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	<title>Nachlese &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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	<description>Selbsthilfe, Genesungsbegleitung und Betroffenenbeteiligung</description>
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	<title>Nachlese &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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		<title>Mitgliederversammlung EX-IN Deutschland e.V. in Karlsruhe 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 13:42:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein kleiner Einblick und Bericht über meine Teilnahme an der Mitgliederversammlung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Ein kleiner Einblick und Bericht über meine Teilnahme an der Mitgliederversammlung</h2>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-right">von Thorsten &#8222;Mausebär&#8220; Dürholt</h4>



<p class="wp-block-paragraph">An einem lauschigen Donnerstag, um 5:00 Uhr (ja morgens), war es soweit, das Mausebärmobil rollte los und verließ den heimatlichen Stellplatz, am Steuer einen müden Mausebär, der etwa eine Dreiviertelstunde zuvor (nach etwa 4,5 Stunden Schlaf) aufgestanden war und im Radio gerade die beunruhigenden Nachrichten über die Hitze des Tages hörte. Eine knappe halbe Stunde später wurde die liebe Sonja vor ihrem Domizil in Viersen aufgesammelt und von dort ging es husch, auf die Autobahn &#8211; Das Ziel war Karlsruhe, etwa 350 Kilometer entfernt und Veranstaltungsort der diesjährigen Mitgliederversammlung des EX-IN Deutschland e.V.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ankunft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa  5 Stunden später, pünktlich wie die Maurer, waren wir in Karlsruhe, im <a href="https://stja.de/haus-der-jugendverbaende-anne-frank/"><strong>Haus der Jugendverbände</strong></a>, wo die diesjährige Jahresversammlung ihren Veranstaltungsort gefunden hatte. Ein schöner Ort, gut gelegen, aber beschiedene Parkplatzsituation (fair formuliert). So musste Sonja das Mausebärmobil dann doch mal selber fahren, denn der eigentliche Fahrer, der die letzten fünf Stunden gut durchgehalten hatte, wurde im Landesprechertreffen erwartet. So durfte die Arme ein wenig rumkurven,. um einen Parkplatz zu finden, aber zumindest war die Ausrüstung schon vor Ort (und auch der Mausebär).<br>Da das offizielle Alter Ego des Mausebären, also der gute Thorsten, ja der kommissarische Landessprecher von NRW ist, gemeinsam mit der lieben Arabella, die ich dort, seit langem mal wieder persönlich getroffen habe (was mich sehr freut), wurde ich dort nämlich um 10 Uhr erwartet.<br>Wieder erwarten waren wir (also NRW) eines der wenigen Bundesländer, welches in voller Besetzung da war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Landessprechertreffen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgestattet mit Getränk und Brezel (hurra Frühstück) begann das Treffen und nicht nur war ich sehr erfreut, all die lieben Gesichter dort mal wieder persönlich zu sehen, sondern es wurde wieder mal auf Augenhöhe geredet, diskutiert ausgetauscht und insgesamt ein wertvoller Beitrag geleistet unsere gemeinsame Arbeit voran zu bringen. Außerdem wurde der liebe Thorsten (also ich, der Mausebär) gemeinsam mit Anja (ebenfalls lieb und ein echt toller Mensch) zu den Koordinatoren des Landesprecherrates gewählt, was auch bedeutet, dass wir damit Mitglieder des Beirates des Deutschland e.V. sind (hurra mehr Posten &#8211; mehr Arbeit). Wird bestimmt eine spannende Erfahrung und gibt die Möglichkeit, mitzureden, mitzugestalten und so&#8230;<br>Als frisch gewählter Koordinator hatte ich danach erst einmal Zeit ein wenig zu sozialisieren, denn es ist immer wieder wie eine Art Familienfeier. man hat sich lange nicht mehr gesehen und freut sich, ganz viele Menschen zu treffen.<br>Ideen werden ausgetauscht, neue Pläne geschmiedet und so weiter. Auch die kurze Zeit ein wenig Social-Media-Arbeit zu leisten hatte ich (und mich dazu auch auszutauschen &#8211; Projekte kommen).