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	<title>Konzepte und Ideen &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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	<description>Selbsthilfe, Genesungsbegleitung und Betroffenenbeteiligung</description>
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	<title>Konzepte und Ideen &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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		<title>Die neue News mit Herz ist im Anmarsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 10:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte und Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperationspartner]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebär]]></category>
		<category><![CDATA[News mit herz]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mausebär empfiehlt, nicht nur aus eigenem Interesse, den Blick in die neue Ausgabe von New mit Herz]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h5 class="wp-block-heading">Eine Leseempfehlung vom Mausebären</h5>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Der Mausebär empfiehlt, nicht nur aus eigenem Interesse, den Blick in die neue Ausgabe von New mit Herz</h2>



<p>Schon bei der ersten Ausgabe von News mit Herz, einer Initiative von dem Peer mit Herz aus der Schweiz (Liebe Grüße von hier), war für mich mehr als nur lesenswert. <br>Ich war froh, mal ein Magazin in der Hand zu halten, von Betroffenen, für betroffene, mit einer Art und Aufmachung, die einfach mehr als nur ein Fanzine ist. es ist einfach ein guter und für mich relevanter Inhalt in einem professionellem Layout, welches Lust auf mehr macht.<br>da war ich doch mehr als nur froh zu erfahren, dass die zweite Ausgabe schon in der Vorbereitung ist und gerne haben Sonja und ich die Chance genutzt, auch gleich etwas beizutragen.<br>Jetzt bin ich bereits gespannt, wie die neue Ausgabe werden wird und das Cover (aus der Vorankündigung), gefällt mir bereits sehr gut (Logisch mit sympathischen Menschen drauf).<br>Ich bin schon gespannt darauf, einen Blick rein zuwerfen und dann hier zu berichten.<br><br>Ansonsten empfehle ich das Ganze selber zu probieren und mal eine Ausgabe (oder die Ausgabe mit Mausebären) für 18€ (inklusive Versand) unter <strong>peer-mit herz@bluewin.ch</strong> zu bestellen.</p>



<p></p>
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		<title>Kalt und Dunkel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 11:37:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte und Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Rat und Hilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kalte Jahreszeit treibt einen manchen ganz schön in die seelische Enge. Doch was kann man tun, um gut durch den Winter zu kommen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Die Kalte Jahreszeit treibt einen manchen ganz schön in die seelische Enge. <br>Doch was kann man tun, um gut durch den Winter zu kommen?</h2>



<p>Januar ist Winterzeit und das bringt so manches mit sich. Vor allem aber Dunkelheit und Kälte. Rein metrologisch ist der Januar ein Wintermonat, dass heißt wir haben wenige Stunden Sonnenlicht und auch insgesamt weniger starkes Licht. Die Folge davon ist nicht nur die rein physikalische Kälte. Meist reicht ja schon ein Blick aus dem Fenster, um zu sehen, dass es entweder dunkel, oder in den wenigen hellen Stunden , richtig kalt ist. Die Natur zeigt ein düsteres, wenn auch für mich romantisches,Bild in dunklen, tristen Farben. Selbst der Himmel scheint weniger blau als in anderen Jahreszeiten. Da braucht man nicht erst vor die Tür zu gehen, um schon beim Anblick zu frieren.<br>Dabei brauchen wir doch unsere Portion Sonnenlicht, frische Luft und Bewegung. Nicht nur depressive Menschen sind mit regelmäßigen Spaziergängen an der frischen Luft gut beraten. Das ist essentiell für das körperliche und auch seelische Wohlbefinden.<br>Nicht nur, dass eine gute Portion Sonne gegen depressive Verstimmungen hilft, also im wahrsten Sinne des Wortes die Stimmung aufhellt, sondern auch die Bewegung regt positive Effekte im Körper an. Zusätzlich meist es auch eine gute Sache, manchmal aus seinen eigenen vier Wänden auszubrechen, denn unterwegs, zum beispiel in der Natur, kann man die Dinge neu bedenken und aus einem anderem Blickwinkel betrachten. Auch weil man seinen Blickwinkel wortwörtlich wechselt, wenn man nicht immer auf das gleiche Panorama, welches uns unsere eigenen vier Wände bietet, starrt. Position wechseln hilft beim Perspektivenwechsel &#8211; das zeigen diverse Übungen aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen.<br>Ich selber gehe gerne spazieren und nehme meine Probleme mit, um ihnen nicht nur Zeit einzuräumen, sondern auch, um sie aus meinen eigenen vier Wänden zu entfernen (und möglichst dabei auch draußen zu lassen). das klappt besser, als alles andere, was ich so ausprobiert habe.</p>



