<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Depressionen &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
	<atom:link href="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/tag/depressionen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de</link>
	<description>Selbsthilfe, Genesungsbegleitung und Betroffenenbeteiligung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 11:36:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Logo_01_Bild-einzeln-transparent.png</url>
	<title>Depressionen &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
	<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kalt und Dunkel</title>
		<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/kalt-und-dunkel/</link>
					<comments>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/kalt-und-dunkel/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 11:37:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte und Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Rat und Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Schatzkiste]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/?p=7397</guid>

					<description><![CDATA[Die Kalte Jahreszeit treibt einen manchen ganz schön in die seelische Enge. Doch was kann man tun, um gut durch den Winter zu kommen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Die Kalte Jahreszeit treibt einen manchen ganz schön in die seelische Enge. <br>Doch was kann man tun, um gut durch den Winter zu kommen?</h2>



<p>Januar ist Winterzeit und das bringt so manches mit sich. Vor allem aber Dunkelheit und Kälte. Rein metrologisch ist der Januar ein Wintermonat, dass heißt wir haben wenige Stunden Sonnenlicht und auch insgesamt weniger starkes Licht. Die Folge davon ist nicht nur die rein physikalische Kälte. Meist reicht ja schon ein Blick aus dem Fenster, um zu sehen, dass es entweder dunkel, oder in den wenigen hellen Stunden , richtig kalt ist. Die Natur zeigt ein düsteres, wenn auch für mich romantisches,Bild in dunklen, tristen Farben. Selbst der Himmel scheint weniger blau als in anderen Jahreszeiten. Da braucht man nicht erst vor die Tür zu gehen, um schon beim Anblick zu frieren.<br>Dabei brauchen wir doch unsere Portion Sonnenlicht, frische Luft und Bewegung. Nicht nur depressive Menschen sind mit regelmäßigen Spaziergängen an der frischen Luft gut beraten. Das ist essentiell für das körperliche und auch seelische Wohlbefinden.<br>Nicht nur, dass eine gute Portion Sonne gegen depressive Verstimmungen hilft, also im wahrsten Sinne des Wortes die Stimmung aufhellt, sondern auch die Bewegung regt positive Effekte im Körper an. Zusätzlich meist es auch eine gute Sache, manchmal aus seinen eigenen vier Wänden auszubrechen, denn unterwegs, zum beispiel in der Natur, kann man die Dinge neu bedenken und aus einem anderem Blickwinkel betrachten. Auch weil man seinen Blickwinkel wortwörtlich wechselt, wenn man nicht immer auf das gleiche Panorama, welches uns unsere eigenen vier Wände bietet, starrt. Position wechseln hilft beim Perspektivenwechsel &#8211; das zeigen diverse Übungen aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen.<br>Ich selber gehe gerne spazieren und nehme meine Probleme mit, um ihnen nicht nur Zeit einzuräumen, sondern auch, um sie aus meinen eigenen vier Wänden zu entfernen (und möglichst dabei auch draußen zu lassen). das klappt besser, als alles andere, was ich so ausprobiert habe.</p>



<p>In der kalten Jahreszeit ist es allerdings kein Vergnügen sich draußen zu bewegen. neben der eisigen Kälte wirkt auch die emotionale Kälte, denn die meisten menschen wollen genauso wenig draußen sein, wie ich selber. Daher bleibt es bei nur wenigen, wohltuenden Lächeln und netten Grüßen, die meist soviel Wärme schenken. Das ist schon Schade.<br>Aber auch die dicke Kleidung, die wir scheinbar brauchen, isoliert uns vor mehr, als nur der Temperatur. Es ist schwer soziale Kontakte mit Jemanden zu unterhalten, der unter einem Panzer aus Frostschutz verborgen ist.</p>



<p>Trotzdem ist gerade in dieser zeit die Selbstfürsorge wichtig. Eine Tageslichtlampe hilft mir, ein wenig Sonnenlicht zu bekommen und auch Sport im Inneren kompensiert die fehlende Bewegung. Dennoch empfehle ich, sich auch einfach mal aus dem haus zu trauen. Muss ja nicht weit oder lang sein. einfach ein kleiner Spaziergang. Draußen trifft man immer Menschen, schon alleine die vielen Hundehalter, die unterwegs sind. und ein freundlicher Gruß wird häufig beantwortet, denn anderen Menschen geht es ja genauso.<br>Nach einem Spaziergang in der Kälte ist die Wärme zuhause um so wohltuender. Hinzu kommt das Gefühl, etwas getan zu haben.</p>



<p>Also, gönnt euch etwas und geht raus.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/kalt-und-dunkel/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weihnachtliche (Vor-) Freude ?</title>
		<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/weihnachtliche-vor-freude/</link>
					<comments>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/weihnachtliche-vor-freude/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 11:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Festtage]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/?p=4282</guid>

					<description><![CDATA[Der Mausebär (td) beschreibt in diesem Beitrag seine emotionalen Verwerfungen zur Weihnachtszeit und verabschiedet sich in sein weihnachtliches Depressionsloch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Mausebär (td) beschreibt in diesem Beitrag seine emotionalen Verwerfungen zur Weihnachtszeit und verabschiedet sich in sein weihnachtliches Depressionsloch.</p>



<p>Wie jedes Jahr steht Weihnachten vor der Tür. Der vierte Advent hat sich bereits erledigt und die Weihnachtsfeiertage rücken in greifbare Nähe. Doch ist es mir gerade nicht nach einem Weihnachtsgruß zumute&#8230;</p>



<p>Ich gebe unumwunden zu, ich bin ein Weihnachtsmuffel. <br>Es geht mir weniger um die religiöse Bedeutung des Festes, worüber ich Bände erzählen könnte. Die Tradition gefällt mir schon nicht, aber wie ich immer gerne betone, sollte man über Glauben und Religion nicht streiten, denn das führt zu nichts. <br>Doch selbst als Weihnachtsverweigerer gab es bis jetzt immer einen Teil in mir, der sich beeindrucken ließ. Es war die besondere Stimmung, das gute Essen, die Vorfreude…</p>



