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	<title>Jubiläum &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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	<description>Selbsthilfe, Genesungsbegleitung und Betroffenenbeteiligung</description>
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	<title>Jubiläum &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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		<title>Fünfzig &#8211; soviel Mausebär macht [bitte setzen Sie hier ein Wort ein] !</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2020 12:13:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Ausblick]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne Tücher]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mausebär (td) präsentiert voller Stolz den 50. Beitrag in der Kategorie "Mausebärs Philosophien".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Mausebär (td) präsentiert voller Stolz den 50. Beitrag in der Kategorie &#8222;Mausebärs Philosophien&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon wieder steht ein Jubiläum an. Denn dieser Text ist der genau 50. Beitrag, der in der Kategorie „Mausebärs Philosophien“ erscheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. März wurde mein Beitrag mit dem Titel „Lagerkoller – Eine Betrachtung meiner persönlichen Krise“ der Grundstein für eine spannende Reise. <br>Der 50. Beitrag ist jetzt so eine Art Meilenstein für mich. <br>Es ist ein Zeitpunkt, um kurz inne zu halten und zu genießen, um im Anschluss sowohl einen Blick rückwärts, als auch nach vorne zu richten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder, um es anders zu sagen, heute werde ich mich kurz feiern, bevor ich noch einmal zurückblicke auf die Ereignisse. <br>Danach werde ich den Blick wieder nach vorne richten, um den nächsten Meilenstein anzusteuern. <br>Natürlich möchte ich alle meine Leser daran teilhaben lassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen, für mich typischer, falscher Bescheidenheit, lasse ich das gnadenlose Lobhudeln meiner eigenen Person kurz ausfallen. <br>Ich sitze an meinem Rechner, tippe vor mich hin und grinse, in verdienter Selbstverliebtheit, in mich rein. <br>Eigentlich wäre das ein Zeitpunkt dafür, mich selber wieder so klein zu machen, dass alle Leser gar nicht anders können, als mir armen kleinen Mausebär Lob und Anerkennung zu schenken. <br>Aber mittlerweile funktioniert dieses Prinzip nicht mehr so gut. <br>Natürlich freue ich mich über Lob. Sogar sehr, denn die Anerkennung durch meine Leserschaft ist ein wichtiger Bestandteil meiner Motivation zum Schreiben. <br>Mittlerweile hat es aber in mir eine kleine Veränderung gegeben. <br>Es hat sich tatsächlich heraus gestellt, dass der Versuch, durch übermäßige Bescheidenheit eine Bestätigung meiner Person durch Andere zu erlangen, nicht nur ein Teil meiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung, sondern auch keineswegs zielführend ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum einen denke ich, dass ich selber gute Arbeit abliefere und daher auch eine Anerkennung verdiene. <br>Ich brauche sie mir nicht zu erbetteln oder zu erschleichen, sondern ich darf sie einfordern, denn ich habe etwas dafür getan. <br>Zum anderen fällt mir auf, dass ich selber diese Art, sich Komplimente zu erschleichen, bei anderen Personen als störend empfinde. <br>Zeit, etwas daran zu ändern – und zwar bei mir. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, ich bleibe auf dem Teppich und bekomme keinen Höhenflug, da ich ja gerne mal von einem Extrem ins Andere verfalle, aber ich habe das feste Vertrauen in meine Freunde, dass ich nicht nur sanft darauf hingewiesen, sondern auch nach einer Bruchlandung getröstet werde und ein hübsches Pflaster auf meine Wunden bekomme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der aufmerksame Leser hat ja schon mitbekommen, dass ich meinem inneren Narzissten mehr Freiräume einräumen möchte und ein wenig mehr Nonchalance in mein Leben bringen werde. <br>Heute ist dafür ein weiterer guter Tag. <br>Also schreibe ich es einfach mal frei heraus: ich bin stolz auf 50 veröffentlichte Beiträge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich bin ich schon mitten in der Retrospektive. <br>Die Gegenwart ist schon ein ganz schön weiblicher Hund, wie der Amerikaner sagen würde. <br>Es lässt sich sehr schwer gegenwärtig bleiben, daher erlaube ich es mir jetzt, ein wenig in die Historie von 50 Texten zu schauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstaunlicherweise sind meine Texte, ungesetzt und unlektoriert, im Schnitt etwa anderthalb Standardseiten lang. Dies entspricht ungefähr 1.000 Wörtern pro Beitrag. <br>Das bedeutet, dass ich in den letzten zwei Monaten hier in etwa 50.000 Wörter von mir gegeben habe. <br>Schon beeindruckend, würde ich sagen. <br>Ich frage mich manchmal, bei den geschätzten 75 Din A4 Seiten, wie viele Buchseiten das wären, bin aber zu faul, alle Texte auf eine Normseite zu setzen, um zu zählen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist auch nicht wichtig, viel interessanter ist es, dass ich es schaffe, seit nun fast zwei Monaten an fünf Tagen in der Woche an meinem PC zu sitzen und zu schreiben. <br>Früher dachte ich immer, dass ich so etwas nicht schaffen würde und traute mich nicht an eine literarische Kariere, obwohl mir von verschiedenen Seiten Talent betätigt wurde. <br>Jetzt merke ich, dass ich vielleicht doch die Ausdauer und den Spaß habe, zu schreiben. <br>Wer weiß, wohin mich dieser Gedanke noch führt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zumindest bin ich zufrieden, dass ich 50 Beiträge geschafft und immer noch Freude an dieser fast täglichen Reise in mein Inneres habe.<br>Und ich freue mich, dass auch meine Redaktion immer noch Spaß an der Zusammenarbeit hat. <br>Das liegt auch daran, denke ich, dass ich es fast jeden Tag schaffe, ein kleines Lächeln, oder gar ein lautes Lachen, bei meinen Lektoren zu erzeugen – und sei es nur durch meine, sagen wir, kreative Rechtschreibung. <br>Oft genieße ich auch wieder Wörter und Phrasen und spiele mit ihnen in meinen Gedanken. <br>Es bewegt sich etwas in meinem Geist &#8211; auf eine unerwartet sinnliche Art. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Meist versuche ich, viele der Abstrusitäten in meinem Kopf gefangen zu halten, doch seit ich der ein oder anderen verrückten Geisteskreatur erlaube, sich frei im Biotop meiner Beiträge zu tummeln, erfreue ich mich immer mehr an der bunten Vielfalt meiner Phantasie. <br>Dieser Spielplatz, der mir hier geschaffen wurde, erleichtert mir mein Sein, denn hier darf ich dasselbe, nämlich sein – und zwar ich selbst.<br>Es erstaunt mich sogar, wie viel Freiheit mir von Seiten der Redaktion gewährt wird. Natürlich wird der eine oder andere Satz liebevoll zurecht gerückt, aber eher des lieben Verständnisses wegen, als der Zensur. <br>Meine Wortgebilde dürfen frei wie Vögel fliegen, solange sie sich nicht wie Harpyien auf meine Leserschaft stürzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Scheinbar scheint mir auch meine Leserschaft genüsslich zu folgen und mir meinen Stil nicht nur zu verzeihen, sondern ihn gar zu mögen. Ich habe sogar das Gefühl, langsam so etwas wie einen Stil zu entwickeln. <br>Ich glaube, meine Texte werden langsam besser und ich lerne aus meinen Betrachtungen. <br>Nicht nur über mich und für mich, sondern auch rein handwerklich. <br>Darum bin ich auch schon jetzt gespannt, wie mein 100. Beitrag aussehen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube fest daran, dass er kommen wird. Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird und was bis dahin passiert, aber ich freue mich auf jeden einzelnen Text, den ich auf dem Weg schreiben werde. <br>Es bleibt spannend, ob ich bis dahin weitere Leser dazu gewinne, oder welche verliere und was sich alles sonst so in meinem Leben verändert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Krise, die als Geburtshelfer dieser Kategorie von Beiträgen gedient hat, wird uns neue Dinge bringen, auf die ich gespannt warte.<br>Mal schauen, was noch so alles passieren wird in der „wunderbaren Welt des Mausebären“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht wird es noch weiter spannende Lektionen des weisen Sensei Mausebärs geben, um meine Leser tiefer in die mystischen Aspekte der Mausebärischen Kommunikationslehre einzuweihen. <br>Vielleicht meldet sich auch mein innerer Poet zurück, um entweder schöne Bilder aus meinen Gedanken zu malen, oder frech mit Worten zu spielen und zu jonglieren. <br>Vielleicht gibt es weitere tiefe Betrachtungen aus meinem Leben oder meinen Gefühlen. <br>Vielleicht passieren neue Katastrophen in meinem Leben, denen ich einen Platz einräumen muss. <br>Vielleicht findet sich auch noch eine neue Quelle der Inspiration in meiner verrückten inneren Welt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr wahrscheinlich wird es wieder eine bunte Mischung aus all dem Genannten. <br>Und wiederum werde ich meine Leser zu meinem inneren Buffet der kreativen Sprachnutzung, oder, je nach Perspektive, Sprachmissbrauchs, einladen, um sich freimütig zu bedienen &#8211; noch ist es kostenlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Wortsäckchen für heute ist leer, darum ende ich an diesem Punkt und freue mich einfach auf die nächste Zeit. <br>Bis zum nächsten Meilenstein, lade ich ein zum bärig sein…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Mausebär (td)</p>