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und sonst&#8230;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dann fing die Mitgliederversammlung an und da konnte ich mich ein wenig zurück lehnen, denn hier hatte die arme Sonja die Hauptarbeit, ermöglichtes sie doch, dadurch dass sie den digitalen Zugang hostete, die Online-Teilnahme und somit einen barrierefreien Zugang, wobei ich ihr natürlich gerne zu Hilfe war&#8230;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260625_130244_526-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8705" srcset="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260625_130244_526-768x1024.jpg 768w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260625_130244_526-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><em>Sonja im Schweiße ihres Angesichtes, die trotz der Arbeit noch lachen kann</em></strong></h4>



<h2 class="wp-block-heading">Die Mitgliederversammlung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Okay, da waren wir nun, in diesem großen Raum, mit vielen Menschen, von denen ich die meisten irgendwie kannte und mochte und es fing an.<br>Die Formalien wurden wie gewohnt erledigt, eine Versammlungsleitung (neben Wahlausschuss) gewählt und die Tagesordnung abgesegnet.<br>Es fing damit an, dass die verschiedenen Gremien berichteten, währen im Saal zustimmend gefächert wurde, denn es wurde freundlicher- und klugerweise ein Satz Fächer verteilt, so dass wir die Luft um uns in Bewegung halten konnten. Die Berichte wurden gut angenommen und so kamen die Vortragenden zwar wegen der Temperatur, aber nicht der Situation ins schwitzen. Überhaupt wurde wieder einmal wertschätzend miteinander umgegangen und nicht nur aufgrund der Hitze achtsam miteinander umgegangen. Auch der Vorstand berichtetet und es wurden Vorstandsmitglieder verabschiedet, die nicht mehr zur Wiederwahl standen, weil, ja wegen eigener Gründe. <br>In sich war es spannend zu hören, wo der verein steht, was alles passiert und wie es weitergehen kann und wird.<br>dann folgte erst einmal eine kleine Pause, auch um sich zu rehydrieren, zu sozialisieren und Netzwerke zu stärken &#8211; mittendrin ein Mausebär. Für das leibliche Wohl war liebevoll gesorgt worden, denn neben den schon erwähnten Brezeln wurde leckerer Kuchen und frisches Obst aufgetragen und der Kühlschrank war reichhaltig mit Getränken gefüllt. da wurde eine gut  geeignete Location auch gut genutzt und die Gastgeber haben sich gut gekümmert.<br>Spannend war der nächste Teil mit den Vorstandswahlen, so wurden, nach Vorstellung und viel Hin-und Her über die Wahlmodalitäten (die Vorbereitung der Wahl glänzte vor allem dadurch, dass es keine gab) zu meiner Freude, drei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Somit wurde das einzige Vorstandsmitglied welches zur Wiederwahl stand (und auch gewählt wurde), durch drei neue Menschen ergänzt und somit ist nun viel zu erwarten für die nächste Zeit.<br>Nach noch einer kleinen Pause, standen dann zwei weitere Wahlangelegenheiten an, wobei auch hier doch einiges an Klärung über die Formalien anstand, dennoch wurde der erste Antrag an die Mitgliederversammlung beschlossen und der Zweite, war, sagen wir speziell, denn es konnte dann aus verschiedenen Gründen nicht abgestimmt werden. dennoch wurde Aufmerksamkeit auf ein Thema gelenkt, was gerade mir wichtig ist und neue Möglichkeiten daran zu arbeiten wurden geschaffen (wer genaueres wissen will, darf sich über das Protokoll informieren).<br>Nachdem noch einige Ankündigungen und so gegeben wurden endete die Mitgliederversammlung (pünktlich) und ich hatte noch Gelegenheit, dass ein oder andere Gespräch zu führen, auch auf der Basis der am Tage erworbenen Informationen und so neues Steine zu legen, für den Weg, der da vor mir liegt, als Landessprechy, als Beiratsmitglied, als Vereinsmitglied, als Genesungsbegleiter und auch als Mensch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Abschluss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach eine langen und herzlichen Verabschiedung (fast länger als die Sitzung) ging es dann erst zum Auto (von da an konnten wir fahren) und ab auf die Autobahn. nach der Hitze des Tages waren wir Beide (Sonja und der Mausebär &#8211; Titel für ein Kinderbuch?) im klimatisierten Mausebärmobil nach Hause zu fahren. Während sich der Mausebär mit der Fahrerei und dem Radioprogramm beschäftigte, brauchte Sonja erst einmal mein wenig Zeit für sich (sie hat ja auch geleistet). Die Fahrt verlief sehr ruhig, mit zwei kurzen Pausen (Toilette) und noch vor 23 Uhr konnte ich die wirklich müde Sonja wieder da absetzen, wo ich sie morgens vorgefunden habe.