<p>In der kalten Jahreszeit ist es allerdings kein Vergnügen sich draußen zu bewegen. neben der eisigen Kälte wirkt auch die emotionale Kälte, denn die meisten menschen wollen genauso wenig draußen sein, wie ich selber. Daher bleibt es bei nur wenigen, wohltuenden Lächeln und netten Grüßen, die meist soviel Wärme schenken. Das ist schon Schade.<br>Aber auch die dicke Kleidung, die wir scheinbar brauchen, isoliert uns vor mehr, als nur der Temperatur. Es ist schwer soziale Kontakte mit Jemanden zu unterhalten, der unter einem Panzer aus Frostschutz verborgen ist.</p>



<p>Trotzdem ist gerade in dieser zeit die Selbstfürsorge wichtig. Eine Tageslichtlampe hilft mir, ein wenig Sonnenlicht zu bekommen und auch Sport im Inneren kompensiert die fehlende Bewegung. Dennoch empfehle ich, sich auch einfach mal aus dem haus zu trauen. Muss ja nicht weit oder lang sein. einfach ein kleiner Spaziergang. Draußen trifft man immer Menschen, schon alleine die vielen Hundehalter, die unterwegs sind. und ein freundlicher Gruß wird häufig beantwortet, denn anderen Menschen geht es ja genauso.<br>Nach einem Spaziergang in der Kälte ist die Wärme zuhause um so wohltuender. Hinzu kommt das Gefühl, etwas getan zu haben.</p>



<p>Also, gönnt euch etwas und geht raus.</p>
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		<title>Selbstständigkeit selbständig erklären</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 11:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte und Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachlese]]></category>
		<category><![CDATA[Theorien und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebär]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der EX-IN-Jahrestagung in Bremen (eine gute Veranstaltung, die uns viel Freude gemacht hat und viele Inspirationen ausgelöst hat), waren Sonja und ich spontan in der Lage (und Laune) ein Barcamp zum Thema "Selbständige Arbeit als Genesungsbegleiter" anzubieten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei der EX-IN-Jahrestagung in Bremen (eine gute Veranstaltung, die uns viel Freude gemacht hat und viele Inspirationen ausgelöst hat), waren Sonja und ich spontan in der Lage (und Laune) ein <strong>Barcamp</strong> zum Thema &#8222;<em><strong>Selbständige Arbeit als Genesungsbegleiter</strong></em>&#8220; anzubieten.<br><strong>Barcamp</strong> ist ja sowas wie ein Workshop oder Vortrag, oder&#8230; (alles kann, nichts muss), bei dem kreativ der Inhalt &#8222;<em>on the fly</em>&#8220; also im <em>machen </em>erstellt wird. Somit ging ich völlig frei und ohne Erwartungen an die Sache und Sonja und ich berichteten von unseren Erfahrungen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Natürlich sind wir, gerade wegen des Formates, sehr auf die Impulse der anderen Beteiligten (ich will nicht Zuhörende sagen &#8211; das wird dem nicht gerecht) angewiesen.<br>Dabei kristallisierten sich für mich verschiedenen Themengebiete heraus, die angefragt/ nachgefragt/ angeregt wurden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Motivation zur selbständigen Arbeit, oder warum möchte ich überhaupt selbständig arbeiten</li>



<li>Die Nachteile (aber auch die Vorteile) der selbstständigen Arbeit</li>



<li>Die rechtlichen Rahmenbedingungen und hierbei insbesondere der Schutz der eigenen Person</li>



<li>Möglichkeiten der Unternehmensstruktur, der Freiberuflichkeit (wie organisiere ich so etwas)</li>



<li>Die Startbedingungen und auf was man gerade am Anfang achten sollte</li>



<li>Die Möglichkeiten und die Erfolgsaussichten</li>



<li>Und natürlich immer wieder die Erfahrungen die wir in all diesen (und weiteren) Punkten gesammelt haben</li>
</ul>