<p>Dieses Jahr ist alles anders. Ich schaue aus dem Fenster und sehe in einen verregneten, grauen Himmel. Ich sehe karge, kahle Bäume und leere Straßen. Ich höre das Geräusch einer Kreissäge von einer nahen Baustelle und das einsame Bellen eines einzelnen Hundes. <br>Es ist, kurz gesagt, eine trostlose Stimmung. Kein Gefühl von Besinnlichkeit. <br>Das jährliche Schlemmen wird ein wenig eingeschränkter ausfallen. Zwar habe ich Kekse gebacken (doch mehr aus Frust als aus Lust) und meine Mutter will etwas leckeres für uns kochen, dennoch habe ich vor mich dieses Jahr in Grenzen zu halten und nichts scheint mich davon abhalten zu wollen. Vernunft vor Freude. </p>



<p>Und da sind wir auch beim nächsten Thema. Aus der weihnachtlichen Geselligkeit wird dieses Jahr ein einsames &#8222;zuhause abhängen&#8220;. Dank den diversen Streamingdiensten bin ich nicht auf das weihnachtliche Fernsehprogramm angewiesen, dennoch werden meine Weihnachtsferien ein mehr oder weniger einsames „Vergnügen“ in meinen vier Wänden.<br>Dank Verordnungen kann ich die Zeit weder für meine Hobbys noch für meine Freunde nutzen und meine wesentlichen sozialen Kontakte bleiben in meiner sehr kleinen Familie und dem „Hauspersonal“, sprich den Pflegepersonen meiner Frau.</p>



<p>Als Kind habe ich mich natürlich auf die Geschenke gefreut. <br>In meinem Regal steht ein Päckchen von zwei lieben Freundinnen von mir und eine Lage Schokolade von einem gutem Freund. Ansonsten erlässt mir meine Mutter einen Teil meiner Schulden bei ihr, so dass sich auch hier wieder zeigt, was ich für ein erfolgreiches und produktives Leben führe. <br>Gerne würde ich viele Leute beschenken, doch mein Kontostand erlaubt mir noch nicht einmal, mich selber mit einer Kleinigkeit zu erfreuen. Ich habe gerade genug Kröten um über den Monat zu kommen, in Vorfreude auf den Januar, in dem wieder Rechnungen ohne Ende rein flattern. <br>Ansonsten bekomme ich dutzende Online- Werbegeschenke in Form von Rabatten, die ich nie nutzen werde, da ich mir den Kram noch nicht einmal rabattiert leisten kann (geschweige denn will). <br>Nie wird mir meine materielle Unzulänglichkeit so deutlich, wie in diesen Tagen.</p>



<p>Ich denke, dieses Jahr bekomme ich vom Weihnachtsmann ein besonderes Geschenk, denn die depressive Verstimmung an den dunklen Tagen, wird dieses Jahr engagiert durch Corona verstärkt und da meine Silvesterparty ja auch ins Wasser fällt (Schnee wird es ja auch nicht geben), schließe ich jetzt schon gedanklich mit diesem doofen Jahr ab, lege mich in mein Bett und ziehe meine Decke über den Kopf.</p>



<p>Das war es vom Mausebär in 2020. </p>



<p>In 2021 werde ich mich wie ein Phönix aus der Asche erheben, nur um wieder auf den harten Boden der Realität zurück geknüppelt zu werden.</p>



<p>Aber schon Nietzsche wusste zu sagen, dass was uns nicht umbringt, uns lediglich härter macht.</p>



<p>Es bleibt mir nur zu sagen, dass ich hoffe, dass ihr diese trostlose Zeit der sozialen Wüstenbildung einigermaßen gut übersteht und wir uns im nächstem Jahr wieder in irgendeiner Form wahrnehmen werden (wer weiß, was bis dahin erlaubt ist oder nicht).</p>



<p>Euer, ab jetzt tief in seine Höhle verkrochene und in Decke eingemummelte Mausebär</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/weihnachtliche-vor-freude/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tote Herde</title>
		<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/tote-herde/</link>
					<comments>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/tote-herde/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Kunze]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 13:47:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aspergers Nähkästchen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Billigfleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/?p=3241</guid>

					<description><![CDATA[Gesellschaftskritik in Gedichtform von Eurem Schmusehamster (ak). Bitte beachtet den Sicherheitshinweis!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gesellschaftskritik in Gedichtform von Eurem Schmusehamster (ak). Bitte beachtet den Sicherheitshinweis!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Vorsicht vor verschreckter Verwirrung vulnerabler Voyeure, verursacht von vermutlich verstörenden Versen voller Verachtung von Viehherden verschleißenden, Völker verschleppenden, Viren verbreitenden Verbrechen.&#8220;</p><cite>Vernunft</cite></blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><em>Tote Herde</em></h3>



<p><em>Auf die Schlachtbank mit den Fleischbaronen,<br>Die Fließband-Schlächter schlecht entlohnen.<br>Für den letzten Pfennig mehr Profit.<br>Warum machen wir da noch mit?</em></p>



<p><em>Pferchen Tagelöhner in Baracken,<br>Ohne Heizung, Bett und Platz zum Kacken.<br>Akkord-Arbeiten von Früh bis Spät &#8211;<br>Damit in deutschen Pfannen Billiges brät.<br>Für den letzten Pfennig mehr Profit.<br>Warum machen wir da noch mit?</em></p>



<p><em>Transporter voll mit armen Schweinen,<br>Die ihr Schicksal stumm beweinen.<br>Stündlich abgeladen und getrieben,<br>Weit entfernt von ihren Lieben,<br>Streifen sie sich Ketten über<br>Und Ihre Blicke werden trüber.<br>Für den letzten Pfennig mehr Profit.<br>Warum machen wir da noch mit?</em></p>



<p><em>In Reih und Glied zum Bolzenschluss!<br>Weil es ja einen treffen muss,<br>Nennt man des Schlachtviehs Todeswächter<br>Im Aktenordner nur Kopfschlächter.<br>Eine möglichst hohe Zahl an Leichen,<br>Damit die Koteletts auch ja reichen,<br>Sind des Richters stete Qual,<br>Doch sie haben keine Wahl!<br>Für den letzten Pfennig mehr Profit.<br>Warum machen wir da noch mit?</em></p>



<p><em>Das Borstenvieh wird abgebrüht,<br>Mit siedend heißem Dampf besprüht;<br>Per Sägeblatt mittig zerteilt,<br>Während das Band schon weiter eilt,<br>Die Schlachter ihre Messer wetzen,<br>Schneiden sie das Schwein in Fetzen.<br>Rotierend wechseln sie die Plätze,<br>Dass sich niemand gar verletze!<br>In der Prozesse Langeweile<br>Statt Schweinefleisch die eigne Hand zerteile.<br>Für den letzten Pfennig mehr Profit.<br>Warum machen wir da noch mit?</em></p>