<br>Gute dreißig Minuten später war auch ein müder Mausebär zuhause &#8211; müde aber zufrieden&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gute Mitgliederversammlung, ein guter Tag, leider zu heiß und auch deswegen hatte ich keine Möglichkeit Karlsruhe kennen zu lernen. dafür viele liebe Menschen getroffen und neue Ideen und Motivation (und Aufgaben inklusive Ämter) mitgebracht, was will ich mehr.<br>und so freue ich mich auf nächstes Jahr in Berlin, wenn es wieder Mitgliederversammlung und Jahrestagung gibt, dann aber anders geplant, weil da mache ich nicht hin und zurück an einem Tag.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260625_130247_569-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8706" srcset="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260625_130247_569-768x1024.jpg 768w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260625_130247_569-225x300.jpg 225w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260625_130247_569-1152x1536.jpg 1152w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260625_130247_569-1536x2048.jpg 1536w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260625_130247_569-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><em>Das Alter Ego des Mausebären, Thorsten Dürholt, der Landessprecher NRW auf der Mitgliederversammlung</em></h4>
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			</item>
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		<title>Inklusion geht alle an!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 09:45:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachlese]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Speaker's Corner]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir sind aktiv mit dabei Ein Bericht vom Mausebären (Thorsten Dürholt) Unter dem Motto &#8222;Menschenrechte sind nicht verhandelbar! Inklusion geht alle an!&#8220; gab es am 9. Mai zum Europäischem Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung einen Protestzug in Viersen, mit einem Programm auf dem Sparkassenvorplatz.Mit dabei waren die Vertreter der großen Verbände hier in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Wir sind aktiv mit dabei</h3>



<h5 class="wp-block-heading">Ein Bericht vom <em>Mausebären</em> (Thorsten Dürholt)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Motto &#8222;<em><strong>Menschenrechte sind nicht verhandelbar! Inklusion geht alle an!</strong></em>&#8220; gab es am 9. Mai zum <strong>Europäischem Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung</strong> einen Protestzug in <strong>Viersen</strong>, mit einem Programm auf dem Sparkassenvorplatz.<br>Mit dabei waren die Vertreter der großen Verbände hier in Viersen, wie die Paritätische, die AWO und die Psychiatrische Hilfsgemeinschaft, aber auch kleinere Anbieter, wie die BIS und diverse Interessengruppen, die Stände aufgebaut hatten.<br>Auf der Bühne wurde Programm präsentiert und zwischen den Reden von Politik und Engagierten, wurde mit Musik die Stimmung aufgelockert. es wurden Gespräche geführt und Betroffene, Mitarbeitende aus den sozialen Netzwerken und Interessierte kamen zusammen.<br>Die kommunale Politik war nicht nur durch den Schirmherren der Veranstaltung, dem Bürgermeister Christoph Hopp und den beiden Dezernenten Ertunc Deniz und Jens Ernesti vertreten, die Grußworte sprachen, sondern auch Mitglieder der Parteien <strong>DIE LINKE</strong> und <strong>die Grünen</strong> mischten sich unter die engagierten Demonstranten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptgrund des Protest waren nicht nur die drohenden Kürzungen im sozialem Sektor, die mangelnde Transparenz politischer Entscheidungen und die immer mehr wachsende wirtschaftliche Not von betroffenen und den Anbietern von Hilfeleistungen, sondern auch der Umstand, dass wir es nicht zulassen wollen, dass eine Gruppe von Menschen marginalisiert und an den Rand der Gesellschaft (in die Vergessenheit) gedrängt werden. Wir müssen gerade jetzt laut sein, um eine bunte und pluralistische Gesellschaft zu erhalten und sogar zu fördern, denn nur so kann Inklusion gelingen, der Garant für eine stabile, zukunftsorientierte und soziale Gemeinschaft, in der sich zu leben lohnt.