<p>Die Antworten auf diese Themenliste zu geben, würde den Rahmen meines Berichtes tatsächlich sprengen, aber es war zu bemerken, dass ein großes Interesse bei den Teilnehmenden im Raum zu spüren (wir durften dieses <strong>Barcamp</strong> sogar zweimal halten &#8211; damit auch alle mal teilnehmen konnten).<br>Mein eigentliches Fazit ist, dass es sich sicher lohnen würde, unsere Erfahrungen bei dem Thema öfters im Kreis von Interessierten zu teilen und ein entsprechendes Format zu finden.<br>Für mich ein wenig auch ein süßer Bissen von den Früchten unserer Arbeit, denn unsere Erfahrungen wurden sehr positiv aufgenommen.</p>



<p>Es ist auch ein Teil meines Fazites, dass man den Themenkreis nicht einfach wiedergeben kann, weil sich viel um die individuelle Fragestellung der Beteiligten dreht, so dass eine eigentliche Zusammenfassung nicht möglich ist.<br>Es ist ja auch gerade erfreulich (für mich), wenn man sich an den Fragen und Anregungen entlang arbeiten kann, ohne sein Projekt einfach so &#8222;pitchen&#8220; zu müssen.</p>



<p>Besonders das Arbeitswerkzeug <strong>Barcamp</strong> hat sich in diesem Fall sehr bewährt.</p>



<p>Sollten sie (oder Du) liebe lesende Person (lieber Lesy), jetzt Interesse haben, so kann man mit uns in <strong><a href="https://ean-g.de/kontakt">Kontakt</a></strong> treten und gerne besprechen wir die Möglichkeit (und Bedingungen) einer individuellen Beratung oder eines Barcamps auf einer Veranstaltung zu dem Thema aussehen.<br></p>
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		<title>Der Haushalt der Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2024 14:35:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte und Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Theorien und Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebär]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wirtschaft, Energie und Psyche - Ein interdisziplinärerer Transfer
eine Betrachtung von Thorsten Dürholt a.k.a. der Mausebär zu Gemeinsamkeiten zwischen Wirtschaft und Psyche
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Wirtschaft, Energie und Psyche &#8211; Ein interdisziplinärerer Transfer</h2>



<p>Auf den ersten Blick sind die sozialen Wissenschaften, insbesondere der Bereich der Sozialpsychiatrie und die Wirtschaftswissenschaften, insbesondere die Grundlagen der Ökonomie, zwei sehr verschiedene Positionen.<br>Als jemand, der durch seine kaufmännische Ausbildung und seine weiter Beschäftigung (u. A. als Geschäftsführer eines kleinen Unternehmens), sich mit den Grundlagen der Marktwirtschaft und der Volkswirtschaft (sowie natürlich auch der Betriebswirtschaft) zwangsläufig auseinander gesetzt hat, aber auch als, durch meine Ausbildung zum Erzieher und als Nutzer sozial-psychiatrischer Hilfsangebote (und auch als Anbieter solcher Angebote), bin ich mit den Grundlagen beide Felder ein wenig vertraut.<br>So sind mir Gemeinsamkeiten aufgefallen, die ich als den &#8222;Haushalt der Seele&#8220; bezeichne.</p>



<p>In der Grundlage folgt auch die seelische Gesundheit einem durchaus ökonomischen Prinzip. Wir haben, als Menschen zwei sehr basale Triebfedern, die quasi unser innerstes Grundprinzip darstellen.</p>



<p>Die erste Triebfeder ist der Wille zur Expansion. <br>Egal was wir besitzen, wir haben den eingebauten Trieb, mehr erreichen zu wollen. Welches &#8222;mehr&#8220; das ist, ist eine individuelle Angelegenheit und kann sich durchaus gravierend zwischen verschiedenen Menschen unterscheiden, aber egal ob es materielle  oder immaterielle Ansprüche sind, der Wille dazu, mehr zu erhalten ist in uns allen verankert. <br>Diese beständige Trieb zum Wachstum (ähnlich wie beim Wirtschaftswachstum), ist für das eigene Überleben essentiell, denn ohne den ständigen &#8222;Hunger&#8220;, also die Unendlichkeit der eigenen Bedürfnisse (da sind wir schon wieder in der Wirtschaftstheorie), würde uns die eigene Motivation fehlen. Ein Wesen, dessen Ansprüche gestillt sind, verfällt in Lethargie und daraus erwächst Selbstaufgabe und Verfall.<br>So ist die innere &#8222;Gier&#8220; nicht nur eine sogenannte &#8222;Sünde&#8220;, sondern tatsächlich eine Lebensnotwendigkeit, die allerdings das richtige Maß verlangt. Nur wenn wir ständig Hunger verspüren sind wir in der Lage unsere Energie zielgerichtet auf die Erfüllung unseres eigenen Bedarfs zu richten.</p>