<p><em>Die Luft ist sauer von Kot und Schweiß,<br>es ist feucht hier und auch heiß,<br>Blutgeruch durchdringt die Halle.<br>Der Kopf des Schlächters wird zur Falle.<br>Des Fließbands stete Ungeduld<br>Befeuert seine gefühlte Schuld.<br>Bis es ihn zur Flasche drängt,<br>Mit der er seinen Frust ertränkt.<br>Für den letzten Pfennig mehr Profit<br>Warum machen wir da noch mit?</em></p>



<p><em>Doch sein Gewissen will nicht schweigen!<br>Traut er sich nicht, Rückgrat zu zeigen?<br>Schiebt Wagen-Kolonnen voll mit Bratenstücken,<br>Während Stress und Sorgen ihn schier zerdrücken.<br>Liegt nächtens Mann an Mann auf der nackten Erde,<br>Dürftig gefütterte &amp; schmutzig verbitterte Krankheitsherde.<br>Für den letzten Pfennig mehr Profit.<br>Warum machen wir da noch mit?</em></p>



<p><em>Zerteilt, gewogen und vakuumiert,<br>Wird das Frischfleisch zum Supermarkt transportiert,<br>Beworben, Eingepreist, Etikettiert und gekühlt.<br>Ist doch egal, was das arme Schwein fühlt!<br>Für den letzten Pfennig mehr Profit.<br>Warum machen wir da noch mit?</em></p>



<p><em>Lauten des Schlächters letzte Gedanken &#8211; doch wird er fliehen!<br>Bringt den Stuhl unter sich ins Wanken &#8211; Spürt das Ziehen.<br>Für den letzten Pfennig mehr Profit.<br>Wie lange machen wir da noch mit?</em></p>



<p>So long, Euer Schmusehamster (ak)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/tote-herde/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Urlaub vom Ich</title>
		<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/urlaub-vom-ich/</link>
					<comments>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/urlaub-vom-ich/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2020 12:17:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kreisende Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflektion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/?p=2177</guid>

					<description><![CDATA[Ein kleiner Vorfall bringt das ganze innere Gebäude des Mausebärs (td) ins wanken und er würde sich gern einen  Urlaub von sich selbst gönnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein kleiner Vorfall bringt das ganze innere Gebäude des Mausebärs (td) ins wanken und er würde sich gern einen  Urlaub von sich selbst gönnen.</p>



<p>Manchmal in meinem Leben möchte ich einfach flüchten. Das ganze Chaos um mich herum einfach hinschmeißen und einfach weg. <br>Einfach mal mich ins Auto setzten und losfahren, ohne daran zu denken, zurück zukommen. <br>Losfahren, egal wohin und einfach was anderes zu machen. </p>



<p>Ich wusste gestern morgen noch nicht, dass es ein solcher Tag wird. Ich hatte einen guten Start in den Tag und ein angenehmes Gespräch am Mittag. Am Nachmittag hatte ich einen Zahnarzttermin und wider erwarten hat mich die neue Füllung kein Geld gekostet und auch nur wenige Schmerzen verursacht. Auf dem Rückweg fuhr ich noch eine bekannte Fast-Food-Kette an, um mir einen Snack zu gönnen. Ich kam mit einer braunen Papiertüte voller Leckereien zuhause an und holte einen Brief aus dem Briefkasten. <br>Als ich ihn dann im Wohnzimmer las, drehte sich mein Magen fast um. Ich konnte nicht mehr weiter essen. Ich las ein zweites Mal. Es war ein Schlag in die Weichteile. Ich will nicht auf die Einzelheiten eingehen, aber es war eine amtliche Bestätigung über einen absoluten Vertrauensbruch.<br>Es hat mich echt fertig gemacht. </p>



<p>Ich versuchte die Situation zu klären und stieß auf Taube Ohren und einen vorwurfsvollen Mund. <br>Zurückgelassen wurde ich mit Fragen, Zukunftsängsten und Selbstzweifel. <br>Und jeder Menge Wut. <br>Ich tat das einzig Richtige, ich suchte das Gespräch mit Freunden. <br>Das half, aber trotzdem lag eine Nacht voller Selbstvorwürfen und Grübeleien, wie ein dunkles Omen vor mir. <br>Die Erkenntnis, ein langes Wochenende lang nichts tun zu können, vielleicht sogar in den nächsten Wochen keinen Einfluss auf die Situation zu haben, macht mich fertig. <br>Ich katastrophiere in die Zukunft, schalte die Vernunft aus und meine Gefühle spielen Rugby mit meiner Seele als Ei. <br>Ich will so einen Mist nicht. </p>



<p>Scheiße, die meinen inneren Paranoiker weckt. <br>Welche Absicht liegt dahinter ? <br>Worauf muss ich mich vorbereiten?</p>



<p>Und nicht nur ich hänge darin, sondern auch meine Frau. <br>Unser gemeinsames Leben liegt mal wieder in der Willkür anderer Personen. <br>Und obwohl ich nicht mit Gewissheit sagen kann, ob hinter diesem Anschlag auf mein Vertrauen tatsächlich dunkelste Machenschaften liegen oder nur grenzenlose Dummheit, ist ein Teil in mir zerbrochen. <br>Vertrauen ist in mir zerbrochen, betreffend bestimmten Personen, meiner Weltsicht und auch meiner eigenen Wahrnehmung der Situation. </p>



<p>Da ich es nie richtig gelernt habe, kann ich mich gegen unangemessene Kritik nicht abgrenzen. Unweigerlich mache ich mir Gedanken, was für Fehler ich gemacht habe. <br>Dass mir im Versuch, die Situation zu klären, auch noch Uneinsichtigkeit und Schuldhaftes Verhalten vorgeworfen wurde, trägt nicht zur Aufheiterung meiner Stimmung bei. <br>Ich fühle mich zerdrückt zwischen Vorwürfen und Selbstkritik. </p>