<br>Deshalb waren wir dabei, nicht nur aus Interesse, weil auch unsere Arbeit davon betroffen ist, nicht nur als Betroffene (ich habe ja selber eine Behinderung anerkannt) und nicht nur um politisch Flagge zu zeigen (auch wenn ich politisch aktiv bin), sondern um solidarisch zu sein und zu zeigen, für welche Form von Zukunft wir einstehen.<br>es ist gerade heutzutage dringend nötig, sich zu informieren (möglichst beriet gefächert und außerhalb seiner Wohlfühlzone), kritisch zu hinterfragen und dann auch weiter zu informieren. Die Menschen im eigenem Umfeld abzuholen und mitzunehmen.<br>Noch können wir dem was kommt entgegen stehen, noch ist es möglich, sich zu verbinden, um ein besseres Miteinander zu erlangen, deshalb ist es jetzt auch an der zeit, sich zu positionieren und sich gegenseitig zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin froh darüber, dass ich gestern dabei war und viele bekannte und neue Gesichter gesehen habe und das wir, als Erfahrungsexperten am Niederrhein dabei sind und uns zeigen, denn wir wollen Inklusion (er)leben&#8230;<br></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Fachtagung Recovery College Gütersloh</title>
		<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/fachtagung-recovery-college-guetersloh/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Utzenrath]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 14:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachlese]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachtag]]></category>
		<category><![CDATA[Gütersloh]]></category>
		<category><![CDATA[Recovery College]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Freitag den 11.Oktober hatte ich das vergnügen, zusammen mit Thorsten den Fachtag „Recovery College – Ein Modell für die Zukunft“ in Gütersloh zu besuchen. 
Ein Bericht von Sonja Utzenrath]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Ein Modell für die Zukunft?!</strong></h2>
<p>Am Freitag den 11.Oktober hatte ich das vergnügen, zusammen mit Thorsten den Fachtag „Recovery College – Ein Modell für die Zukunft“ in Gütersloh zu besuchen.<br />
Es war ein sehr langer Tag, denn im Anschluss wurde auch das Fünfjährige Jubiläum des Recovery College Gütersloh noch gefeiert.</p>
<p>Andrea Zingsheim und Jared Omundo führten durch das Tagesprogramm, das einen ausführlichen Einblick in die Entwicklung der Recovery College Landschaft in Deutschland und der Schweiz bot. Für das leibliche Wohl war ebenfalls von der ersten bis zur letzten Minute gut gesorgt.</p>
<p>Schon gleich bei der Begrüßung im ersten Vortrag hatte Prof. Dr. Klaus-Thomas Kronmüller die Lacher auf seiner Seite, als er sich als Leiter des Recovery Colleges vorstellte und erwähnte, im Nebenberuf auch ärztlicher Direktor der psychiatrischen Klinik in Gütersloh zu sein. Zusammen mit Andrea Zingsheim präsentierte er das einführende Thema „An Recovery Colleges führt kein Weg vorbei“.</p>
<p>Sie stellten heraus, dass die Welt von vielen Menschen immer fragmentierter, unsicherer, komplexer und vieldeutiger wahrgenommen wird und die Menschen sich zunehmend verletzlicher fühlen. Viele verunsichernde Themen beherrschen unseren Alltag und tragen nicht dazu bei, sich sicher und geborgen fühlen zu können.</p>
<h2>Seelische Gesundheit ist Lernbar</h2>
<p>Während vielen Menschen bewusst ist, dass man für die eigene körperliche Gesundheit etwas tun muss, damit sie erhalten bleibt, herrscht bei der Betrachtung der psychischen Gesundheit eine eher fatalistische Haltung vor. Man hat sie, oder eben nicht. Dass es möglich ist, aktiv etwas für das seelische Gleichgewicht tun zu können, ist vielen Menschen nicht bekannt.<br />
An dieser Stelle setzen Recovery Colleges an. Sie verstehen sich als ein Bildungsangebot für jeden Menschen, nicht nur für die, die schon eine Diagnose haben.</p>
<p>Unter dem Ansatz, dass seelische Gesundheit Lernbar ist, stellt das Recovery College einen Lernort, einen Ort der Begebung, der Inklusion und des Zusammenführens von Erfahrungswissen und Fachwissen dar. Ein einzigartiger Ort, mehr über sich selbst zu erfahren.</p>