<p>Die zweite Triebfeder ist der Wille zum Erhalt.</p>



<p>Der Mensch verspürt das Bedürfnis, die Dinge, egal ob Materiell oder immateriell, die er besitzt, auch zu behalten. Wir wollen unserer Ressourcen erhalten unseren Besitz nicht hergeben. Die gesamten menschlichen Instinkte zum Überleben, Ängste, Sorgen und ähnliches fußen einzig und allein auf der Grundlage, dass uns etwas genommen werden könnte. <br>Wir wollen nichts verlieren und achten ständig darauf, rein Instinktiv, unseren Besitz zusammen zu halten. aus diesem Grund entsteht auch viel seelisches Leid aus Zuständen, bei denen uns etwas abhanden kommt, sie es körperlich, bei Krankheiten, sei es mentale Fähigkeiten, wie bei degenerativen Erkrankungen oder sei es wirtschaftlich, in zum Beispiel Zeiten der persönlichen Krisen.<br>Unsere Angst, das uns dass, was wir haben, weggenommen werden könnte, führt zu manchmal grotesken Situationen, in denen wir schlimmste Situationen aushalten, aus Angst, wir könnten, wen wir die Situation verlassen, etwas verlieren (häufig entstehen toxische Beziehungen durch das Problem).<br>Dieser grundlegende Trieb hat den Sinn, dafür zu sorgen, dass wir unsere eigene Existenz erhalten, unserer Ressourcen schützen und achtsam mit uns umgehen, ist aber wie der Wille zur Expansion nicht natürlich begrenzt, sondern als Trieb in seiner Zielsetzung unbeschränkt.</p>



<p>Wenn wir jetzt diese zwei grundlegenden Triebfedern betrachten, sehen wir leicht, dass auch das ökonomische Handeln, von genau den zwei selben Triebfedern bestimmt wird. Es geht in der Ökonomie darum, den eigenen Wohlstand zu mehren (Wirtschaftswachstum) und dabei die eigenen Ressourcen zu erhalten.<br>Natürlich gebietet das Gesetzt der Logik, dass Beides gleichzeitig nicht möglich ist.<br>Wollen wir expandieren, müssen wir investieren, also unsere eigenen Ressourcen einsetzen (und somit riskieren), um neue Ressourcen zu erschließen.<br>In der Wirtschaftslehre wird das Gleichgewicht zwischen den beiden Bedürfnissen (Erhalt und Erweiterung) durch das Minimal- und das Maximalprinzip beschrieben.<br>Das Minimalprinzip geht dabei davon aus, dass wir versuchen, ein bestimmtes (Expansions-) Ziel mit dem geringst möglichen (Ressourcen-) Einsatz zu erreichen.<br>Das Maximalprinzip wiederum geht davon aus, dass wir versuchen mit einem bestimmten (Ressourcen-) Einsatz, das bestmögliche (Expansions-) Ziel zu erreichen.<br>Beide Ziele gleichzeitig zu erreichen, also das Beste Ziel mit dem geringstem Einsatz ist leider nicht möglich, und auf der Suche nach diesem weg, scheitern die Menschen schon seit Jahrhunderten.</p>



<p>Schauen wir jetzt in die Sozialpsychiatrie, dann sehen wir, dass solche Prinzipien dort durchaus ebenso bekannt sind.<br>Als erstes fällt mir da die &#8222;Spoon-Theorie&#8220; (Löffel-Theorie) von Christine Miserandino ein. Die an der chronischen Autoimmunerkrankung systemischer Lupus erythematodes (SLE) erkrankte amerikanische Bloggerin stellte dabei ihr, durch ihre Erkrankung entstandenes Problem, manche Aufgaben nicht zu bewältigen für eine gesunde Person mithilfe von Löffeln da. Die Löffel sind ein Synonym für ihre (durch Erkrankung eingeschränkte) Energie, die sie braucht, um Aufgaben zu bewältigen.<br>So konnte sie ihrer Zuhörerin begreiflich machen, wie sie ihren eingeschränkten Vorrat an Energie nutzt, in dem sie einzelnen Tagesaufgaben jeweils Löffel zuteilte.<br>Darin erkenne ich sofort das oben genannte Prinzip wieder, den man kann sich mit dieser Theorie gleich dem Gedanken des Minimal- und Maximalprinzips nähern. Wir haben eine konstante Menge, und zwar die Energie-Ressource (in dem Fall gemessen in Löffeln) und eine andere Menge, in Form der Tagesaufgaben.<br>nun unterteilt sich das Problem in wichtige Tagesaufgaben (Dinge, die erledigt werden müssen) für die das Minimalprinzip gilt (also die Tagesaufgaben mit der möglichst geringsten Zahl an Löffeln zu erledigen) und in all die Dinge, die sonst noch gemacht werden wollen (also die Anzahl der verfügbaren Löffel für die möglichst meiste Menge an Freizeit-, Vergnügen, Familie und andere Dinge einzusetzen).</p>