<p>Vor der Tür steht mein Auto, ich könnte einfach losfahren.<br>Egal wohin, einfach nicht mehr da sein und so. <br>In meiner Nachttischschublade habe ich ein scharfes Messer, auch ein Weg abzuhauen. <br>Ich mache es nicht, denn ich habe mal einer bestimmten Person versprochen, beides nicht zu tun.</p>



<p>Ich halte meine Versprechen!</p>



<p>Ich versuche meine Versprechen zu halten!</p>



<p>Zur Zeit zweifele ich, ob dieses Versprechen zum Wohle der entsprechenden Person ist. <br>Natürlich rede ich über meine Frau. <br>Manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt gut für sie bin? <br>Ob es nicht fairer gewesen wäre, auf ihre Mutter zu hören und sie nach ihrem Schlaganfall<strong> </strong>sterben zu lassen? <br>Ob sie in einer professionellen Einrichtung, mit einem fähigem Betreuer nicht besser versorgt wäre? <br>Halt, ob es nicht einfach besser wäre, wenn ich verschwinden würde? </p>



<p>Sie kann mir diese Fragen nicht beantworten und ich traue mich auch nicht, sie zu stellen. <br>Ich glaube das wäre nicht fair. <br>Vielleicht fürchte ich auch die Reaktion? <br>Und meinen eigenes Versagen! </p>



<p>Jahrelang hat meine Frau zu mir gehalten und mir geholfen, mit der Welt klar zukommen und ich verzweifele schon nach 4-5 Jahren. <br>Ich weiß jetzt sogar tatsächlich nicht mehr, wie lange es her ist. Der Hirnschlag war im November, ziemlich gegen Ende. <br>Und im Februar war ich dann mit dem Umzug fertig, so dass sie im April, glaub ich, nach Hause kommen konnte. <br>Aber das Jahr weiß ich nicht mehr, in so etwas bin ich schlecht. </p>



<p>Seit ich in Kempen wohne und hier betreut werde, mache ich kontinuierlich Fortschritte, teilweise aus Zwang heraus, teilweise durch neue Möglichkeiten und Kontakte. <br>Hin und wieder ist es mir peinlich, dass sich mein Leben so drastisch verbessert, während die Situation meiner Frau stagniert. <br>Früher hat sie in depressiven Phasen oft behauptet, ich wäre ohne sie besser dran. <br>Ich traue mich nicht, ihr von meinen Fortschritten zu berichten, aus Angst, es würde ihr beweisen, dass es so wäre. <br>Mitnichten ist es so, selbst in ihrer Krankheit hat sie mich stärker gemacht, weil sie der Grund war, mich zu verbessern. <br>Mit ihrem Schlaganfall und seinen Spätfolgen hat sie mir den ultimativen Arschtritt verpasst, um mich aufzuraffen und neue Wege auszuprobieren. <br>Ich weiß nicht, wie ich ihr dafür danken kann. </p>



<p>Ich weiß auch nicht, wie ich mich verhalten soll. <br>Zurzeit habe ich Trauer, Wut und Angst in mir. Diese drei Monster toben gerade so schrecklich, dass sich selbst mein narzisstischer Persönlichkeitsanteil versteckt hat. <br>Jetzt muss ich abwarten, was passiert. <br>Mein Auto steht immer noch vor der Tür. Ich will weg, auf Urlaub von mir selbst &#8211; nein, noch mehr, ich möchte mich von Anteilen von meiner Persönlichkeit scheiden lassen. Ich will die einsame Insel oder die Berghöhle. <br>Ich möchte, dass die Probleme aufhören und ich mal ein Stück Glück genießen kann. <br>Ich möchte wieder richtig schlafen.</p>



<p>Langsam komme ich innerlich zur Ruhe. <br>Es ist wichtig für mich, den Mist aus mir rauszulassen. Obwohl ich ein guter Redner bin, fällt es mir schwer, über Gefühle zu reden.<br>Ich folge dem Rat, die Gedanken aufzuschreiben um sie loszuwerden. Ich stelle sie in die Öffentlichkeit als meine persönliche Urschrei-Therapie. </p>



<p>Ich werde nicht wegfahren, denn am Montag soll es einen neuen Text geben (ihr wisst, freies Wochenende). <br>Zeit, mir etwas zu überlegen. <br>Zeit, zu reflektieren und meine Optionen abzuwägen. <br>Tief in meinem Inneren bin ich froh, dass mich mehr hier hält, als wegdrängt. <br>Ich weiß, ich habe Freunde. <br>Ich habe Aufgaben und ich versage nicht in allen Teilen meines Lebens. <br>Vielleicht unterdrücke ich meinen inneren Narzissten viel zu stark? <br>Und nur, weil ich mich selbst nicht lobe, brauche ich die Anerkennung anderer wie ein Junkie &#8211; ich sollte das sein lassen. <br>Vielleicht wäre allen Beteiligten am besten gedient, nur die Selbstzweifel auf große Fahrt zu schicken? <br>Ein Versuch wäre es Wert.</p>



<p>Der Text war jetzt wirklich etwas konfus und sprang von Gedanken zu Gedanken. <br>Willkommen in meinem Kopf! <br>Ich nehme mir heute &#8211; und wahrscheinlich in der Zukunft auch noch öfters &#8211; raus, dieses Zeug einfach zu veröffentlichen. <br>Einfach so und für mich. <br>Wenn ihr den einen oder anderen Gedanken auch kennt, freue ich mich, von euch zu hören. Wenn ihr diese Gedanken nicht kennt, freue ich mich für Euch und bekunde Euch sowohl meinen Neid, als auch den Wunsch, dass sich Dies nicht<strong> </strong>ändern möge.</p>



<p>Ich wünsche euch allen ein schönes und vor allem sorgenfreies Wochenende,</p>



<p>Euer Mausebär (td)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/urlaub-vom-ich/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im falschem Film &#8211; Wie eine Komödie zur Tragödie wird</title>
		<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/im-falschem-film-wie-eine-komoedie-zur-tragoedie-wird/</link>
					<comments>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/im-falschem-film-wie-eine-komoedie-zur-tragoedie-wird/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2020 12:48:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflektion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/?p=1760</guid>

					<description><![CDATA[Nach einem eigentlich humorigen Film fährt der Mausebär (a.k.a. Thorsten Dürholt) einen ganz komischen Film und schreibt schnell darüber, um die Gedanken bloß loszuwerden (Pfui, Bäh)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach einem eigentlich humorigen Film fährt der Mausebär (a.k.a. Thorsten Dürholt) einen ganz komischen Film und schreibt schnell darüber, um die Gedanken bloß loszuwerden (Pfui, Bäh)</p>



