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	<title>Kreativität &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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	<description>Selbsthilfe, Genesungsbegleitung und Betroffenenbeteiligung</description>
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	<title>Kreativität &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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		<title>Ein neues Logo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Utzenrath]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2022 11:19:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie vielleicht schon auffiel, hat unsere Seite ein neues Logo bekommen. Unsere sehr geschätzte Freundin Annika hat sich mächtig ins Zeug gelegt und uns mit zwei Vorschlägen für Logos für die beiden Webseiten und unsere Visitenkarten überzeugt. Dieses Logo ist für unsere Blog-Seite gedacht und findet sich auch auf unseren Visitenkarten, Briefen und Dokumenten wieder. [&#8230;]]]></description>
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<p>Wie vielleicht schon auffiel, hat unsere Seite ein neues Logo bekommen. </p>



<p>Unsere sehr geschätzte Freundin Annika hat sich mächtig ins Zeug gelegt und uns mit zwei Vorschlägen für Logos für die beiden Webseiten und unsere Visitenkarten überzeugt.</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:36% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="217" src="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Header_transp_140822-1024x217.png" alt="" class="wp-image-4808 size-full" srcset="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Header_transp_140822-1024x217.png 1024w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Header_transp_140822-300x64.png 300w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Header_transp_140822-768x163.png 768w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Header_transp_140822-1536x326.png 1536w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Header_transp_140822.png 2008w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Dieses Logo ist für unsere Blog-Seite gedacht und findet sich auch auf unseren Visitenkarten, Briefen und Dokumenten wieder. Die Firmierung als EaN UG (haftungsbeschränkt) ist vorhanden, tritt aber in den Hintergrund. Auf der Blog-Seite treten die Erfahrungsexperten mit ihren Neuigkeiten und Informationen in Erscheinung. Sie bildet unsere Ziele und Haltungen ab. Daher ist hier die Richtige Stelle für das offizielle Logo.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:23% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="371" height="116" src="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Logo_01-EaN-transparent.png" alt="" class="wp-image-4851 size-full" srcset="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Logo_01-EaN-transparent.png 371w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Logo_01-EaN-transparent-300x94.png 300w" sizes="(max-width: 371px) 100vw, 371px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Hingegen ist dieses Logo für unsere statische Webseite der <a rel="noreferrer noopener" href="https://ean-g.de" target="_blank">EaN UG (haftungsbeschränkt)</a> gedacht, auf der wir unsere Dienstleitungen präsentieren. Das Akronym EaN wird betont, die längere Bezeichnung der Erfahrungsexperten tritt optisch zurück. Dies dient zur besseren Unterscheidung der beiden Seiten, denn über die Menüs sind Verbindungen gesetzt, um von einem Bereich in den anderen zu gelangen.</p>
</div></div>



<p>Beiden Logos gemeinsam ist das Symbol <img decoding="async" width="20" height="21" class="wp-image-4803" style="width: 20px;" src="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2022/08/EaN_Logo_01_Bild-einzeln-transparent.png" alt="">, das uns besonders gut gefallen hat. Es ziert nun einzeln die Bereiche der Seiten, die nur ein minimales Logo verwenden. Das Symbol ist auch das Bindeglied für unsere beiden Webseiten. <br>Und wer weiß? Vielleicht ziert das Symbol bald auch noch andere Dinge wie Pins, T-Shirts, Kugelschreiber&#8230;</p>



<p>An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Annika.</p>
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		<title>Der Tod schläft in grünen Tüchern &#8211; Teil II</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 13:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommissar Zufall-Fälle]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Prosatexte]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Tücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mausebär (td) hofft, dass seine Leser, aber insbesondere jene Personen, deren Ähnlichkeit mit Protagonisten der folgenden Geschichte völlig zufällig ist (ganz Bestimmt), genauso viel Spaß beim Lesen dieser Krimi-Groteske haben, wie der Mausebär beim Schreiben hatte.]]></description>
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<p>Der Mausebär (td) hofft, dass seine Leser, aber insbesondere jene Personen, deren Ähnlichkeit mit Protagonisten der folgenden Geschichte völlig zufällig ist (ganz Bestimmt), genauso viel Spaß beim Lesen dieser Krimi-Groteske haben, wie der Mausebär beim Schreiben hatte.</p>