<p>Doch braucht man, um diese Energieeinschränkung zu haben, eine chronische Erkrankung? Ich denke eher nicht, denn wir alle haben einen durchaus eingeschränkten Energiehaushalt (also unseren eigene Besteckschublade mit unserer persönlichen Löffelsammlung).<br>Je nach persönlicher Situation und Fähigkeiten, setzt sich diese Löffelvorrat nicht nur individuell zusammen, sondern kann auch durchaus von der Tagesform, dem Lebensumständen und ähnlichen Umständen abhängig sein (und durchaus nicht immer konstant sein).</p>



<p>Somit gilt für die Seele, dasselbe, wie für die Grundlagen der Wirtschaft, denn unsere Bedürfnisse sind unendlich (geformt durch den ewigen trieb zur Expansion) und unser persönlicher Bedarf richtet sich danach, welche unserer Bedürfnisse mit genügend Energie zu erreichen sind (also durch Kaufkraft, oder Löffel gedeckt sind, je nachdem, wie man es sehen will). Unsere eigen Energie ist somit die Kaufkraft, also das Kapital unserer Seele.<br>Sollten wir nun unsere eigene Energiemenge ständig überbeanspruchen, so kommt es zu einem inneren (wirtschaftlichen Kollaps).<br>Wenn wir bei dem Beispiel der inneren Energie, als Kapital des Lebens bleiben, dann können wir das mit der Entwicklung der Kaufkraft vergleichen.<br>Haben wir zuviel Kapital (zuviel Energie), und zu wenig Ziele, in die wir diese Energie investieren können, dann haben wir quasi eine seelische Deflation (auch bekannt als &#8222;bore-out&#8220;). Doch bekannter und häufiger ist der Zustand, wo wir zuwenig Energie haben, um unsre benötigten Investitionen zu machen, eine quasi Inflation der seelischen Energie (der sogenannte &#8222;burn-out&#8220;), bei dem die notwendigsten Sachen plötzlich eine zu hohe Menge an Energie kosten.</p>



<p>Ein Teil der Genesung von einer psychischen Krise (die sogenannte Recovery-Arbeit) besteht darin, den Haushalt der Seele, wieder in ein Gleichgewicht zu bringen und ein neues System zu etablieren, um vernünftig mit seinen eigenen Ressourcen zu wirtschaften.<br>Somit sehe ich mich als Genesungsbegleiter, der Menschen bei diesem Weg hilft, auch zum Teil als ein Wirtschaftsberater (da hilft mir meine kaufmännische Ausbildung), der seinen Klienten hilft, die innere Buchführung wieder zu sortieren und eine quasi Insolvenz des Lebens abzuwickeln, um sich wieder neu aufzustellen.<br>wie bei jeder wirtschaftlichen Beratungsarbeit, muss man aber nicht erst in die Krise rutschen, um sich eine Beratung zu suchen. Denn wenn man schon merkt, das &#8222;die Zahlen nicht stimmen&#8220;, kann man schon einer drohenden Krise entgegenwirken.<br>Präventive Genesungsarbeit kann helfen, eine Krise zu erkenne, sie abzumildern und sich vorzubereiten, bevor man vor dem eigenem Ruin steht.</p>