<p>Ich habe eben einen Film gesehen. <br>Ja, einen Film, dessen DVD mein eigenes Ostergeschenk war &#8211; jetzt habe ich ihn endlich in den Player gesteckt. <br>Welcher ist ziemlich egal, weil für den Kontext nur wichtig ist, dass er sich über die Reboot-Welle der letzten Jahre lustig macht. <br>Dutzende von Filmen aus meiner Kindheit und Jugend, werden seit einiger Zeit neu gedreht und aufpoliert wieder in die Kinos gejagt. Gerade vor Klassikern wird da kein Halt gemacht. Sehr zu meinem Leidwesen, obwohl die sogenannten &#8222;Klassiker&#8220;, bei erneuter Betrachtung, auch nicht mehr so toll sind, wie ich sie damals empfand. <br>Manch ein Reboot ist großartig und setzt meine geliebten Geschichten auf originelle Weise neu um. <br>Andere Reboots sind eher zum abgewöhnen, werden doch lieb gewonnene Erinnerungen abgeschlachtet und als Dreck neu verwurstet. <br>Dass niemand das Rad neu erfinden kann und die gleichen Geschichten im neuen Gewand erzählt werden, ist auch gar nicht mein Problem. Auch die, sagen wir, mal Qualität nicht, das ist und bleibt Geschmackssache und eine Diskussion über Geschmacksfragen ist wie einem wilden Bullen an die Testikel zu fassen – einfach nicht zielführend (und am Ende weint einer). <br>Deshalb will ich mich auch gar nicht solange bei dem Film aufhalten, sondern bei einem unangenehmen Gefühl. <br>Es wurde immer wieder darauf herumgeritten, dass die Quelle des Filmes bei einer Reihe von Filmen aus den 90er Jahren stammt. <br>Das war quasi meine Zeit. <br>Der größte Teil meines Geschmackes (wenn man das so nennen will/darf bei, einem bekennenden &#8222;Bad-Taste-Junkie&#8220;), entwickelte sich im Übergang von den 80er in die 90er Jahre. Damals war ich auf der Suche und fand literarische, musikalische und cineastische Vorbilder. Wobei &#8222;Vorbild&#8220; dabei ein recht großes Wort ist, wenn ich an manche meiner jugendlichen Geschmacksverirrungen zurückdenke.</p>



<p>Die Jahre flossen an mir vorbei und heute musste ich erschreckt feststellen, dass wir das Jahr 2020 haben. </p>



<p>In meiner Jugend gab es noch Science-Fiction-Geschichten, die in den 2020er Jahren spielten und, viel wichtiger auch eines meiner Lieblings-Rollenspiele aus den 80er Jahren. <br>Ganz still und heimlich sind einfach mehr als 20 Jahre an mir vorbei geflossen und ein Teil von mir klammert sich immer noch daran, der wilde Teenager aus den 90er Jahren zu sein (nur in fett, unattraktiv und unsportlich, wie  Bilder von mir beweisen). <br>Dann sehe ich einen Film mit den selben Köpfen von damals und erschrecke &#8211; gerade bei den schlechten Schönheitsoperationen von Sylvester Stallone und ähnlichen&#8230; </p>



<p>Dinge haben sich weiterentwickelt. <br>Junge coole Schauspieler von früher spielen jetzt als alte Säcke an der Seite ihrer ausgewachsenen Töchter. <br>Ein wenig hat mich das erschreckt, weil ich unweigerlich Bilanz zog. Ich suchte &#8211; und suche auch gerade &#8211; in meinen Erinnerungen nach den Highlights der letzten 20 Jahre. <br>Welche Spuren habe ich seit Anbeginn dieses Jahrtausends in der Welt hinterlassen? <br>Im Jahre 1999 vollendete ich mein 23. Lebensjahr. Alt genug, um als erwachsen zu gelten, Zeit genug sich zu orientieren. <br>Was hatte ich vorzuweisen? <br>Quasi nichts. <br>Eine junge Ehe, eine mildere Drogenkarriere, eine eher schlechte Hochschulreife und ein absolut ver-exkrementetes Sozialexperiment namens Bundeswehr. <br>Meine ersten Erfahrungen im Scheitern waren absolviert &#8211; wenigstens darin begann ich eine steile Profikarriere. <br>Aus diversen Gründen war ich Ende der 90er mit meiner Frau Untermieter ihres Ex-Freundes, der aufgrund seiner neuen Beziehung (mit eigener Wohnung) seine Wohnung lediglich als Lager benutzte. <br>Meine Frau hatte einen Job bei besagtem Ex-Freund, der gerade mit Freunden ein eigenes Unternehmen gegründet hatte. <br>Ich war, soweit ich mich erinnere, noch an der Universität in Essen eingeschrieben und verbrachte meine Tage mit Rauschmitteln und Fantasiegebilden in meinem eigenem Kokon. </p>



<p>Das Millennium kam. <br>Der Millenniumsvirus hätte alle meine inneren Uhren auf Null drehen sollen. Der Silvesterabend 1999 war erstaunlich nüchtern (im Gegensatz zu mir) und das Jahr begann exakt da, wo das Alte aufhörte. <br>Es folgten 20 Jahre meines Lebens, also ca. 7.300 Tage (ohne die ca. 4-5 Tage für die Schaltjahre). <br>7.300 Chancen, zu mindestens meine kleine Welt zu verändern. <br>Was habe ich mit der Zeit getan? <br>Früher gab es mal den Spruch, dass ein Mann drei Dinge in seinem Leben erledigen sollte: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Ein Haus bauen </li><li>Ein Kind zeugen </li><li>Ein Buch schreiben (oder auch einen Baum pflanzen) </li></ul>



<p>Davon habe ich schon einmal nichts erledigt. </p>



<p>Zum Glück für die Menschheit, habe ich meinen Samen nicht auf fruchtbare Äcker ergossen. <br>Folgerichtig musste auch kein Kind unter mir als Vater leiden. Das meine ich nicht zynisch, denn ich denke ich wäre kein guter Vater. <br>Mir fehlen essentielle Fähigkeiten, wie zum Beispiel ausreichend Empathie und Mitgefühl. Ich wäre auch zu ungeduldig und selbst bezogen. <br>Ich weiß nicht, wie ich mir einen Vater wünschen würde, da ich selber keinen hatte. <br>Aber ich bin mir sicher, mich hätte ich nicht gern als Vater gehabt. <br>Da ich keine Geschwister habe, geht mein Ast des Familienstammbaumes mit mir unter, unwiederbringlich. </p>



