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	<title>Selbsthilfe im Ausnahmezustand &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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	<description>Selbsthilfe, Genesungsbegleitung und Betroffenenbeteiligung</description>
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	<title>Selbsthilfe im Ausnahmezustand &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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		<title>There is no place like home sweet home</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Kunze]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 12:24:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Aspergers Nähkästchen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Guerrilla-Texte ohne Mitwirkung der Redaktion]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbsthilfe im Ausnahmezustand]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Haus an der Dorenburg Grefrath]]></category>
		<category><![CDATA[Schmusehamster]]></category>
		<category><![CDATA[SHG Phönix]]></category>
		<category><![CDATA[SHG Recovery]]></category>
		<category><![CDATA[Sudhaus Viersen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Schmusehamster lässt die drei Jahre währende Schifffahrt mit der SHG Phönix und SHG Recovery und deren Rückkehr in heimatliche Gewässer Revue passieren. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine längst überfällige und finale Eintragung in die Logbücher unserer heimatlosen Fahrt über die Weltmeere der Recovery, Salutogenese und Empowerment. Die letzten Zeilen des Reise- mögen überleiten in das Hafenlogbuch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist leicht, in Momenten, die einem wichtig erscheinen, verbale Superlative auszudrücken.<br>Obwohl es mir einerseits so scheint, dass dieser sprachliche Stil zunimmt und jedes noch so alltägliche Bundesligaspiel zum &#8222;Schicksalsspiel&#8220; mit &#8222;grandioser Spannung&#8220; gepriesen wird oder die glattgekämmten Ergüsse mancher politischen Konferenz wahlweise als &#8222;Zeitenwende&#8220; oder &#8222;Doppelwumms&#8220; verkauft werden, muss auch ich an dieser Stelle gestehen, dass es manchmal Spaß macht und aus tiefempfundenem Herzen kommt, den Kommunikationsschalter bis zur nachbarschaftlichen Rückmeldung hochzudrehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also seid Zeugen, liebe Mitlesende und Mitlesendinnen, wie Euer Schmusehamster, sein seidenweiches Fell von oben bis unten gebürstet, mit frisch geputzten Pfötchen und sauber blinkenden kleinen Krallen den Schemel herbeischiebt, die Leiter ausklappt und sodann auf flinken Füßchen ans Schubfach fürs ganz große Besteck hinlangt, erwartungsvoll schnuppernd, sich in die kleine Hamsterbrust wirft und verkündet:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Odysee ist zu Ende!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast exakt drei Jahre, nachdem die Welt der Fluch irgendeines auf dem Markt im chinesischen Wuhan eingekerkerten kleinen Säugetieres getroffen hat (die nackten Finger, welche empört auf das goldgelbe Antlitz der hamsternden Verwandtschaft des Autors zeigen, seien an dieser Stelle nagezähnefletschend abgewehrt), durften zwei Schiffe, die &#8222;SHG Recovery&#8220; und die &#8222;SHG Phönix&#8220; mit ganz besonderen Menschen wieder in ihren heimatlichen Hafen einlaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Synchron mussten wir vor 36 Monaten die Segel setzen und zur zunächst heimatlosen Irrfahrt über die Weltmeere im berühmt-berüchtigten Dreieck von Recovery, Salutogenese und Empowerment antreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So manches Abenteuer galt es zu bestehen. Manch ein Mitstreitender ging verloren, zu anderen blieb nur der wackelige, doch manchmal auch permanente Funkkontakt, gemeinsam mit der oft bitteren Erkenntnis, dass persönliche Nähe durch digitalen Ton und Bilder bestenfalls abgebildet, aber nur schwer gespürt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Dank gilt allen, welche die digitalen Zumutungen