<p>Wenn sie jetzt mehr über die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Seele erfahren wollen, oder über mögliche (auch betriebliche) Präventionsarbeit, stehen wir, die Erfahrungsexperten am Niederrhein in gerne zu einem kostenlosen (Erst-) Beratungsgespräch zur Verfügung.   Auch eine  entsprechenden Workshop, Seminar oder zu eine individuell vorbereiteten Präsentation bieten wir gerne kostengünstig und nach ihren Bedürfnissen an. <br>Kontaktieren sie uns einfach unter <a href="https://ean-g.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://ean-g.de/kontakt/</a></p>
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		<title>Ein gutes Projekt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 13:54:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzepte und Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Projekt "Internet für Alle", gefördert durch die Aktion Mensch, ist im Haus an der Dorenburg gut angekommen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Die Erfahrungsexperten beteiligen sich am Projekt &#8222;Internet für Alle&#8220;</h2>



<p>Schon seit letztem Jahr arbeiten wir fleißig an dem Projekt &#8222;Internet für Alle&#8220; und beteiligen uns mit dem &#8222;<strong><em>Mediencaf</em>é</strong>&#8220; , <strong>Einzelberatungen</strong> zum Thema Moderne Medien und mit <strong>Workshops &amp; Schulungen</strong> daran, den Menschen im sozial-psychiatrischem Verbund &#8222;<em><strong><a href="https://www.rg-diakonie.de/hilfen-fuer-psychisch-erkrankte-menschen/sozialpsychatrischer-verbund">Haus an der Dorenburg</a></strong></em>&#8220; die Möglichkeit zu bieten, an den Möglichkeiten von Internet und Modernen Medien teilzuhaben.</p>



<p>Mit viel Engagement und Spaß haben sich Sonja und ich auf das Projekt gestürzt und in Entwicklung, Konzeption und Durchführung nicht nur beratend, sondern auch aktiv begleitet &#8211; Zeit es in das <strong>Portfolio</strong> der <strong><a href="https://ean-g.de/">EaN UG</a> </strong>aufzunehmen&#8230;</p>



<p>Wenn ihr genaueres wissen wollt, findet ihr <a href="https://ean-g.de/portfolio/projekt-internet-fuer-alle/"><strong>hier</strong></a> mehr Informationen</p>
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		<item>
		<title>Spiel, Spaß und Ananas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 11:14:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte und Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Chefredakteur Thorsten und sein Hang zum Spielen, verschafft uns die Möglichkeit für einen kleinen Einblick in die Welt des Spiels]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Ein kleiner Blick in die Welt des Spiels und ihre Bedeutung für die Gesundheit</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Spielen?</h3>



<p>Wer meine Texte verfolgt, wird irgendwann zwangsläufig über eines meiner Lieblingszitate stoßen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p id="block-458c81f5-08b6-4d68-99ae-80f902dd1a21">„Reife des Mannes: das heißt den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte, beim Spiel.“ </p>
<cite><em>Friedrich Nietzsche &#8211; Jenseits von Gut und Böse</em></cite></blockquote>



<p>ein Zitat, welches mich seit meiner Schulzeit begleitet. Als ich mich damals intensiver mit den Werken von Nietzsche beschäftigte und eine Bestätigung suchte, dass mein Hobby kein &#8222;<em>Unsinn</em>&#8220; oder &#8222;<em>Kinderkram</em>&#8220; ist.<br>Doch fast noch mehr berührte mich ein weiters Zitat jenes Philosophen, der ansonsten wegen seiner Provokationen gefürchtet war.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen!&nbsp;Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!</p>
<cite>Friedrich Nietzsche &#8211; Menschliches, Allzumenschliches</cite></blockquote>



<p> Beide Zitate sind ein Teil meiner inneren Überzeugung über die Wichtigkeit des Spieles für unsere Gesundheit, sei es körperlich oder seelisch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Zusammenhang mit dem Thema</h3>



<p>Das Thema Spiel begleitet mich in vielen Formen bereits mein ganzes Leben, sei es dass Spielen als Kind, die schönen Erinnerungen an Brettspiele im Kreise der Familie, zumeist zur Weihnachtszeit, als auch mein weiterer Lebensweg, der stets von diesem Thema geprägt war.</p>



<p>In meiner Jugendzeit, zu dem Zeitpunkt, wo das Spielen langsam &#8222;<em>uncool</em>&#8220; wurde, entdeckte ich, gemeinsam mit Freunden, neue Spiele, wie zum Beispiel das Tischrollenspiel (eine Art interaktives Geschichtenerzählen), Trading Card Games (Ein Kartenspiel mit Sammelkomponente) und ähnliches.<br>Und nein, diese Hobbys wuchsen sich nicht aus. </p>