<p>Ich werde niemals ein Erbe hinterlassen, sondern die kapitalistischen Wölfe dürfen meinen Leichnam fleddernder Weise zerfleischen. Es gibt ja auch nicht viel Materielles zu vererben. <br>Mein Großvater hat das Haus erbaut, in dem ich wohne, meine Mutter hat den Umbau und Ausbau gestemmt und mein Stiefvater hat Zeit und Arbeit hineingesteckt. <br>Nach dem Tod meiner Mutter werde ich das Haus erben und wie ich mich kenne, wird es verfallen und langsam mit mir wegsterben, wenn ich den Besitz überhaupt solange halten kann. </p>



<p>Das bringt mich zum Punkt Hausbau. <br>Das wird wohl nichts. <br>Ich habe es innerhalb von mittlerweile mehr als zwei Jahren, in denen ich plane, nicht geschafft, den Anbau eines Aufzuges zu organisieren, um meine Frau aus der Wohnung bringen zu können. <br>Ich behaupte, dass ich meine Frau liebe und bringe nicht einmal zustande, mehr als eine Idee zu dem Projekt beizutragen. <br>Das macht mich nicht gerade zum guten Ehemann, noch nicht mal zu einem passablen Exemplar. <br>Dass ich selber nach fast zwei Jahren gerade erst begonnen habe mich häuslich einzurichten und etwas an der Ästhetik meiner Wohnsituation zu verbessern, ist einfach mein Problem. Ich darf mir selbst soviel Wert und Aufmerksamkeit zubilligen, wie ich will. <br>Aber meine Frau in einem Zustand von ständigen Improvisationen und “es wäre schön, wenn&#8230;“ zu halten, ist unfair und beschämt mich. </p>



<p>Das bringt mich auch zu der Zwischenfrage, ob ich ein guter Ehemann war, oder bin? <br>Die klare Antwort kann nur ein „Nein“ sein. <br>Ich bin ein egoistischer Drecksack, der weder zum Haushalt, noch zum Haushaltsgeld, irgendwas Größeres oder Regelmäßiges beigetragen hat. <br>Selbst als meine Frau arbeitete, war ich der schlechteste Hausmann, den man sich vorstellen kann. <br>Meine Frau war eine Göttin. Selbst zu Zeiten, als sie selber in der Psychiatrischen Klinik war, versuchte sie mich stets zu motivieren und zu unterstützen. Sie hat mich immer verteidigt, unterstützt und versorgt. <br>Wir hatten keine Symbiose, denn rückwirkend fühle ich mich wie ein Parasit. </p>



<p>Und jetzt schaffe ich es nicht mal, einen &#8222;verkoitusten&#8220; Aufzug zu organisieren, damit man sie im Rollstuhl mal in den Garten fahren kann. </p>



<p>Da wären wir auch gleich beim Baum. <br>Ich bin kein Pflanzenfreund. <br>Bei einem Schulprojekt haben wir mal Bäume gesetzt, um ein Areal aufzuforsten, aber ich glaube, das zählt nicht. <br>Ich bin eines von jenen Geschöpfen, die weder säen noch ernten und trotzdem von einer höheren Macht ernährt werden, um mal ein sehr beliebtes Buch recht frei zu zitieren. <br>Gartenarbeit ist nicht meine Welt. <br>Der Garten, der zum Haus gehört, wird nach dem Tod meiner Mutter zum Mausebär-Gedenk-Biotop verkommen. <br>Die Nachbarn werden mich hassen. </p>



<p>Das alternative Buch ist auch eine ferne Utopie. <br>Natürlich kann ich schreiben, jedenfalls ein wenig. <br>Aber ich schaffe keine andauernden Projekte und bin zu ungeduldig mit mir selbst. <br>Außerdem würde mir der Masochist fehlen, der einen tatsächlich längeren und möglicherweise fiktionalen Text von mir lektorieren soll. Eine Aufgabe, die augenscheinlich gegen die Menschenwürde verstoßen würde. <br>Und selbst wenn, wer würde einen Roman aus dem Hause Mausebär lesen wollen? <br>Jeder, der mich kennt, würde gleich einen mehrere hundert Seiten starken „Penis-Witz“ befürchten. <br>Und wahrscheinlich sogar zu recht. </p>



<p>Ich werde wohl nie ein richtiger Mann werden.</p>



<p>Aber zurück zu meiner Bilanz. <br>Nachdem ich die „großen Drei“ in den letzten 20 Jahren offensichtlich nicht erreicht habe, was habe ich an Erfolgen vorzuweisen? <br>Glück bei den Frauen? &#8211; Ich bin seit über 20 Jahren verheiratet, da war nur selten Zeit, mich als Weiberheld zu versuchen.<br>Erfolg im Beruf? &#8211; Ich habe zwei abgeschlossene Berufsausbildungen mit jeweils minimaler Berufserfahrung.<br>Karriere? &#8211;  Die Zahlen auf meiner Rentenprognose sind im zweistelligem Bereich und noch nicht mal im hohen. Grundsicherung bis Grabstein ist die Devise. <br>Irgendwelche großen Taten? &#8211; Nicht, dass ich wüsste, ich habe keine Menschenleben gerettet, keine großen Projekte angestoßen und keine Veränderung in der Welt erzeugt. <br>Tiefe Freundschaften? &#8211; Ich habe kaum Beziehungen zu Leuten, die ich länger als 5-6 Jahre kenne. Alle Beziehungen von früher sind vom Winde verweht.</p>



<p>Es ist wie es ist, wenn ich morgen sterben sollte, hätte ich keine Spuren in der Welt hinterlassen. </p>



<p>Gerade bringt mich das auf schlechte Gedanken. <br>Manchmal finde ich es schade, dass ich so einfach vergehen werde und in nicht mal 20 Jahren nach meinem Tod kein Beweisstück meiner Existenz mehr da sein wird. <br>Andererseits werde ich das auch nicht erleben &#8211; also nur halb so schlimm. </p>