<p>Recovery Colleges sind ein Puzzleteil in der Gesellschaft, das die eigene seelische Gesundheit in den Menschen weckt und fördern hilft. Hierzu werden alle Beteiligten am Gesundungsprozess mit einbezogen. Betroffene selbst, nahe Angehörige, das Umfeld, die Gemeinde, genau so wie die Profis aus der Psychiatrie und den angrenzenden Bereichen werden mit einbezogen.</p>
<h2>Vernetzung</h2>
<p>Recovery Colleges sind Teil einer internationalen Empowerment Bewegung, die nun auch im deutschen Sprachraum angekommen ist. Insgesamt dreizehn Recovery-Colleges gibt es aktuell von Bremen bis Bern und es werden hoffentlich noch viele hinzu kommen.<br />
Die Kursprogramme der jeweiligen Colleges sind als Printmedien vor Ort und auch im Netz erhältlich.</p>
<ul>
<li>Gütersloh: <a href="https://www.rcgt-owl.de/">https://www.rcgt-owl.de/</a></li>
<li>Bern: <a href="https://www.recoverycollegebern.ch">https://www.recoverycollegebern.ch</a></li>
<li>Bremen: <a href="https://empowerment-college.com/">https://empowerment-college.com/</a></li>
<li>Stuttgart: <a href="https://recoverycollegestuttgart.de/">https://recoverycollegestuttgart.de/</a></li>
<li>Berlin: <a href="https://recoverycollegeberlin.de/">https://recoverycollegeberlin.de/</a></li>
<li>Köln/Münster: <a href="https://www.peer-akademie.de/">https://www.peer-akademie.de/</a></li>
</ul>
<p>Weitere Colleges können im Netz ebenfalls gefunden werden.</p>
<h2>Die Wirkfaktoren des Recovery Ansatzes</h2>
<p>Mit dem Akronym CHIMEplus werden die wirksamen Bausteine von Recovery als Konzept für die Kurse sehr treffend Beschrieben.</p>
<ul>
<li>C für „Connectedness“ – Beziehungen der Menschen zueinander</li>
<li>H für Hope – Hoffnung und Zuversicht</li>
<li>I für „Identity“ &#8211; Identität</li>
<li>M für „Meaning &#8211; Sinn &amp; Bedeutung</li>
<li>E für Empowerment und Selbstwirksamkeit</li>
</ul>
<p>Diese werden nun in den deutschen Recovery Ansätzen ergänzt um die „plus“ Bausteine</p>
<ul>
<li>Körperlichkeit</li>
<li>Möglichkeiten</li>
<li>Stabilität und Sicherheit.</li>
</ul>
<p>Die angebotenen Kurse bauen auf einem oder mehreren dieser Ansätze auf und werden ergänzt durch Kurse, die die Grundlage von CHIMEplus den Teilnehmenden näher bringen und neue Perspektiven eröffnen.<br />
Die Kurse werden in enger Zusammenarbeit von Menschen mit Wissen durch Berufserfahrung und Menschen mit Wissen durch Erleben gestaltet. Jedes College hat hier seine eigene Handschrift, aber viele Kursangebote werden durch die gemeinsame Weiterentwicklung der Konzepte auch für mehrere Colleges nutzbar.</p>
<p>Die Colleges haben eine gemeinsame Broschüre herausgegeben, die die Haltung der Beteiligten aufzeigt und einen Leitfaden für die Gründung neuer Recovery Colleges bietet: <a href="https://www.rcgt-owl.de/informationsmaterial/">https://www.rcgt-owl.de/informationsmaterial/</a></p>
<h2>Und was macht dieser Tag mit mir?</h2>
<p>In erster Linie fühle ich mich informierter als vorher. Ich bin aber auch neugierig geworden, an Recovery Colleges teilnehmen und eventuell mitwirken zu können. Viele Kurse werden nach wie vor auch online angeboten, so dass die räumliche Entfernung eine Teilnahme nicht hindert.</p>
<p>Ich kann jedem, der etwas über seelische Gesundheit lernen möchte, einen Kurs in einem Recovery College seiner Wahl empfehlen. Wie ich hörte, bleibt es bei vielen nicht bei einem einzelnen Kurs.<br />
Nach diesem wunderschönen und interessanten Tag wankte ich wie üblich ins Bett und brauchte einige Tage, um wieder wie gewohnt zu funktionieren. Aber das ist nun einmal so bei Fachtagen.</p>
<p>Alles Liebe<br />
Sonja</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ein gelungener Schnuppertag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Utzenrath]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 13:07:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachlese]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[noBody's perfect]]></category>
		<category><![CDATA[Schnuppertag]]></category>