<p>Donnerstag Morgen, 00:22. <br>Noch immer hörte ich die letzten Worte von Oberkommissar Spaltenstürmer, bevor Griselda und ich die Wohnung betraten. <br>Wer hätte diese lyrisch kraftvollen und doch so aufrichtigen Worte auch je wieder vergessen können? <br>In feurigen Flammen werden sie stets in meine Herzen eingebrannt sein. <br>Es heißt, jeden Menschen küsst einmal im Leben wahre Inspiration &#8211; Ich hatte Oberkommissar Erwin Spaltenstürmers Moment miterlebt. </p>



<p>Davon abgesehen, hatten sich die Ermittlungen, seit dem ersten Besuch in dieser Lasterhöhle von einer Wohnung, beständig weiter bewegt. <br>Mit einem tiefen Seufzen schaute ich über das Sammelsurium von Tatortbildern auf meinem Schreibtisch. Egon Hammelbeck, einer meiner Assistenten, hatte eine große Pinnwand besorgt, an welcher diverse Bilder, Notizzettel und Ähnliches angeheftet und mit Edding-Zeichnungen und Bindfäden an Reißzwecken wild zu einem Zufallsmuster verstrickt wurden. <br>Wahrscheinlich hätte ich bei der Fortbildung weniger schlafen und vor allem weniger saufen sollen. <br>Egal, wie ich den Fall betrachtete, es machte keinen Sinn. </p>



<p>Während mein Blick abwechselnd zwischen Schreibtisch und Pinnwand pendelte, stellten sich mir zwei Fragen:<br>„Wieso war es zu dieser abscheulichen Tat gekommen?“ <br>und <br>„Wieso trug Hauptkommissar Aikido Tanaka schon wieder eine von diesen seltsamen Schulmädchenuniformen?“ <br>Lächelnd stellte sie die Kaffeetassen mit heißen Kaffee auf meinen Schreibtisch. <br>Kommissar Friedrich von Prengelsbüttel, der sie begleitete, stellte sich diese Frage natürlich nicht. Als Schäferhund war ihm menschliche Bekleidung sowieso recht egal. </p>



<p>Wieder einmal gelang es der Kollegin, schwungvoll einige Unterlagen vom Schreibtisch zu fegen. Trotz ihrer beeindruckenden Talente als zivile Ermittlerin und als Einzelkämpferin, war Büroarbeit ihre Achillesferse und mein komplexes Schreibtisch-Biotop ihre natürliche Nemesis. <br>Trotz allem lächelte sie ihr niedliches kleines Lächeln, während sie sich bückte, um die Unterlagen wieder aufzusammeln. <br>Sofort nutzte ich die Gunst der Stunde, um unter ihr kurzes Röckchen zu blicken. Mein Blick wurde nicht enttäuscht und innerlich jubelte ich. Ein rosafarbener „Hello Kitty“-Tanga. <br>Ich war begeistert, das war mein Bingo. Heute würde Hammelbeck meine Kantinenrechnung übernehmen. <br>Ihr hübsches Gesicht tauchte wieder über meinem Schreibtisch auf. „Die Unterlagen aus der Pathologie sind da. Und den Bericht von der KTU habe ich auch gleich abgeholt.“ Ich nickte ihr anerkennend, aber mit väterlicher Strenge, zu. <br>Ich wusste, dass diese Art des Verhaltens sie erregte, aber trotz meiner Flugangst mochte ich sie. <br>Zart rosig leuchteten ihre pfirsichfarbenen Wangen, als sie versuchte, ihre erotische Aufregung zu verbergen. <br>Doch verantwortungsbewusst musste ich sie, als ihr Vorgesetzter, warnen, dass diese Erzählung jugendfrei bleiben musste. </p>