ertragen und durch Neugierde und Lernbereitschaft bereichert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Dank gilt besonders jenen, die unsere sturmgeschüttelten Schiffe in ihren ganz privaten heimatlichen Häfen gastfreundlich aufgenommen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jawohl, die Athmosphäre war eine andere und in der Tat blieben unsere eingeschworenen Gruppen unter sich, teils aus Selbst- und teils aus Fremdschutz und dies sicherlich auf Kosten so mancher unbekannter seelisch heimatlos vertriebener Schiffbrüchiger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedoch, und das war unser hauptsächliches Ansinnen, wir haben beide als Gruppen überlebt und mögen in der nun zaghaft wieder aufblühenden Landschaft der Selbsthilfe als Brückenköpfe dienen und all jenen eine Anlegestelle bieten, die dies brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wenig wie das Wetter sich Pausen gönnt, so ist auch unsere persönliche Reise als Gruppe und Individuum weitergegangen. Wir haben geliebte Mitmenschen, teils weise alte Wegweiser, an Krankheit oder Alter verloren, wir haben Mitstreiter Krisen durchleiden sehen vom ersten Niedergang über das Auftreffen am Boden bis zum Erklimmen jener Zinnen, hinter denen die Wärme des psychischen Sonnenscheins unsere Tränen trocknet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kommt mir kleinem Hamsterherz so vor wie in manchem Hollywoodstreifen, wenn diese Heldenreisen ihren Tribut fordern und auch heute, wo wir an heimatlichen Gestaden angekommen sind, treu an unserer Seite Kämpfende auf den letzten Metern, die Küste in Sichtweite, über Bord gegangen sind, weil die schwärende und zunächst im Verborgenen gebliebene Wunde, die unsere Odyssee im Zusammenspiel mit individuellen Unwettern geschlagen hat, die Heldin am Ende doch noch in seelische Schwärze hat abstürzen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich merke an dieser Stelle mein Hamsterschnäuzchen aufrichtig zittern und meine dunklen Knopfaugen feucht werden. So gerne würde ich das Geheimnis jener Pille oder Therapie kennen, welche uns alle von dem Joch befreit, in welches wir an schlechten Tagen gespannt sind oder zumindest uns an guten Tagen unser Bündel auf dem Rücken etwas leichter tragen lässt.<br>Doch bevor ich beginne, Maß und Mitte zu verlieren, kehre ich zurück zu jenen Heimathäfen, in die wir zurück gekehrt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die SHG Recovery ist seit März 2023 wieder &#8222;zuhause&#8220; im Sudhaus Viersen und trifft sich dort wie gewohnt an jedem ersten Freitag im Monat, Feiertage ausgenommen. Zusätzlich wird das Online-Angebot via zoom immer vierzehn Tage nach dem persönlichen Treffen aufrecht erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die SHG Phönix ist seit April 2023 wieder &#8222;zuhause&#8220; im Haus an der Dorenburg in Grefrath und trifft sich dort wie gewohnt an jedem Dienstag in der Woche, Feiertage ausgenommen, von 18-20 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allen interessierten Menschen sei empfohlen, sich entweder an die Mitarbeiter des Sudhauses Viersen oder des Hauses an der Dorenburg oder der BIS Brüggen zu wenden und dort unsere Kontaktdaten für ein erstes gegenseitiges Kennenlernen zu erfragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musikalisch umrahmt in meinem kleinen Asperger-Nähkästchen, das sich Schmusehamsterhirn nennt, läuft der schöne Song von Dr. Alban &#8222;Home Sweet Home&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun wird sich der Schmusehamster, ermattet vom Tippen, in sein holzwollegefülltes Nest für ein Nickerchen zurückziehen. Störenden im Sinne von meinen Schönheitsschlaf unterbrechenden Elementen sei ob frisch gewetzter Nagezähne das Tragen eines Lederhandschuhs, wie Falkner sie verwenden, empfohlen. Mittelalterfreunde und Freunde mittleren Alters können es auch mit einem Kettenhandschuh versuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So long,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Schmusehamster</p>
