br>Massen müder Medien Meuternder Medizin<br>Nach nicht nachvollzogenen nächtlichen Notstandserlassen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Offenbar Opfern offizielle Organe Osterfeuer!</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Panische Proteste preußischer Pedanten peinlich?<br>Quantitative Quervernetzung quält qualitative Quellenangaben.<br>Rasch rechtfertigen radikale Regime Repressionen:<br>Staatsgewalt stellt Sorgen Schutzbedürftiger sicher!<br>Tausender Toter tränenreich Trauernder Trotz</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Urnengänger Ungemach: uferloser Umkehr Ursprung</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Verlorenes Vertrauen Verhängnis vergangener Volksvertreter<br>Wütende Wähler wollen wirtschaftlichen Wohlstand!<br>X-beliebiger Xaviers xenophobes Xylophonspiel Xenon-verstrahlter<br>Yoghurtkulturen Yoga-Lehrender Yankees Yenpreises Yorkshireterrier<br>Zündet zynischer Zweifler Zerstörung zuerst?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe die Deutsche Sprache und &#8211; ja, es ist geil, ein Aspi zu sein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">So long, Euer Schmusehamster (ak)</p>
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		<title>Der Weg ist das Ziel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 06:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Guerilla-Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch der Mausebär (td) versucht sich heute, aus wichtigem Anlass, in der Schönheit der Poesie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auch der Mausebär (td) versucht sich heute, aus wichtigem Anlass, in der Schönheit der Poesie</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da am heutigen Dienstag viele Aufgaben für das gesamte Team der Erfahrungsexperten am Niederrhein anstehen, werden wir heute nicht die Zeit finden und auch nicht die Energie haben, einen der üblichen Texte aus der Kategorie „Mausebärs Philosophien“ zu veröffentlichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich Schade, wo wir doch schon das gesamte Wochenende frei gemacht haben und ich meinen Veröffentlichungsdrang stringent unterdrückt habe. <br>Aber mein Team wollte keine Ausnahme zulassen und vehement wurden mir alle Formen der Guerilla-Texte verboten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Formen von Guerilla-Texten? <br>Nein, eine kleine Gruppierung von Worten, voller unbeugsamer Inhaltsschwere, kämpft immer noch gnadenlos gegen die Veröffentlichungssperre durch die Redaktion. <br>Die Macht, der allmächtigen Redaktion zu widerstehen, liegt in der künstlerischen Magie eines Zaubers namens Poesie. <br>Heißt, will ich einen Text veröffentlichen, muss ich meine Leser mit meiner lyrischen Seite bekannt machen…</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>Der Weg ist das Ziel</strong><br>Vom Mausebär (td)</p><p>Ich folge dem Pfad des Lebens<br>Er führt mich durch dichte Wälder, mächtig und uralt<br>In den Blättern die Geschichten von gestern und morgen<br><br>Es zieht mich weiter<br>Der Weg ist das Ziel<br><br>Ich folge der Straße des Lebens<br>Sie führt mich durch die Schluchten einer Stadt<br>Hinter den Fenstern die Geheimnisse von gestern und morgen<br><br>Es treibt mich weiter<br>Der Weg ist das Ziel<br><br>Ich folge der Landstraße des Lebens<br>Sie führt mich durch sonnige Täler voller bunter Farben<br>Hinter den Hügeln verborgen die Bilder von gestern und morgen<br><br>Es ruft mich weiter<br>Der Weg ist das Ziel<br><br>Ich folge der Autobahn des Lebens<br>Sie führt mich durch die Nacht, erleuchtet durch der Metropolen Licht<br>In den Liedern aus dem Autoradio die Emotionen von gestern und morgen<br><br>Es treibt mich weiter<br>Der Weg ist das Ziel<br><br>Ich folge dem Fluss des Lebens<br>Er treibt mich gemütlich durch Städte und Land<br>Im Rauschen der Wellen verborgen die Lieder von gestern und morgen<br><br>Er trägt mich weiter<br>Der Weg ist das Ziel<br><br>Ich verharre im Heute<br>Es hält mich liebevoll in den Armen<br>Keine ausgetretenen Wege aus gestern und morgen<br><br>Ich bleibe zufrieden<br>Der Augenblick ist mein Ziel</p><p></p><cite>Keine Erklärung, keine Moral, einfach nur Mausebär</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Einen erfreulichen Dienstag wünscht Euch der Mausebär (td), der heute Dienst hat.</p>
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