<p>Während ich in den Unterlagen blätterte und Kommissar von Prengelsbüttel sein Dienstkörbchen aufsuchte, gab sie mir eine kurze Zusammenfassung. </p>



<p>„<em>Der Tod ist tatsächlich durch Ersticken verursacht worden. Aufgrund von Abwehrverletzungen ist eine autoerotische Asphyxie auszuschließen. Es handelte sich eindeutig um fünf erwachsene Tiere, von denen vier Weibchen waren. Das Männchen wurde zuletzt eingeführt, aber kurz vorher auf laienhafte Weise kastriert. Vermutlich war da das menschliche Opfer bereits tot. Der Arzt vermutete, dass der Tod zwischen dem zweiten und  dritten Hamster eintrat und die beiden letzten Hamster definitiv postmortem inhaliert wurden. Eine kurze, aber gründliche Untersuchung ergab, dass Herr D. nicht unter einer Kleintierallergie litt, also ist ein anaphylaktischer Schock auszuschließen. Vor seinem Tod hat Herr D. noch eine Pizza Funghi gegessen, wie die Untersuchung des Mageninhaltes ergab. Laut dem Pizzaboten, der diese lieferte, war Herr D. alleine in seiner Wohnung, als er die Pizza in Empfang nahm. Er wirkte genauso wie auch sonst, wusste der Lieferant, da Herr D. wohl Stammgast in seiner Pizzeria war.</em>“ <br>Ich blätterte kurz durch den Bericht. </p>



<p>Eindeutig war das Essen zwei Stunden vor seinem Tod geliefert worden. Laut Lieferschein war das gegen 20:30 Uhr. Laut Obduktion war sein Tod zwischen 22:30 und 23:00 Uhr eingetreten. Was war in der Zeit zwischen Pizza und Hamstern passiert? <br>Eine Antwort auf diese Frage zu finden, war essentiell, da Herr D., besser bekannt unter seinem Pseudonym „Mausebär“, ein umstrittener Autor und Blogger war. <br>Es gab viele enervierte Moralapostel, die den Tod dieses selbsternannten Philosophen begrüßten und doch forderte das Feuilleton die nahtlose Aufklärung der Schändung ihres entarteten Lieblings. <br>Ich konnte mir nie erklären, was die Leute in den Texten dieses Wahnsinnigen sahen. Voll mit Provokationen und Sauereien, versuchte er angeblich die verkrustete Gesellschaft wachzurütteln. </p>



<p>Nach dem erzwungenen Lesen seiner letzten Blogbeiträge war mir klar, dass dieser selbsternannte Guru und Menschenfreund ein weinerliches hedonistisches Arschloch ohne Bezug zur Realität war. Er behauptete, die menschlichen Abgründe zu kennen und hätte dennoch keine drei Stunden in meiner Dienststelle ausgehalten. <br>Aber wer hätte Grund, ihn mit Hamstern zu ermorden? <br>Klar war, die Tiere waren nicht seine. Es gab keine Spuren von Kleintierhaltung in seiner gammeligen Mietwohnung. </p>



<p>Und warum fünf Hamster? <br>Und war das Geschlecht zufällig? <br>Wie ging nochmal das Hamsterlied, das wir früher im Schießsportverein am bunten Abend immer gesungen hatten? </p>



<p>Ja, es fiel mir wieder ein. Ich summte es vor mich hin (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=uX4OMR5S7Ko" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kostprobe</a>). Ich brauchte mehr Anhaltspunkte.</p>



<p>Donnerstag Nachmittag, 17:42. <br>Es war ein langer Tag. Aber die Ermittlungen hatten sich gelohnt. <br>Mittlerweile hatten sich vier Verdächtige herauskristallisiert, die sowohl ein Motiv, als auch die Möglichkeit gehabt hätten.</p>