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		<title>Das erste Treffen unter Corona-Bedingungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Utzenrath]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 12:47:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rat und Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe im Ausnahmezustand]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Interaktion im Ausnahmezustand]]></category>
		<category><![CDATA[Abstand]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach vielen Wochen Kontaktbeschränkungen und zwei Telefonkonferenzen über "meebl", war es dann am 5. Juni so weit: 
Wir haben mit der Selbsthilfegruppe Recovery ein persönliches Treffen gewagt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach vielen Wochen Kontaktbeschränkungen und zwei Telefonkonferenzen über &#8222;meebl&#8220;, war es dann am 5. Juni so weit: <br>Wir haben mit der Selbsthilfegruppe Recovery ein persönliches Treffen gewagt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Vorbereitungen waren aus meiner Sicht als Gastgeber nötig, um die Vorgaben der Corona-Vorsorge umzusetzen. Sogar eine Hygiene-Konzept ist aus Notwendigkeit entstanden, denn wir sind nun mal eine öffentliche Gruppe, auch wenn wir uns im privaten Räumlichkeiten treffen. Ganz im Gegensatz zu unseren bisherigen Gewohnheiten, wurde um eine verbindliche Anmeldung gebeten, weil die räumlichen Gegebenheiten meiner Terasse eine maximale Anzahl von acht Personen mit den erforderlichen Abständen zuließ. Wie es der Zufall wollte, haben sich genau acht Teilnehmer angemeldet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle angemeldeten Teilnehmer fieberten dem Freitag entgegen, denn wir hatten uns schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen.<br>Als jedoch der Freitag anbrach, wollte das Wetter einfach nicht mitspielen. Es regnete in Strömen und nicht nur mir wurde das Herz schwer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der beste unterstützende Gatte der Welt kam auf die rettende Idee. Ein kurzes Nachmessen ergab, dass das Wohnzimmer ebenfalls groß genug ist, um acht Menschen unter Einhaltung der erforderlichen Abstände Platz zu bieten. Sofort begann ein großes Umräumen. Tische und Stehlampe wurden entfernt, Sessel und Stühle im Raum verteilt. Ich wusste gar nicht, dass unser Wohnzimmer so groß ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach informierte ich alle angemeldeten Teilnehmer von der kleinen örtlichen Veränderung und verkündete die frohe Nachricht, dass wir uns trotz des Regens treffen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als der Termin anstand, haben sich alle mit ihren Kontaktdaten eingetragen, wie es sonst bei uns gar nicht üblich ist. Zur Ankunft und nach dem Ende des Treffens trugen alle Masken, die aber am Platz nicht nötig waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Treffen, das unter dem Thema &#8222;Kognitive Umstrukturierung&#8220; stand, hat uns allen sehr gut getan. Wir haben die persönlichen Treffen so schmerzlich vermisst, dass selbst das Abstand halten kein Problem darstellte. Es war einfach nicht so wichtig, denn wir durften uns wieder sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind gespannt, unter welchen Bedingungen das Treffen im Juli stattfinden wird. Sollte dann das Sudhaus in Viersen schon wieder geöffnet sein, werden wir uns gerne wieder dort treffen. Sollten die Einschränkungen bis dahin wieder verstärkt werden, schockt uns auch eine weitere Telefonkonferenz nicht mehr. Wir hoffen jedoch, dass wir zumindest ein weiteres schönes persönliches Treffen durchführen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die SHG Recovery &#8211;  Sonja Utzenrath</p>