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		<title>Ich bin ein Narzisst &#8211; also feiert mich !!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2020 12:26:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Tücher]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine denkwürdige Festrede oder eine  feierliche Andacht von dem gerade durch den 25. Beitrag sehr feierlich berührten Mausebär]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine denkwürdige Festrede oder eine  feierliche Andacht von dem gerade durch den 25. Beitrag sehr feierlich berührten Mausebär</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute feiere ich ein kleines Jubiläum, denn ich schreibe gerade den 25. Beitrag in der Rubrik „Mausebärs Philosophien“. <br>Exakt am 30.03.2020 veröffentlichte ich den ersten Text in dieser brandneuen Rubrik unter dem Titel: „Lagerkoller &#8211; Eine Betrachtung meiner persönlichen Krise“. <br>Seitdem habe ich in 23 weiteren Texten meine Gedanken in die Öffentlichkeit gesandt. <br>Und jetzt folgt der 25. Text, also schon ein kleiner Grund, stolz auf mich zu sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch ein Grund, ein wenig Zwischenbilanz zu ziehen. <br>Für mich bedeutet dieses Jubiläum auch 25 Tage &#8222;Leben mit der Krise&#8220;. <br>25 Tage Lagerkoller mit all seinen Vorteilen und Nachteilen. <br>Was hat mir also die Krise bis jetzt gebracht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als erstes will ich feststellen, dass alles gar nicht so schlimm ist, wie befürchtet. <br>Einfach mal so gesagt. Ich will mich jetzt gar nicht über irgendwelche Details bezüglich Corona auslassen, das Fass mache ich bestimmt nicht auf. Auch über die vielen Theorien um den Zustand schere ich mich nicht, da ich es zur Zeit einfach nicht einschätzen kann. Manche wilden Theorien belustigen mich am Rande und hin und wieder spielt auch meine Fantasie mit der Einordnung der Geschehnisse in das „große Bild“, aber der Spaß daran ist nur marginal. Der ein oder andere Witz über die Krise entlockt mir noch ein müdes Lächeln, aber auch als Humor-Steinbruch hat die Krise schon vollständig abgebaut. <br>Gestern gab es dann noch den Aufreger des Tages mit der Mundschutzpflicht, aber selbst da regt sich mein innerer Wutbürger nur mäßig auf. <br>Bei mir entsteht Corona-Lethargie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 25 Tagen bin ich jetzt zu Hause und ärgere mich, dass ich die niedrigen Spritpreise nicht ausnutzen kann und vergesse dabei, dass ich ziemlich viel Sprit einspare. War ich vor der Krise noch recht häufig unterwegs, bewege ich jetzt mein Auto maximal ein- bis zweimal in der Woche. Ich lebe den ganzen Tag zuhause. <br>Und obwohl ich am Anfang noch fürchtete, ich würde auf der Couch festwachsen, bin ich doch aktiver als vorher. Ich komme nicht mehr viel zum Fernsehen, da ich im digitalen Raum unterwegs bin. <br>Ganz neue Projekte tun sich für mich auf und ich habe große Pläne (Nein, nicht die Weltherrschaft – noch nicht!). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Distanz ermöglicht es mir, so offen wie nie zuvor zu kommunizieren. Meine antrainierten und bewährten Masken funktionieren weder im Videochat, noch in der direkten Konfrontation mit mir selbst. <br>Genau diese Konfrontation bedeutet das Schreiben für mich. Der erste Leser den ich habe, merkt sofort was am Text unehrlich ist, weil er es formuliert hat. Ich kann mich schlecht selbst austricksen &#8211; und das stellt sich mittlerweile als mein größter Trick heraus. <br>Es tut mit gut, ehrlich über mich zu schreiben und mit mir selbst ins Gericht zu gehen. <br>Jeden Tag nehme ich mir die Zeit und gehe meinen Gefühlen nach, mal selbstkritisch, mal satirisch und manchmal auch tragisch. <br>Das plane ich nicht, das strukturiere ich nicht und das verfälsche ich auch nicht. <br>Meine Texte kommen aus dem Kopf, dem Magen oder dem Herzen, aber immer größtenteils ungeschminkt – ein wenig &#8222;aufhübschen&#8220; darf sich ja jede Lady, also auch ich &#8222;Ehren-Girlie&#8220;. <br>So schaffe ich zwar keine einheitliche Qualität, aber das will ich gar nicht. Hätte ich Bock auf Einheitsbrei, würde ich euch jeden Tag die