<p>Als Jugendlicher wollte ich berühmt werden, als junger Mann wollte ich zumindest berüchtigt werden, als „erwachsener“ Mann wollte ich wenigstens in einem Gebiet erfolgreich sein und ich bin noch nicht alt genug, um zu wissen, was ich als „alter Sack“ sein will. <br>Zurzeit bin ich im Umbruch zwischen Resignation und Neuorientierung, was immer das als Floskeln heißen mag. <br>Aber ich werde auch nicht aufgeben, weiter jeden Tag ein Stück voran schreiten und vielleicht finde ich irgendwann zurück auf den Weg, den ich vor über 20 Jahren verlassen habe, um mich im Dickicht diverser Ablenkungen zu verlaufen. <br>Hin und wieder werde ich hier von meinen Schritten berichten. <br>Vielleicht hilft es ja auch anderen Menschen, die sich verlaufen haben? <br>Wenn wir alle mal laut rufen, können wir uns vielleicht erreichen und sind dann im tiefem dunklen Wald unserer Probleme nicht mehr allein. <br>Laut einer alten Pfadfinderregel, sollten sich beim durchqueren einer Wüste, ohne Navigationsmittel, möglichst ein Linkshänder und ein Rechtshänder händchenhaltenderweise zusammenfinden. <br>Rechtshänder zieht es beim Gehen nach rechts und Linkshänder nach links, darum gehen Leute in der Wüste meist im Kreis, ohne es zu bemerken. Zusammen können sich Beide ausgleichen und einen Weg geradeaus finden. <br>Und so können wir vielleicht auch gemeinsam einen Pfad zurück auf den geraden Lebensweg finden, wenn wir zusammenarbeiten. <br>Oder zumindest in der Gemeinschaft mehr Spaß und weniger Angst beim Suchen haben.</p>



<p>Wahrscheinlich bleibe ich nur aus einem Grund stets der erfolglose Mausebär, weil ich meine Erfolge nicht erkennen kann. </p>



<p>Trotzdem gibt es da draußen den einen oder anderen, der mich nicht wie einen Loser behandelt und allen diesen Menschen sage ich jetzt und hiermit mal ausdrücklich Danke.</p>



<p>Danke!</p>



<p>Euer selbstkritischer, aber unreflektierter Mausebär (a.k.a. Thorsten Dürholt)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/im-falschem-film-wie-eine-komoedie-zur-tragoedie-wird/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Speaker&#8217;s Corner: Noch einer dieser Tage&#8230;</title>
		<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/speakers-corner-noch-einer-dieser-tage/</link>
					<comments>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/speakers-corner-noch-einer-dieser-tage/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2020 15:56:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Speaker's Corner]]></category>
		<category><![CDATA[Asperger]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Speaker´s Corner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/?p=1075</guid>

					<description><![CDATA[Ein persönlicher Einblick von unserem Gastautor Sascha Rück (Redaktionell bearbeitet und mit einem Vorwort von Thorsten Dürholt)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ein persönlicher Einblick von unserem Gastautor Sascha Rück (Redaktionell bearbeitet und mit einem Vorwort von Thorsten Dürholt)</strong></p>



<p><em>Zu meiner großen Freude präsentiere ich Euch erneut einen Text von einem Gastautor.<br>Auch diesmal ist es wieder eine sehr persönliche Betrachtung, über die ich mich aufrichtig freue. <br>Sascha ist ein guter Freund von mir, was es schwer macht, den Text objektiv zu betrachten, aber das muss ich zum Glück auch gar nicht. <br>Ich hoffe, dass wir bald häufiger Gastautoren bei uns begrüßen dürfen und lade Euch jetzt ohne weitere Umschweife zu Saschas Text ein&#8230;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Noch einer dieser Tage&#8230;</h2>



<p>Es ist das erste Mal, dass ich versuche meine Gedanken zu verschriftlichen.<br>Als Aspi und Kommunikationsass sollte mir dies nicht schwer fallen.<br>Tatsächlich fühle ich mich gerade eher in einem automatischen Schreibmodus, dass irgendwie Ballast mal aus meinem Hirn raus muss und aus Distanz und von Anderen betrachtet wird.<br>Ich bitte daher im Voraus um Verständnis, wenn mein innerer Lektor dieses Mal ausgeschaltet bleibt und ich &#8211; wie schon erwähnt &#8211; einfach automatisch schreibe.<br>Mausebär mag es dann in der Redaktion diskutieren und entscheiden, ob es veröffentlicht wird oder nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Prolog &#8211; Wild River</h3>



<p>Einer dieser Tage&#8230;das war ein Beitrag von Mausebär.</p>



<p>Einer dieser Tage war gestern, wo ich mich tatsächlich in einem Zustand befand, wo ich kurz vor einem &#8222;Meltdown&#8220; stand.<br>Mir war alles zu viel.<br>Mein derzeitiger Job macht mir zwar Spaß, allerdings &#8222;bettel&#8220; ich schon seit Antritt der Stelle um eine behindertengerechte Ausstattung des Arbeitsplatzes.</p>



<p>Bei meinem alten Arbeitgeber gab es dafür eine Schwerbehindertenvertretung &#8211; man ging hin, formulierte sein Anliegen, was man brauchte. Es kostete einen Anruf und eine E-Mail an den Integrationsdienst der Stadt und zwei bis drei Wochen später hatte man das Verlangte.</p>



<p>Hier in der Niederlassung existiert (noch) keine Schwerbehindertenvertretung (SBV). Anträge werden über die Gesamt-SBV des Konzerns &#8211; welcher in Hamburg sitzt &#8211; geleitet und diese sollte im Idealfall für die Bereitstellung der notwendigen Mittel sorgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erster Akt &#8211; Das Drama nimmt seinen Lauf</h3>



<p>Weit gefehlt.</p>



<p>Als ich äußerte, dass ich aufgrund meiner Schwerbehinderung eine besondere Ausstattung brauche, wurde ich erstmal schräg angeschaut.<br>Nun gut, der Betriebsrat (BR) erbarmte sich meiner, nahm meine Anliegen auf und leitete sie weiter.</p>