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		<title>40 Tage in der Corona-Wüste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Utzenrath]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 12:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Rat und Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe im Ausnahmezustand]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinsame Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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					<description><![CDATA[Vierzig Tage nach unserer ersten Veröffentlichung im Zuge der frisch verkündeten Kontakteinschränkung am 17.03.2020 ziehen Alex, Sonja und Thorsten Bilanz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vierzig Tage nach unserer ersten Veröffentlichung im Zuge der frisch verkündeten Kontakteinschränkung am 17.03.2020 ziehen Alex, Sonja und Thorsten Bilanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klassisch gesehen, haben wir also eine Quarantäne im ursprünglichen Wortsinn (lat. quadraginta =40) hinter uns. <br>Die Verordnung einer vierzigtägigen Isolation ist schon seit der Entstehung des Talmuds und der Bibel bekannt. Selbst gewählt, der inneren Reinigung dienend, oder von behördlicher Seite angeordnet, wie zu Zeiten der Pest in Italien unter dem Namen &#8222;quaranta giorni&#8220; (vierzig Tage). Der entsprechende Wikipedia Artikel ist bezüglich Etymologie und Geschichte ein lesenswerter Text.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hat es jedoch für uns bedeutet?<br>In den letzen 40 Tagen haben wir uns täglich über einen Video Chat gesehen, unsere Gedanken ausgetauscht und immer häufiger Beiträge geschrieben und diese gemeinsam redaktionell bearbeitet. Teilweise zeitlich gesehen länger, als es gut für uns war. Hier ziehen wir also ein wenig Bilanz und wagen einen vorsichtigen Blick in die Zukunft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Statistik</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die nackten Zahlen unseres Blogs:   47 von 52 Beiträgen sind seit dem 17.03.2020 veröffentlicht worden, davon hat Thorsten mit 35 Beiträgen den Löwenanteil (oder Mausebärenanteil?) geschrieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die urspüngliche Zielsetzung: Selbsthilfe im Ausnahmezustand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Anfang wollten wir informieren, Mut machen und Alternativen vorstellen, wie Selbsthilfe auch in Zeiten einer Kontaktsperre aufrecht erhalten werden kann. Die ersten Beiträge stellten kostenfreie Kommunikationsformen vor, die es Selbsthilfegruppen ermöglichen können, ihre Gruppentreffen per Video- oder Telefonkonferenz durchzuführen. Auch über die Erfahrungen unserer Gruppen mit diesen neuartigen Eindrücken haben wir  geschrieben. Ein Gastbeitrag wurde, statt wie üblich in der Speaker&#8217;s Corner, mit der Kategorie &#8222;Soziale Interaktion im Ausnahmezustand&#8220; eingestellt, weil uns die Freizeitbeschäftigung ebenso wichtige Erfahrungen vermittelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mausebärs Philosophien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste &#8222;persönliche&#8220; Kategorie entstand, als ein bestimmter Herr undefinierbaren Alters beschloss, sich der Krise mit einem täglichen Text zu stellen. <br>Schon bald war daraus die Kategorie &#8222;Mausebärs Philosphien&#8220; entstanden, die sich still und heimlich zu einer Art Blog ausweitete. Man könnte schon fast sagen, zu einer Kolumne, wenn man so hoch greifen will. <br>Täglich sch(m)eißt der langhaarige Verbalterrorist der Redaktion (und auch etwas abgemildert danach der Welt) seine Gedanken vor die Füße. <br>Wer wäre also besser prädestiniert, darüber etwas zu sagen, als der Mann selbst?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>40 Tage sind schon ein beachtlicher Weg. <br>Für mich persönlich, vor allem ein besonderer Weg. <br>Dieser Weg war bis jetzt begleitet von vielen neuen Erfahrungen. <br>Ich habe angefangen, meine Gedanken zu publizieren und unter der Rubrik „Mausebärs Philosophien“ hier ein Zuhause gefunden. <br>Ich habe die erste Vollkontakt-Kommunikationslehre entwickelt und trainiere regelmäßig hier in meinem MbKl-Dojo mit meinen Lieblingsmenschen. <br>40 Tage voller neuer Wege, mich selbst und auch meine Nächsten neu wahrzunehmen. <br>Eine neue Form der Ehrlichkeit &#8211; mein Schwanken der Gefühle kann jeder regelmäßige Leser feststellen. <br>Genauso die schwankende Qualität, obwohl das wohl eher