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					<description><![CDATA[Müde Knochen, völlige Erschöpfung und ein überbreites Grinsen war gestern mein Zustand nach dem ersten barrierefreien Schnuppertag bei noBody&#8217;s perfect. Trotz widriger Wetterlage &#8211; erst brütendheiß mit über 30°C, dann wolkenbruchartiger Regen &#8211; fanden sich einige mutige Menschen mit Besonderheiten im Lobbericher Laden von Claudia Braun ein und wurden herzlich begrüßt, gut beraten und waren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Müde Knochen, völlige Erschöpfung und ein überbreites Grinsen war gestern mein Zustand nach dem ersten barrierefreien Schnuppertag bei noBody&#8217;s perfect.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz widriger Wetterlage &#8211; erst brütendheiß mit über 30°C, dann wolkenbruchartiger Regen &#8211;  fanden sich einige mutige Menschen mit Besonderheiten im Lobbericher Laden von Claudia Braun ein und wurden herzlich begrüßt, gut beraten und waren &#8211; nach eigenen Aussagen &#8211; rundum zufrieden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der AWO Kontaktstelle quasi nebenan gab es Kaffee und Kuchen und auch wir wurden mit versorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ideen für das Projekt haben wir als Plakat im Laden aufgehängt, denn als nächstes wollen wir die Workshops mit den Schnupperverkausftagen kombinieren. Vermutlich ab November, das steht jedoch noch nicht fest. Bei Interesse gern bei Claudia Braun oder bei uns, Sonja und Thorsten von den Erfahrungsexperten nachfragen oder in den Laden in Kempen (Studentenacker 6) kommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="724" src="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09-03-Plakat-Blick-hinter-die-Kulissen-Seite-1-1024x724.jpg" alt="Plakat Blicke hinter die Kulissen von noBody's perfect
Workshops für Menschen mit Besonderheiten." class="wp-image-7152" srcset="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09-03-Plakat-Blick-hinter-die-Kulissen-Seite-1-1024x724.jpg 1024w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09-03-Plakat-Blick-hinter-die-Kulissen-Seite-1-300x212.jpg 300w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09-03-Plakat-Blick-hinter-die-Kulissen-Seite-1-768x543.jpg 768w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09-03-Plakat-Blick-hinter-die-Kulissen-Seite-1-1536x1086.jpg 1536w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09-03-Plakat-Blick-hinter-die-Kulissen-Seite-1.jpg 1984w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Schnupperverkaufstag steht auch schon fest: Montag, 30.09.2024 von 12:00 bis 18:00 Uhr im Ladengeschäft „noBody’s perfect“, Hochstraße 38, Nettetal Lobberich</p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Braun und das Team der Erfahrungsexperten freuen sich auf neue neugierige Menschen, die wir gemeinsam begrüßen dürfen.</p>
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		<title>&#8222;Grenzen der Autonomie &#8211; Grenzen des Systems&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Utzenrath]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 12:33:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachlese]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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					<description><![CDATA[Was haben kalte Füße mit den Grenzen des Systems zu tun? Und woher kommt diese Rivalität zwischen Bielefeld und Viersen? Diese und noch weitere Erkenntnisse möchte ich hier kurz vorstellen.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was haben kalte Füße mit den Grenzen des Systems zu tun? Und woher kommt diese Rivalität zwischen Bielefeld und Viersen? Diese und noch weitere Erkenntnisse möchte ich hier kurz vorstellen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, Bielefeld scheint es doch zu geben, zumindest gibt es einen Dr. Martin Reker, der dort als Psychiater und Psychotherapeut die Abteilung Abhängigkeitserkrankungen der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie leitet, und teils ernst, teils humorvoll, den Startschuss in die Referentenvorträge beim 11. Fachtag des GPV Kreis Viersen gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Thema: <strong>„Hard to reach“: Im Dialog mit Menschen, deren Verhalten uns an unsere Grenzen zu bringen droht</strong>. Anschaulich berichtete er über Erfahrungen mit Menschen, die sich nicht so einfach helfen lassen wollen, und die zum Teil von einer „Verwahrstelle“ zur nächsten geschoben werden, bis sie den für sie geeigneten Platz gefunden haben. Spaßhaft drohte er auch mit einer Verlegung dieser Patienten nach Viersen, war sich aber nicht sicher, ob hierfür das „Deutschland-Ticket“ ausreicht. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter ging es mit Dr. Heike Guckelsberger, die sich als Fachbereichsärztin Forensische Psychiatrie der LVR-Klinik Viersen mit denjenigen beschäftigt, die die Grenzen des Systems schon überschritten haben. Unter dem Titel <strong>&#8222;Forensik/Nachsorge &#8211; Schwierigkeiten der Re-Integration&#8220;</strong> lag der Fokus ihres Beitrags auf den rechtlichen Rahmenbedingungen ihrer Arbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderiert wurde die Veranstaltung von Ralph Erdenberger, unter anderem bekannt als Radiomoderator bei WDR 5, der vor der Mittagspause zwei Betroffene zum Thema <strong>„Grenzen der Selbstbestimmung und der Autonomie in der Realität“</strong> interviewte. Er hatte vom letzten Fachtag gelernt und war mit warmer Kleidung ausgestattet, worum ihn die Sandalen- und Kurzarmträger unter uns beneideten…denn die Temperaturen in der alten Kirche Lobberich waren im Vergleich zum sonnigen Wetter draußen doch recht frisch. Ansonsten war die Location sehr beeindruckend, und die Verpflegung in den Pausen super!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber zurück zum Thema: Bettina Jahnke, Journalistin und EX-IN Trainerin, und Hans Gerd Dohr, Peer Begleiter, stellten sich den Fragen des Moderators und erklärten jeweils aus ihrer Erfahrung, was ihnen am besten tut, wenn sie an ihre Grenzen geraten: Wie sieht der Notfallplan aus, wer ist informiert, bei wem oder wo finde ich Schutz und adäquate Hilfe. Spannend und aus dem Leben gegriffen, und beeindruckend wie den beiden der tägliche Spagat zwischen Hilfe für andere und Hilfe für sich selbst gelingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den Weg diesen Spagat zu meistern habe ich mich auch begeben. Als langjährige Erfahrungsexpertin in der Psychiatrie habe ich mich auch für eine Weiterbildung zur EX-IN Genesungsbegleiterin entschieden und absolviere derzeit verschiedene Praktika in diesem Bereich. Sonja und Thorsten habe ich durch einen Vortrag kennengelernt und sie „überredet“, mich an ihrem Fachwissen und ihrer selbständigen Arbeitsweise teilhaben zu lassen. Und so bin ich seit einem Monat stolze Praktikantin der „Erfahrungsexperten am Niederrhein“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Mittagspause gab uns Dr. Ingo Spitczok von Brisinski einen Einblick in die <strong>&#8222;Autonomie und Selbstbestimmung in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen&#8220;</strong>, wie er sie als Fachbereichsarzt in der LVR-Klinik Viersen erlebt. Besonders bewegt hat mich seine Erfahrung, dass Eltern manchmal auch gegen das Wohl des Kindes agieren, und welche rechtlichen Möglichkeiten ihm dann zustehen, den Willen des Kindes nach ärztlicher Hilfe umsetzen zu können. Was muss das mit einem Arzt machen, der ja auch nur ein Mensch ist, wahrscheinlich selber Kinder hat, wenn er so zwischen den Fronten steht&#8230; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim letzten Referenten lief es einem kalt den Rücken runter und das nicht nur wegen der Temperatur in der Kirche. <br>Dr. Michael Wunder, Psychologe und Psychotherapeut im Ruhestand, ehemaliges Mitglied in der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin des Deutschen Bundestages und des Deutschen Ethikrats, referierte über <strong>„Suizidalität und der freie Wille“</strong>. Er beleuchtete besonders die aktuelle gesellschaftliche Lage zum Thema assistierter Suizid. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Puhhh… ein schwieriges Thema. Behutsam rübergebracht aber doch sehr eindrücklich in der Botschaft, dass noch ganz viele Fragen offen sind. <br>Soll man bei nicht ausreichender Dosis als passiver Helfer nachhelfen oder retten, ist nur eine der vielen Fragen, mit denen wir uns als Gesellschaft beschäftigen müssen. Und wie schafft man den Spagat zwischen notwendigen bürokratischen Hürden, um die Absicht des Suizidwilligen genau zu prüfen, und einer Überlastung durch bürokratische Hürden, die zu Taten führen könnten, bei denen andere Menschen ungewollt in Mitleidenschaft gezogen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel „food for thought“ und die Erkenntnis, dass es sich gelohnt hat, den weiten Weg ins niederrheinische Nettetal auf sich zu nehmen.</p>
