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	<title>Familie &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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		<title>Vatertag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2020 11:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mausebär (td) lässt anlässlich des heutigen Tages seinen Gedanken zum Thema Vaterschaft freien Lauf.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Mausebär (td) lässt anlässlich des heutigen Tages seinen Gedanken zum Thema Vaterschaft freien Lauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ich ja mit der Heimfahrt eines gewissen Herren aus dem Nahen Osten (oder dem mittleren Osten, wie unsere amerikanischen Freunde sagen), eher wenig zu tun habe, kann ich mich, anlässlich des heutigen Feiertages, mit etwas völlig anderem beschäftigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich spreche von der jährlichen Sauf-Eskalation, die, als Pendant zum lieblichen &#8222;Muttertag&#8220;, als &#8222;Vatertag&#8220; in die Annalen der menschheitsgeschichtlichen Abgründe eingeht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich will ich mich aber nicht über die Rituale dieses, von mir so bezeichneten, &#8222;Männertages&#8220; auslassen, denn nicht jeder der mitsäuft, hat schon seiner entsprechenden Zeugungspflicht genüge getan. Sondern ich möchte die Gunst der Stunde, bzw. des Tages, nutzen, um mir über das Konzept der Vaterschaft Gedanken zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thema Vaterschaft ist für mich seit jeher ein Reizthema. <br>Das liegt vor allem daran, dass ich weder aktiv noch passiv davon Ahnung habe. <br>Genauer gesagt, bin ich weder ein Vater, noch hatte ich jemals einen. <br>Das stimmt, biologisch betrachtet, natürlich nicht. Ich hatte eindeutig einen Erzeuger und dieser hat auch die ersten 1-2 Jahre meines Lebens scheinbar eine Rolle gespielt, nur habe ich daran keine bewusste Erinnerung. <br>Was ich von meinem Vater habe, sind eine Handvoll alter Bilder und eine Todesanzeige, was mir deutlich klar macht, dass ich die Person, die mit ihrem Samen zu meiner Entstehung beigetragen hat, niemals persönlich kennen lernen werde. <br>Das macht, für mich natürlich, auch die Frage unnütz, ob ich das überhaupt wollen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein Fakt, dass, zumindest soweit ich weiß, meine Mutter erst wieder eine feste Beziehung zu einem Mann hatte, als ich schon volljährig war. <br>Tatsächlich erinnere ich mich daran, dass sie fragte, ob es in Ordnung wäre, wenn ihr neuer Lebensgefährte als Gast zu meiner Hochzeit kommen dürfe, da er und ich uns ja noch nicht lange kannten. Natürlich durfte er. <br>Es war eine gute Entscheidung, da dieser Mann meine Mutter sehr glücklich gemacht hat und dieses sogar nach seinem Tod, durch sein geistiges Erbe, weiterhin tut. <br>Als Stiefvater habe ich ihn aber trotzdem nicht wirklich wahrgenommen. Ich war zu seinen Lebzeiten in so vielen anderen Konflikten, dass ich mir darüber keine Gedanken gemacht habe. Bevor sich dies ändern konnte, war seine Lebenszeit um. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal denke ich, dass es schwierig ist, mich auf dem Weg der Veränderung zu begleiten, denn jeweils in den signifikanten Zeiten des Umbruchs starben in meiner Gegenwart wichtige Menschen oder erlitten andere Schäden, wie zum Beispiel meine Frau ihren Schlaganfall. <br>Ich möchte das jetzt nicht zu einem Fluch hochstilisieren, aber es ist nun mal ein seltsamer Fakt, dass mein persönlicher Fortschritt immer unschuldige Opfer aus meiner nächsten Umgebung fordert. <br>Wäre eine prima Ausrede, mich nicht mehr zu entwickeln, gilt aber wahrscheinlich nicht, also Pech gehabt und zurück zum Thema. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Also, fest steht, dass ich von Vaterschaft soviel verstehe wie eine Kuh von Astrophysik. <br>Der ein oder andere weiß natürlich, dass ich gelernter Erzieher bin und damit zumindest etwas von Kindererziehung verstehen sollte, aber das ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. <br>Weder konnte mir die Ausbildung das Gefühl vermitteln, das ein Vater für seinen Sohn empfindet, oder ein Sohn gegenüber seinem Vater, noch mich darin ausbilden, ein Vater zu sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn mir gute Freunde, die selbst Kinder gezeugt und auch aufgezogen haben, klar machen wollen, dass ich dieses Gefühl nicht verstehen kann, dann rennen sie bei mir offene Türen ein. <br>Klar habe ich Vorstellungen davon, aber das sind halt nur Vorstellungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Sachen, die mir klar sind, bestehen aus dem Wissen, dass es mehr braucht, als seinen Samen zur Eizelle der Mutter zu transportieren, um ein Vater zu sein. Eigentlich weiß ich es nicht, aber ich habe da eine sehr feste Vermutung. <br>Es geht um eine Beziehung, ähnlich der Beziehung zur Mutter, aber doch ganz anders, glaube ich. <br>Wie gesagt, ich spreche nur aus Beobachtung, nicht aus Erfahrung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin froh, kein Vater zu sein, jedenfalls soweit ich weiß. Nicht, weil mich der Gedanke stört, denn das tut er nicht. <br>Manchmal frage ich mich sogar, ob ich etwas verpasse, aber es ist eine Tatsache für mich, dass ich dazu nicht geeignet wäre. <br>Mir fehlt, mangels eines Vorbilds, eine Vorstellung davon, was meine Aufgaben und Pflichten sein könnten &#8211; keine Ahnung, was ein Vater so macht. <br>Außerdem ist die Anfangszeit extrem schwierig, denn ich bezweifle ganz ausdrücklich, dass ich mit der Problematik von Windelwechsel und anderen fiesen Details, die mit Kleinkindern verbunden sind, zurecht kommen würde. <br>Angeblich helfen die natürlichen Instinkte darüber hinweg, aber ich fürchte, bei mir würde das nicht funktionieren. <br>Ich finde ja noch nicht mal Babys niedlich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das einzige Mal, dass ich so ein kleines Leben auf dem Arm hatte, war scheinbar für das Kind eine genauso schlimme Erfahrung wie für mich. <br>Ja, eine mir bekannte Mutter hatte mir ihren Säugling in den Arm gedrückt, aus welchem fieberhaften Wahn auch immer. Ich kam mir extrem seltsam vor und war wesentlich unprofessioneller als alle anderen anwesenden Herren der Schöpfung. <br>Und das mir, als ausgebildetem Profi!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Niemals habe ich einen Hehl daraus gemacht, dass meine profunden Fähigkeiten in der Erziehung bei aufkommender Pubertät meiner Opfer, sprich Schutzbefohlenen, liegt. <br>Mit den sogenannten &#8222;Pubertieren&#8220; komme ich bestens klar, da schlägt mein erzieherisches Herz und meine Kompetenz, aber die frühkindliche Entwicklung ist mir ein Graus. <br>Meine praktische Zeit im Kindergarten, also die &#8222;vier Monate des Grauens&#8220;, haben mich davon überzeugt, dass dieses Arbeitsfeld, im gegenseitigen Einverständnis, seine Tore dauerhaft vor mir verschließt. <br>Wenn ich nicht einmal professionell mit Kleinkindern umgehen kann, wie soll ich das erst 24 Stunden am Tag aushalten?<br>Am Ende würde ich mir, nur aus Fluchtgründen, eine Arbeitsstelle suchen, egal was, nur nicht zu Hause sein. <br>Davon, dass ich ein schlechtes Vorbild bin und meine Lebensführung in keinster Weise als jugendfrei einzustufen ist, will ich nicht einmal reden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher gönne ich den heutigen Tag ganz besonders jenen edlen Recken, die uns Männern alle Ehre machen und hervorragende Väter sind. Gönnt Euch heute etwas, bevor ihr wieder die Zukunft unserer Welt vorbereitet. <br>Sowohl meine Anerkennung, als auch mein Dank ist Euch sicher &#8211; und vielleicht spielt auch ein wenig Neid mit &#8218;rein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen schönen Feiertag genießt heute auch der Mausebär (td)</p>