eine Geschmacksfrage ist. Noch nie habe ich 40 Tage am Stück so eng in einem Team gearbeitet, wie ich es diesmal mit Sonja und Alex genießen durfte und hoffentlich weiter darf. <br>Trotz der digitalen Grenze fühle ich mich Menschen nah. Näher als sonst, da es wohl doch einfacher ist, über digitale Kanäle zu kommunizieren. Ich kommuniziere häufiger und gründlicher als sonst. <br>In der Psychoedukation habe ich mal gelernt, dass manche an Depression erkrankte Menschen die Sonne brauchen, um nicht in depressive Episoden zu verfallen. Scheinbar hellen die Strahlen der Sonne, direkt genossen, das Gemüt auf. Das habe ich erst verstanden, als ich in den letzten Tagen merkte, wie stark die kleinen Lichtblitze, die durch die Glasfaserkabel zu meinem Hausanschluss flitzen, ein Lächeln in meine Seele zaubern. <br>Heute schreibt der große Mausebär nur diesen kleinen Text. <br>Heute feiern wir den langen Marsch durch 40 Tage Coronakrise mit einer kleinen Rast. <br>Ich hoffe, dass die Krise nicht noch 40 Jahre dauert wie der Wüstentrip eines bestimmten Volkes im bekanntesten Buch aller Zeiten (nein, keines der Harry Potter Bücher), obwohl ich das auch überleben würde. Ich hoffe, auch kein höheres Wesen mit Alleinstellungskomplex fordert Anbetung im Austausch für  Klopapier und Nudeln.<br>40 Tage Reise haben uns weitergeführt und wir haben neue Wege beschritten. <br>Ich freue mich, diesen Weg weiter zu erkunden. <br>Auf in den Sonntag, auf in unser verdientes Wochenende und morgen lest ihr mehr vom Mausebär.</p><cite>Thorsten Dürholt , Autor von &#8222;Mausebärs Philosophien&#8220;</cite></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Schatzkiste</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Angeregt durch den Beitrag &#8222;Ferdinand, der Lenz ist da!&#8220; von Alex, ist uns eine neue, wichtige Kategorie &#8222;zugeflogen&#8220;. Er hat ein Element eingesetzt, das für uns alle drei in individueller Form wichtig ist. Wir freuen uns auf viele weitere Schatzkisten Beiträge.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aspergers Nähkästchen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eher zufällig entstand eine Kategorie, die Alex im wahresten Sinne &#8222;auf den Leib geschneidert&#8220; ist. Hier ist ein Raum, besondere Aspekte der Besonderheit &#8222;Asperger&#8220; zu schildern, zu beleuchten, und vielleicht uns anderen, mit alltagskompatiblen &#8222;Ottonormal-Betriebssystem&#8220; versehenen, Menschen ansatzweise begreiflich zu machen. Er wird es zumindest versuchen, liebevoll unterstützt von Thorsten und Sonja.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausblick</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was auch immer in den nächsten 40 Tagen geschehen wird, mit jedem unserer Beiträge veröffentlichen wir nicht nur persönliche Eindrücke unserer jeweiligen Gedankenwelt, sondern hoffen vor allem darauf, dass die Texte anderen Menschen helfen, sich selbst wiederzuerkennen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Humor, Satire, Ironie und in gewisser Weise auch Selbstdarstellung sind kein Selbstzweck, sondern Brücken zwischen Menschen. Wir liefern eigentlich nur ein wenig Baumaterial, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lacht mit uns, weint mit uns, fühlt mit uns &#8211; dann fühlt Ihr auch Euch selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne, einen schönen Sonntag wünschen <br>Alex, Sonja und Thorsten,<br>das Team der Erfahrungsexperten am Niederrhein</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Selbsthilfe im Ausnahmezustand: Gruppenstunde als Telefonkonferenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Utzenrath]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2020 11:50:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rat und Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe im Ausnahmezustand]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenstunde als Telefonkonferenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Erfahrungsbericht zu unserer Gruppenstunde am letzten Freitag als Telefonkonferenz über Meebl. 