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		<title>Selbstständigkeit selbständig erklären</title>
		<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/selbststaendigkeit-selbstaendig-erklaeren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 11:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte und Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachlese]]></category>
		<category><![CDATA[Theorien und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebär]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der EX-IN-Jahrestagung in Bremen (eine gute Veranstaltung, die uns viel Freude gemacht hat und viele Inspirationen ausgelöst hat), waren Sonja und ich spontan in der Lage (und Laune) ein Barcamp zum Thema "Selbständige Arbeit als Genesungsbegleiter" anzubieten.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Bei der EX-IN-Jahrestagung in Bremen (eine gute Veranstaltung, die uns viel Freude gemacht hat und viele Inspirationen ausgelöst hat), waren Sonja und ich spontan in der Lage (und Laune) ein <strong>Barcamp</strong> zum Thema &#8222;<em><strong>Selbständige Arbeit als Genesungsbegleiter</strong></em>&#8220; anzubieten.<br><strong>Barcamp</strong> ist ja sowas wie ein Workshop oder Vortrag, oder&#8230; (alles kann, nichts muss), bei dem kreativ der Inhalt &#8222;<em>on the fly</em>&#8220; also im <em>machen </em>erstellt wird. Somit ging ich völlig frei und ohne Erwartungen an die Sache und Sonja und ich berichteten von unseren Erfahrungen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Natürlich sind wir, gerade wegen des Formates, sehr auf die Impulse der anderen Beteiligten (ich will nicht Zuhörende sagen &#8211; das wird dem nicht gerecht) angewiesen.<br>Dabei kristallisierten sich für mich verschiedenen Themengebiete heraus, die angefragt/ nachgefragt/ angeregt wurden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Motivation zur selbständigen Arbeit, oder warum möchte ich überhaupt selbständig arbeiten</li>



<li>Die Nachteile (aber auch die Vorteile) der selbstständigen Arbeit</li>



<li>Die rechtlichen Rahmenbedingungen und hierbei insbesondere der Schutz der eigenen Person</li>



<li>Möglichkeiten der Unternehmensstruktur, der Freiberuflichkeit (wie organisiere ich so etwas)</li>



<li>Die Startbedingungen und auf was man gerade am Anfang achten sollte</li>



<li>Die Möglichkeiten und die Erfolgsaussichten</li>



<li>Und natürlich immer wieder die Erfahrungen die wir in all diesen (und weiteren) Punkten gesammelt haben</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antworten auf diese Themenliste zu geben, würde den Rahmen meines Berichtes tatsächlich sprengen, aber es war zu bemerken, dass ein großes Interesse bei den Teilnehmenden im Raum zu spüren (wir durften dieses <strong>Barcamp</strong> sogar zweimal halten &#8211; damit auch alle mal teilnehmen konnten).<br>Mein eigentliches Fazit ist, dass es sich sicher lohnen würde, unsere Erfahrungen bei dem Thema öfters im Kreis von Interessierten zu teilen und ein entsprechendes Format zu finden.<br>Für mich ein wenig auch ein süßer Bissen von den Früchten unserer Arbeit, denn unsere Erfahrungen wurden sehr positiv aufgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist auch ein Teil meines Fazites, dass man den Themenkreis nicht einfach wiedergeben kann, weil sich viel um die individuelle Fragestellung der Beteiligten dreht, so dass eine eigentliche Zusammenfassung nicht möglich ist.<br>Es ist ja auch gerade erfreulich (für mich), wenn man sich an den Fragen und Anregungen entlang arbeiten kann, ohne sein Projekt einfach so &#8222;pitchen&#8220; zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders das Arbeitswerkzeug <strong>Barcamp</strong> hat sich in diesem Fall sehr bewährt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten sie (oder Du) liebe lesende Person (lieber Lesy), jetzt Interesse haben, so kann man mit uns in <strong><a href="https://ean-g.de/kontakt">Kontakt</a></strong> treten und gerne besprechen wir die Möglichkeit (und Bedingungen) einer individuellen Beratung oder eines Barcamps auf einer Veranstaltung zu dem Thema aussehen.<br></p>
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