<p>Und es geschah &#8211; nichts.</p>



<p>Nach Rückfrage wurde mir mitgeteilt, dass dies erstmal über die Rechtsabteilung des anderen Standortes laufen musste (ich frage mich immer noch warum, da das Sozialgesetzbuch (SGB) alles klar vorgibt).<br>Nach weiteren zwei Wochen &#8211; in denen nichts geschah &#8211; und mehrere Interventionen an den BR später übergab man den Vorgang an die lokale Personalchefin.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zweiter Akt &#8211; Das Inferno</h3>



<p>Und dann geschah etwas, was ich zwar schon vorausgeahnt hatte, was bei mir wiederum Frustrationen auslöste und in eine schwere depressive Episode führte. Symbolisch hätte ich mir in diesem Moment den Strick genommen.</p>



<p>Ich wurde tatsächlich &#8211; und allen Ernstes &#8211;  gefragt, warum ich diese Hilfsmittel benötige (es handelt sich dabei um drei Monitore und einen Laptop).<br>Ich wies &#8211; zum Glück mit Hilfe eines BR-Mitgliedes, welches bei diesem Gespräch auf meinen ausdrücklichen Wunsch dabei war &#8211;  darauf hin, dass mir diese technischen Hilfsmittel meine Arbeit erleichtern.</p>



<p>Als Antwort kam dann: &#8222;Ja, nur im Zuge der Gleichberechtigung müssten das dann ja deine Kollegen auch haben. Hast Du nicht etwas Schriftliches, eine Empfehlung eines Arztes oder Psychiaters?&#8220;</p>



<p>WTF &#8211; ich bin derjenige, der Hilfe braucht und muss mich allen Ernstes noch für meine Behinderung rechtfertigen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dritter Akt &#8211; Planet der verlorenen Zeit</h3>



<p>Und da schaltete ich ab. Ich habe den Rechtfertigungsmodus so satt gehabt die ganzen Jahre, BEVOR meine Behinderung als solche festgestellt wurde.<br>Und hier geht es wieder von vorne los, weil sämtliche Leute keine Ahnung haben, wie man den Integrationsdienst als Arbeitgeber kontaktiert und um Unterstützung bittet.</p>



<p>Letztendlich lieferte ich die lokale Adresse und man sicherte mir zu, mich sobald wie möglich zu informieren.</p>



<p>Dies ist jetzt auch schon wieder zwei Wochen her. </p>



<p>Ich bin durch Home Office gezwungen, mit einem aufs Minimalste ausgestatten Rechner und einem(!!!) Monitor zu arbeiten. Recherche kann nicht betrieben werden, da die IT-Regeln jede Seite, die aus Google weiter herausführt, blockt.</p>



<p>Zurück zu gestern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vierter Akt &#8211; Samurai</h3>



<p>Ich war durch das Wetter nicht gerade gut drauf &#8211; Wetterumschwünge führen bei mir zu Kopfschmerzen, die ich dann massivst mit Medikamenten unterdrücken muss, um funktionsfähig zu sein.<br>Und bedingt durch fehlende Psychopharmaka war ich seit Tagen auf kaltem Entzug, was mir meine Arbeit nicht wirklich erleichterte.</p>



<p>Nachdem dann gestern mit Mühe und Not einige Reporte fertiggestellt waren, holte ich mir einen weiteren Kollegen ins Boot.<br>Ich war fertig, ich zitterte, ich hatte Mühe, mein äußeres Konstrukt zu wahren. Dennoch gelang es mir, mein Anliegen nochmal dringendst zu schildern, auch mit dem Hinweis, dass ich so nicht effektiv und effizient arbeiten kann und will.</p>



<p>Nach dem Gespräch war mir wirklich zum Heulen.<br>Ich konnte es nicht.</p>



<p>Also ging ich auf Youtube und suchte mir was aus meiner Musikapotheke.<br>Es lief viel von Michael Cretu.</p>



<p class="has-text-align-center">Samurai<br>Wild River<br>Zeitlose Reise<br>Planet der verlorenen Zeit</p>



<p>Und bei jedem Lied fühlte ich mich mieser. Ich postete sie auf Facebook mit einem Emoticon.<br>War es ein Hilfeschrei? <br>Lediglich eine Person hat diesen gehört und fragte mich, was passiert sei.<br>Ich habe nicht geantwortet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Epilog &#8211; Zeitlose Reise</h3>



<p>Heute wachte ich nach einer unruhigen Nacht mit weiteren Kopfschmerzen auf.<br>Okay, das war ein STOP meines Körpers (oder Geistes?).</p>



<p>Nach dem täglichen Teamgespräch nahm ich mir heute frei. Ich wollte und konnte nicht mehr.<br>Immerhin kam heute eine kurze Rückmeldung, dass sich die IT Abteilung telefonisch Montag bei mir melden will.</p>



<p>Derzeit dröhn ich mich aus meiner Musikapotheke mit Enya zu.<br>Macht nicht abhängig und beruhigt.</p>



<p>Ich hoffe, wenn die Hilfestellung der &#8222;Happy Pills&#8220; eintrifft, dass ich dann wieder den Logiker (Vulkanier) in mir zum Vorschein bringe, der alles unter Kontrolle hat.</p>



<p>Falls Euch Ideen kommen, was ich noch machen kann, kommentiert.</p>



<p>Grüße vom Polarbären </p>



<p><em>Es ist natürlich maximalfäkalisiert, wenn man in seinen Problemen vom Wohlwollen anderer Personen abhängig ist. Schlimmer noch: wenn der &#8222;Gegner&#8220; eine Organisation ist, in der sich jeder Ansprechpartner auf die Sachkompetenz anderer beruft. Da hilft nur Geduld und zähes &#8222;daran herum nagen&#8220;. <br>Persönlich kenne ich &#8222;solche Tage&#8220; aus der &#8222;liebevollen&#8220; Zusammenarbeit mit dem Jobcenter, wo schon manche imaginäre Bissstelle die Tische garniert. <br>Im Namen der Redaktion wünsche ich Dir, lieber Polarbär, ganz viel Kraft und statt dauernd in trauriger Musik zu ertrinken, rate ich Dir zur Kontaktaufnahme mit wohlmeinenden Freunden. Manchmal muss der innere Verdauungsendproduktsbestand einfach sachgerecht entsorgt werden. </em></p>



<p><em>Also bleib mit uns im Gespräch.</em></p>



<p><em>Liebe Grüße,</em></p>



<p><em>Thorsten Dürholt</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/speakers-corner-noch-einer-dieser-tage/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