<p>Im Gegenteil spiele ich heute noch regelmäßig Rollenspiele und Brettspiele (manchmal auch Computerspiele) und brauche das für mein seelisches Wohlbefinden.</p>



<p>Auch das Spiel auf der Bühne, alles rund um das Theater, begleitet mich bereits seit meiner Kindheit. Angefangen in der schulischen Theater-AG über ein Qualifizierungsjahr für Bühnenberufe bis hin zu meiner Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann, deren praktischen Anteil ich in einem Theater absolviert habe.<br>Was das Rollenspiel angeht, so bin ich noch heute gelegentlicher Besucher größerer Treffen, habe meine eigenen Spielrunden und auch Erfahrung im Handel mit Spielen machen können.<br>In meiner Ausbildung zum Erzieher, war die Spielpädagogik eines meiner absoluten Lieblingsfächer und ein Garant für meine ungeteilte Aufmerksamkeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aber was macht das Spielen so unverzichtbar?</h3>



<p>Spielen hat eine direkte Auswirkung auf unseren lebenslangen Prozess des Lernens, denn im spielerischen Umgang erproben und trainieren wir Fertigkeiten.<br>Die sozialen Kontakte im Spiel erlauben uns, unser Bedürfnis nach sozialer Interaktion zu stillen, aber auch im geschützten Rahmen die ganze Palette der zwischenmenschlichen Gefühle zu erleben.<br>Die Erlebnisse im Spiel können uns sowohl von realen Problemen zeitweise ablenken, als auch zu neuen Ansätzen für Lösungen führen.<br>Und gerade die sportlichen Spiele tragen zum Erhalt unserer körperlichen Gesundheit bei und stillen den Bewegungsdrang.<br>Das Spiel kann somit eine Grundlage für viele positive Effekte sein und ist gerade in der Sozialpädagogik ein wertvolles Mittel, unabhängig der Altersgruppe der Betroffenen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aber auch in der Sozialpsychiatrie hat das Spielen eine wichtige Bedeutung</h3>



<p>Spielen kann ein wichtiges Element sowohl des Empowerment, als auch der Recovery sein. In beiden Fällen kann Spiel einen wertvollen Beitrag leisten und viele neue Möglichkeiten und Anreize bieten.</p>



<p>Aus diesem Grund widme ich diesen Thema eine eigene Veranstaltung, auf der ich nicht nur meine Gedanken und Ideen zu dem Thema &#8222;<em>Spiel als Element von Recovery und Empowerment</em>&#8220; darlegen möchte, sondern auch zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion einlade, um gemeinsam die Möglichkeiten zu entdecken, welche das Spiel bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Spiel als Element von Recovery und Empowerment</h2>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Eine Zoom-Veranstaltung<br>Donnerstag 31.08.2023<br>von 18:00 &#8211; 19:30 Uhr</h4>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center">Kostenbeitrag: 5,00€</h5>



<p>Der Erzieher und Genesungsbegleiter Thorsten Dürholt berichtet von seinen Erfahrungen mit dem Einsatz von Elementen der Spielpädagogik in den Prozessen von Recovery, Salutogenese und Empowerment und versucht diese an praktischen Beispielen zu erörtern.<br>Im zweiten Teil der Veranstaltung wird zu einem Erfahrungsaustausch, aber auch zur Diskussion eingeladen und Fragen zur praktischen Umsetzung von Elementen der Spielpädagogik beantwortet.</p>



<p class="has-text-align-center"><strong><a href="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/?page_id=5566">Zur Anmeldung</a></strong></p>



<p>Ich hoffe, dass sich genügend Interessierte finden, die  sich zu dieser Veranstaltung anmelden und teilnehmen möchten.<br>Weitere Fragen bitte an info@erfahrungsexperten-niederrhein.de</p>



<p>Mit lieben Grüßen,</p>



<p>Thorsten Dürholt<br></p>



<p><a href="https://www.aphorismen.de/suche?f_thema=Spiel%2C+Spielen&amp;f_autor=2794_Friedrich+Nietzsche&amp;f_zeit=19.Jh#:~:text=Wir%20meinen%2C%20das%20M%C3%A4rchen%20und,M%C3%A4rchen%20und%20Spiel%20leben%20m%C3%B6chten!"></a></p>
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