Von Sonja Utzenrath.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Erfahrungsbericht zu unserer Gruppenstunde am letzten Freitag als Telefonkonferenz über Meebl. <br>Von Sonja Utzenrath.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wird das funktionieren?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage beschäftigte mich am letzten Freitag nach dem Öffnen der Telefonkonferenz, während ich auf die anderen Teilnehmer wartete. Wie werden die Teilnehmer mit den notwendigen Gesprächsregeln klarkommen? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bilder aus vergangenen Zeiten stiegen in mir auf, als ich mich mit meinen damaligen Kollegen international in solchen Konferenzen zu verständigen hatte. In englischer Sprache, die für die meisten Kollegen eine Fremdspache war. Welchen Stress es damals für mich bedeutete, eine Konferenz mit mehr als vier Teilnehmern zu leiten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Es geht los</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als dann pünktlich zwischen 18:00 und 18:05 in schneller Folge sieben Mitglieder der Selbsthilfegruppe Recovery in der Leitung waren, atmete ich noch einmal tief durch und begann unser erstes virtuelles Audio-Gruppentreffen. Einer Begrüßung folgte ein eindringlicher Hinweis auf die Gesprächsdisziplin, verstärkt durch ein hilfreiches Beispiel:<br>Ich forderte alle Teilnehmer auf, gleichzeitig zu spechen. <br>Das babylonische Stimmengewirr verebbte bereits nach wenigen Sekunden. Alle hatten schnell festgestellt, dass es auf diese Weise nicht möglich ist, überhaupt jemanden klar zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Selbsthilfegruppe zeichnet sich auch in unseren bisherigen Treffen durch eine ausgezeichnete Diskussionskultur aus. <br>Am Freitag war es nicht anders. Einem Blitzlicht (&#8222;Wie geht es mir heute?&#8220;) folgte eine &#8222;Selbsthilfe Pur&#8220;-Diskussion zu einem brandaktuellen Thema in der Gruppe, das nur am Rande mit Corona zu tun hatte. Reihum kam jeder zu Wort und stellte seine Erfahrungen und seinen Zuspruch zum Thema zur Verfügung. Als ich die Augen schloss und dem Gespräch lauschte, fühlte ich mich fast so, als wären wir alle in einem Raum &#8211; wie sonst auch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich war die Moderation schwieriger, weil die nonverbalen Zeichen der Kommunikation wegfielen, die sonst häufig bei uns die Wortmeldungen einleiten. Aber diese Klippe haben wir gemeinsam erfolgreich umschifft. </p>



<h2 class="wp-block-heading">So weit gut &#8211; und dann?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich gegen 19:00 begannen dann jedoch technische Probleme die Diskussion zu stören. Die Tonqualität der Übertragung verschlechterte sich rapide. Über die Ursache können wir nur spekulieren. <br>Ist die Konferenzzeit doch auf eine Stunde eingeschränkt? <br>Erhöhte sich das Datenaufkommen im Internet an einem Freitag Abend um 19:00 schlagartig?<br>Wir wissen es nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben dann die Gruppenstunde abbrechen müssen. <br>Schade!<br>Es fehlte uns der übliche Abschluss unserer Treffen, das Blitzlicht &#8222;Wie geht es mir jetzt?&#8220;. <br>Daher telefonierte ich im Anschluss den ganzen Abend über noch mit den einzelnen Teilnehmern, damit bei keinem ein ungutes Gefühl zurückbleiben konnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Aufwand, der sich in meinen Augen gelohnt hat. <br>Die Rückmeldungen der Teilnehmer betätigten dies auch. Ich bin stolz auf Euch!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Telefonkonferenz als Mittel der Kommnikation in einer Selbsthilfegruppe zu wählen, ist keine leichte Entscheidung. Die Gruppe ist auf auditive Kommunikation beschränkt.<br>In einer Zeit, in der so viele Menschen wie selbstverständlich über Zugang zu den verschiedensten visuell-auditiven Kommunikationsmitteln (über den PC oder das Smartphone) verfügen, mag es seltsam erscheinen, dass es durchaus noch Menschen gibt, für die dies nicht möglich ist. <br>Telefonieren können sie aber doch fast alle. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gespräch am Freitag hat mir gezeigt, dass es funktionieren kann. <br>Natürlich nur, wenn alle Teilnehmer die nötige Disziplin aufbringen &#8211; und die Technik nicht schlapp macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Haltet durch und bleibt gesund!<br>Eure Sonja</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Selbsthilfe im Ausnahmezustand VI: Herausforderungen einer Telefonkonferenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2020 12:20:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rat und Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe im Ausnahmezustand]]></category>