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		<title>Urlaub vom Ich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2020 12:17:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kreisende Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein kleiner Vorfall bringt das ganze innere Gebäude des Mausebärs (td) ins wanken und er würde sich gern einen  Urlaub von sich selbst gönnen.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein kleiner Vorfall bringt das ganze innere Gebäude des Mausebärs (td) ins wanken und er würde sich gern einen  Urlaub von sich selbst gönnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal in meinem Leben möchte ich einfach flüchten. Das ganze Chaos um mich herum einfach hinschmeißen und einfach weg. <br>Einfach mal mich ins Auto setzten und losfahren, ohne daran zu denken, zurück zukommen. <br>Losfahren, egal wohin und einfach was anderes zu machen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wusste gestern morgen noch nicht, dass es ein solcher Tag wird. Ich hatte einen guten Start in den Tag und ein angenehmes Gespräch am Mittag. Am Nachmittag hatte ich einen Zahnarzttermin und wider erwarten hat mich die neue Füllung kein Geld gekostet und auch nur wenige Schmerzen verursacht. Auf dem Rückweg fuhr ich noch eine bekannte Fast-Food-Kette an, um mir einen Snack zu gönnen. Ich kam mit einer braunen Papiertüte voller Leckereien zuhause an und holte einen Brief aus dem Briefkasten. <br>Als ich ihn dann im Wohnzimmer las, drehte sich mein Magen fast um. Ich konnte nicht mehr weiter essen. Ich las ein zweites Mal. Es war ein Schlag in die Weichteile. Ich will nicht auf die Einzelheiten eingehen, aber es war eine amtliche Bestätigung über einen absoluten Vertrauensbruch.<br>Es hat mich echt fertig gemacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich versuchte die Situation zu klären und stieß auf Taube Ohren und einen vorwurfsvollen Mund. <br>Zurückgelassen wurde ich mit Fragen, Zukunftsängsten und Selbstzweifel. <br>Und jeder Menge Wut. <br>Ich tat das einzig Richtige, ich suchte das Gespräch mit Freunden. <br>Das half, aber trotzdem lag eine Nacht voller Selbstvorwürfen und Grübeleien, wie ein dunkles Omen vor mir. <br>Die Erkenntnis, ein langes Wochenende lang nichts tun zu können, vielleicht sogar in den nächsten Wochen keinen Einfluss auf die Situation zu haben, macht mich fertig. <br>Ich katastrophiere in die Zukunft, schalte die Vernunft aus und meine Gefühle spielen Rugby mit meiner Seele als Ei. <br>Ich will so einen Mist nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Scheiße, die meinen inneren Paranoiker weckt. <br>Welche Absicht liegt dahinter ? <br>Worauf muss ich mich vorbereiten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nicht nur ich hänge darin, sondern auch meine Frau. <br>Unser gemeinsames Leben liegt mal wieder in der Willkür anderer Personen. <br>Und obwohl ich nicht mit Gewissheit sagen kann, ob hinter diesem Anschlag auf mein Vertrauen tatsächlich dunkelste Machenschaften liegen oder nur grenzenlose Dummheit, ist ein Teil in mir zerbrochen. <br>Vertrauen ist in mir zerbrochen, betreffend bestimmten Personen, meiner Weltsicht und auch meiner eigenen Wahrnehmung der Situation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ich es nie richtig gelernt habe, kann ich mich gegen unangemessene Kritik nicht abgrenzen. Unweigerlich mache ich mir Gedanken, was für Fehler ich gemacht habe. <br>Dass mir im Versuch, die Situation zu klären, auch noch Uneinsichtigkeit und Schuldhaftes Verhalten vorgeworfen wurde, trägt nicht zur Aufheiterung meiner Stimmung bei. <br>Ich fühle mich zerdrückt zwischen Vorwürfen und Selbstkritik. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Tür steht mein Auto, ich könnte einfach losfahren.<br>Egal wohin, einfach nicht mehr da sein und so. <br>In meiner Nachttischschublade habe ich ein scharfes Messer, auch ein Weg abzuhauen. <br>Ich mache es nicht, denn ich habe mal einer bestimmten Person versprochen, beides nicht zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich halte meine Versprechen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich versuche meine Versprechen zu halten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit zweifele ich, ob dieses Versprechen zum Wohle der entsprechenden Person ist. <br>Natürlich rede ich über meine Frau. <br>Manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt gut für sie bin? <br>Ob es nicht fairer gewesen wäre, auf ihre Mutter zu hören und sie nach ihrem Schlaganfall<strong> </strong>sterben zu lassen? <br>Ob sie in einer professionellen Einrichtung, mit einem fähigem Betreuer nicht besser versorgt wäre? <br>Halt, ob es nicht einfach besser wäre, wenn ich verschwinden würde? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie kann mir diese Fragen nicht beantworten und ich traue mich auch nicht, sie zu stellen. <br>Ich glaube das wäre nicht fair. <br>Vielleicht fürchte ich auch die Reaktion? <br>Und meinen eigenes Versagen! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jahrelang hat meine Frau zu mir gehalten und mir geholfen, mit der Welt klar zukommen und ich verzweifele schon nach 4-5 Jahren. <br>Ich weiß jetzt sogar tatsächlich nicht mehr, wie lange es her ist. Der Hirnschlag war im November, ziemlich gegen Ende. <br>Und im Februar war ich dann mit dem Umzug fertig, so dass sie im April, glaub ich, nach Hause kommen konnte. <br>Aber das Jahr weiß ich nicht mehr, in so etwas bin ich schlecht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ich in Kempen wohne und hier betreut werde, mache ich kontinuierlich Fortschritte, teilweise aus Zwang heraus, teilweise durch neue Möglichkeiten und Kontakte. <br>Hin und wieder ist es mir peinlich, dass sich mein Leben so drastisch verbessert, während die Situation meiner Frau stagniert. <br>Früher hat sie in depressiven Phasen oft behauptet, ich wäre ohne sie besser dran. <br>Ich traue mich nicht, ihr von meinen Fortschritten zu berichten, aus Angst, es würde ihr beweisen, dass es so wäre. <br>Mitnichten ist es so, selbst in ihrer Krankheit hat sie mich stärker gemacht, weil sie der Grund war, mich zu verbessern. <br>Mit ihrem Schlaganfall und seinen Spätfolgen hat sie mir den ultimativen Arschtritt verpasst, um mich aufzuraffen und neue Wege auszuprobieren. <br>Ich weiß nicht, wie ich ihr dafür danken kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß auch nicht, wie ich mich verhalten soll. <br>Zurzeit habe ich Trauer, Wut und Angst in mir. Diese drei Monster toben gerade so schrecklich, dass sich selbst mein narzisstischer Persönlichkeitsanteil versteckt hat. <br>Jetzt muss ich abwarten, was passiert. <br>Mein Auto steht immer noch vor der Tür. Ich will weg, auf Urlaub von mir selbst &#8211; nein, noch mehr, ich möchte mich von Anteilen von meiner Persönlichkeit scheiden lassen. Ich will die einsame Insel oder die Berghöhle. <br>Ich möchte, dass die Probleme aufhören und ich mal ein Stück Glück genießen kann. <br>Ich möchte wieder richtig schlafen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam komme ich innerlich zur Ruhe. <br>Es ist wichtig für mich, den Mist aus mir rauszulassen. Obwohl ich ein guter Redner bin, fällt es mir schwer, über Gefühle zu reden.<br>Ich folge dem Rat, die Gedanken aufzuschreiben um sie loszuwerden. Ich stelle sie in die Öffentlichkeit als meine persönliche Urschrei-Therapie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich werde nicht wegfahren, denn am Montag soll es einen neuen Text geben (ihr wisst, freies Wochenende). <br>Zeit, mir etwas zu überlegen. <br>Zeit, zu reflektieren und meine Optionen abzuwägen. <br>Tief in meinem Inneren bin ich froh, dass mich mehr hier hält, als wegdrängt. <br>Ich weiß, ich habe Freunde. <br>Ich habe Aufgaben und ich versage nicht in allen Teilen meines Lebens. <br>Vielleicht unterdrücke ich meinen inneren Narzissten viel zu stark? <br>Und nur, weil ich mich selbst nicht lobe, brauche ich die Anerkennung anderer wie ein Junkie &#8211; ich sollte das sein lassen. <br>Vielleicht wäre allen Beteiligten am besten gedient, nur die Selbstzweifel auf große Fahrt zu schicken? <br>Ein Versuch wäre es Wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Text war jetzt wirklich etwas konfus und sprang von Gedanken zu Gedanken. <br>Willkommen in meinem Kopf! <br>Ich nehme mir heute &#8211; und wahrscheinlich in der Zukunft auch noch öfters &#8211; raus, dieses Zeug einfach zu veröffentlichen. <br>Einfach so und für mich. <br>Wenn ihr den einen oder anderen Gedanken auch kennt, freue ich mich, von euch zu hören. Wenn ihr diese Gedanken nicht kennt, freue ich mich für Euch und bekunde Euch sowohl meinen Neid, als auch den Wunsch, dass sich Dies nicht<strong> </strong>ändern möge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche euch allen ein schönes und vor allem sorgenfreies Wochenende,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Mausebär (td)</p>
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