Fortsetzung eines Schundromans präsentieren. <br>Meine Texte gehen mit mir spazieren und ich kenne nur den Anfang. Den Weg bestimmt der Fluss in meiner Arbeit und das Ende ist meist nicht im geringsten das, welches ich am Anfang geplant habe. <br>Es gibt auch kein Script und kein Gerüst, ich schreibe, korrigiere ein paar Fehler, setze das Ergebnis in ein anständiges Format und lasse dann die fleißigen Lektoren darüber schauen. Der Inhalt und auch der Weg werden dabei niemals verändert, nur ein paar Stolpersteine werden ausgemerzt, damit sich meine Leser nicht die geistigen Füße stoßen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist übrigens gerade eine gute Abzweigung zurück zum Thema, denn das bedeutet ja auch, dass ich jetzt zum 25. Mal mich auf eine Redaktionssitzung mit zwei meiner Lieblingsmenschen freuen kann, die mich stolze 25 Tage ertragen haben. <br>Das ist eine beachtliche Leistung von Sonja und Alex. <br>Und wahrscheinlich werden sie mir auch beim 25. Mal vorgaukeln, dass ihnen etwas an meinen literarischen Machwerken gefällt. Auch darüber freue ich mich wie ein Schneebär (oder so ?!?). <br>Was gibt es noch zu sagen? <br>25 Mal ist mir etwas eingefallen, über das ich schreiben kann. Ich glaube, ich habe noch für weitere 25 Tage Themen in mir drin. <br>Damit komme ich auch zu meiner inneren Frage, wie lange wird die Krise noch andauern? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wann darf ich meine Freunde endlich wieder in die Arme schließen? <br>Wann kann ich wieder &#8222;Penis-Witze&#8220; mit meiner Lieblingsgruppe teilen – live und direkt? <br>Und wann wird dieser Lifestyle zur Gewohnheit? <br>Ich befürchte ja, die Phase nach der Krise wird viel mehr Krise für mich, als alles, was gerade passiert. Mich wieder Umgewöhnen an meine neue/alte Lebensweise, wird ein langwieriger und schwieriger Prozess. <br>Da bei mir gerade auch so viel einfach rund läuft, befürchte ich auch eine schmerzhafte Trennung von meinem Inselparadies auf dem Dachboden, von dem aus ich mit der ganzen Welt verbunden bin. <br>Jahrelang träumte ich immer mal, davon ein Einsiedler zu sein. Am liebsten so ein Schmuckeremit – das sind Menschen, am häufigsten Männer, die in alten Zeiten, von den privaten Besitzern größerer Parkanlagen, zumeist in England, dafür bezahlt wurden um, gleich einem Eremiten, einsam in dem Park in einer möglichst natürlichen Behausung, wie zum Beispiel einer künstlich angelegten Höhle, zu hausen und damit den Eindruck zu erwecken, der Garten hätte den mystischen Beiklang eines wild lebenden Philosophen (typisch Engländer) &#8211; in einer romantischen Parkanlage bei einem hübschen Schloss. <br>Dank Internet und anderen Kommunikationsmitteln wird der Gedanke immer verführerischer. <br>Gut, das regelmäßige Knuddeln würde mir fehlen, denn das fehlt mir zur Zeit auch ganz schrecklich.<br> Aber vielleicht bekomme ich dafür Besuch von meinen Freunden. Dann grillen wir auch in der herrlichen Parkanlage, fest versprochen. <br>Ein verführerischer Gedanke, aber auch völlig un-umsetzbar. <br>Und glücklich würde ich auch nicht werden. Vielleicht wäre ich die ersten 2 Wochen sehr zufrieden damit, vielleicht sogar 25 Tage, aber danach…</p>



<p class="wp-block-paragraph"> &#8230;danach müsste ich dringend wieder zu meinem Thema zurückkehren, denn das Ende meines Textes nähert sich so langsam. <br>25 Tage habe ich geschrieben und auch die nächsten 25 Tage werde ich weiterschreiben, wenn nichts dazwischen kommt, wie buhende Menschenmassen in meinem Vorgarten, eine total entnervte Redaktion, mein vorzeitiges Ableben, Zensur durch irgendwelche Geheimdienste oder andere Unannehmlichkeiten. <br>Man könnte quasi sagen, es ist Bergfest. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und beim 50. Beitrag in den Chroniken der mausebärischen Philosophie werde ich sehen, wie es weitergeht.<br>Aber eines sage ich Euch, wenn es bis zum Beitrag Nummer 100 noch im täglichen Rhythmus geht, weil die Krise immer noch andauert, dann mache ich aber mal Ferien, mindestens einen Tag! <br>Morgen wird es wieder etwas anständiges (oder unanständiges) zu Lesen geben, das uns vielleicht wieder zum Grübeln oder Schmunzeln anregt, aber für heute bitte ich mir diese kleine Jubiläumsschrift zu verzeihen und hoffe, der ein oder andere freut sich mit mir auf die nächsten Beiträge vom Mausebär.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es grüßt euch zum 25. Mal,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Mausebär (a.k.a. Thorsten Dürholt)</p>
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