		<category><![CDATA[Moderation]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Videotelefonie]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser zweiter großer Testlauf in Sachen Selbsthilfe über Google Duo fand am Dienstagabend statt und bot mir wieder diverse Einsichten in die Probleme und Möglichkeiten dieser Kommunikationsmethode.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Unser zweiter großer Testlauf in Sachen Selbsthilfe über Google Duo fand am Dienstagabend statt und bot mir wieder diverse Einsichten in die Probleme und Möglichkeiten dieser Kommunikationsmethode. <br>Zuallererst möchte ich noch einmal betonen, dass jede Form von Selbsthilfe besser ist als keine Selbsthilfe. Ich bin den Anbietern der diversen digitalen Kanäle sehr dankbar dafür, dass es auch uns Normalverbrauchern möglich ist, in der Krise zu kommunizieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar wurde mir zuerst, der Moderator hat viel stärker die Aufgabe das Gespräch zu leiten, denn wenn mehr als eine Person redet versteht niemand etwas. Nach den ersten Erfahrungen werden viele sehr zurückhaltend und abwartend, wann den ihre Sprechzeit ist. <br>Ein direktes Ansprechen durch den Moderator ist dann hilfreich und sorgt für ein ausgeglichenes Gespräch. Videoübertragung sorgt dafür, dass man sich auch nonverbal zu Wort melden kann. <br>Im Allgemeinen erhöht dieser Umstand die Gesprächsdisziplin und führt zu mehr Einsicht andere aussprechen zu lassen, allerdings fordert Disziplin auch Energie. <br>Eine Besonderheit der Videokonferenz ist der Schutz, aber auch die Unverbindlichkeit durch die eigene Wohnung. <br>Während es zum einem dafür sorgt, dass ich mich jederzeit in meine Kuscheldecke einwickeln kann, stört doch ein wenig die Ablenkung durch das eigene Umfeld. <br>Wenn ich persönlich irgendwo hinfahre, komme ich vorbereitet und bin ganz an diesem Ort. Die Telefonkonferenz kommt zu mir und theoretisch könnte ich dabei auf dem Klo sitzen, in der Badewanne liegen  oder im Liegestuhl im Garten faulenzen. <br>Es fehlt mir immer noch die Verbindlichkeit des Ortes. Dieser Umstand kann und sollte durch ein Gespräch mit den Teilnehmern geklärt werden, denn ein Gefühl von mangelnder Ernsthaftigkeit kann viele sensible Themen hemmen. <br>Es gibt ein Teilnehmerlimit bei allen Videochats, die ich bis jetzt kenne. Das hat zwar den Vorteil einer übersichtlichen Gruppe, aber auch das Problem zu entscheiden, wer wann willkommen ist. <br>Eine Lösung ohne Video hingegen erlaubt mehr Teilnehmer, verliert aber ein Teil seiner Kommunikation durch Körpersprache und Mimik. <br>Ein weiterer Punkt ist zusätzlich, dass wir alle das Bild  von der älteren unattraktiven Hausfrau kennen, die beim Bügeln mal eben die Sex-Hotline als Haushaltsgeldverbesserung nutzt. Ich möchte nicht, dass Jemand während ich mich öffne und von mir berichte, nebenbei bügelt (oder andere Dinge macht). <br>Der größte Vorteil der Videokonferenz ist aber der, dass man Teilnehmer unabhängig von der räumlichen Entfernung und ohne Anstrengung in ein Gruppengespräch bringen kann. <br>Das schließt sowohl erkrankte Teilnehmer, Teilnehmer an entfernten Wohnorten oder Teilnehmer, die anderweitig in der Mobilität eingeschränkt sind, ein. <br>Auch könnte man Dozenten ganz ohne Reiseaufwand verpflichten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich denke, die Möglichkeiten bieten Chancen und auch wenn der digitale Kontakt niemals das persönliche Treffen ersetzen werden kann, so schafft es doch Möglichkeiten, die auch weit nach der Krise noch nützlich sein werden. <br>Ich danke meinen Phönixen, dass wir zusammen durch die Krise gehen, und zusammen lernen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thorsten Dürholt</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Selbsthilfe im Ausnahmezustand V: Duo international und mit IOS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Utzenrath]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2020 17:49:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rat und Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe im Ausnahmezustand]]></category>
		<category><![CDATA[Google Duo]]></category>
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					<description><![CDATA[Google Duo funktioniert international und Plattform-übergreifend]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der fortlaufenden Anwendung neuer Techniken kann ich nunmehr vermelden, dass sich Google Duo auch über die Landesgrenzen hinweg als gutes Mittel zur Aufrechterhaltung von Kontakten erweist!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Nutzer von Apple Geräten mit IOS Betriebssystem können das Programm nutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Familie und ich freuen uns darüber, dass in Zukunft die Gespräche zwischen unseren Ländern nicht mehr so sehr die Telefon-Rechnung in die Höhe treibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzliche Grüße</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sonja</p>
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