<p>Die Nummer eins der Verdächtigen war für mich der undurchsichtige Dr. Alexander K., der laut Zeugen ein langes und wohl auch sexuell sehr intensives Verhältnis zu Herrn D. hatte. <br>Laut mehrerer Informanten hatten die beiden langhaarigen Bartträger bereits lange Zeit an einem gemeinsamen subversiven Netzwerk gearbeitet. Dabei hatte Herr D. ungeniert von Dr. K.s wissenschaftlichen Expertisen profitiert und seine sexuelle Unerfahrenheit benutzt, um ihn in die Abgründe diverser Perversionen zu ziehen. <br>Nachdem ihn Dr. K. monatelang in seinem schriftstellerischen Bemühen unterstützt und unter dem Pseudonym „Schmusehamster“ geholfen hatte, eine immer größer werdende Gemeinde von Anhängern um sich zu scharen, hatte sich Herr D. nur um seine eigene Karriere bemüht. <br>Und mit dem zweifelhaften Ruhm kamen die üblichen Probleme. Sex, Drogen und Ruhm entzweiten die beiden Verbal-Guerillas und während Dr. K. bemüht war, den inneren Kreis ihrer subversiven Gruppierung mit etwas, das er als „Graswurzelarbeit“ bezeichnete, zusammenzuhalten, stieg Herr D. wie ein Komet in der alternativen Literaturszene auf. <br>Die letzte offizielle Begegnung der Beiden war an dem Tag, als Herrn D. seine langersehnte Ehrendoktorwürde in dem Bereich der von ihm begründeten Psycho-Proktologie verliehen wurde. <br>Gut unterrichtete Kreise munkelten, dass die eigentliche und vor allem die wissenschaftliche Arbeit größtenteils das Werk von Dr. K. war. In wie weit Dr. K. mit den späteren Plagiatsvorwürfen, die das schnelle Ende sowohl der politischen, als auch der akademischen Karriere von Herrn D. bedeuteten, in Zusammenhang stand, war maximal eine Vermutung. Zumindest wussten „Insider“, dass sich die beiden Verbalterroristen einen schmutzigen Blog-Krieg lieferten, den Herr. D, aufgrund seines ruchlosen Schreibstils dominierte. <br>Eindeutig ein Hauptverdächtiger. </p>



<p>Obwohl Dr. K. sämtliche Beteiligung am Ableben von Herrn D. leugnete, blieben Restzweifel. <br>Sein Argument, dass er niemals seinem Nagetier etwas so schreckliches antun könnte, stand im krassen Gegensatz zu seiner Vergangenheit als Biochemiker, wo er, unter anderem, an Tierversuchen beteiligt war. Er wusste also genau um die Beschaffung, Vorbereitung und tödliche Anwendung von Kleinnagern Bescheid. <br>Auch sein Alibi für den Tatabend war sehr dürftig. Angeblich hatte er den Abend in Gesellschaft eines anderen Mitgliedes der ehemaligen Sekte um die charismatischen Langhaarfetischisten verbracht &#8211; natürlich in dessen Privaträumen. <br>Angeblich hatten sie lange diskutiert und die Zeit vergessen. </p>



<p>Fest steht allerdings, dass Udo K. genauso ein Hauptverdächtiger war, wie Dr. K., denn auch er hatte genug Grund, dass Ableben von Herrn D. herbeizusehnen. <br>Im Gegensatz zu Dr. K. wurde Herr K. schon des öfteren, wegen Todesdrohungen, Beleidigungen und Belästigungen gegen Herrn D. aktenkundig.<br>Es schien ganz so, als könnte Herr K. die gemeinsame Vergangenheit innerhalb der Sektenstrukturen der ominösen „Phönix“-Vereinigung nicht verarbeiten. </p>



<p>Die sogenannte „Phönixgruppe“ war wohl eine Verschwörergruppe in der Anfangszeit von Herrn D.s unrühmlicher Karriere und Herr K. war unter dem Decknamen „Gandalf“ eines der Gründungsmitglieder der subversiven Keimzelle. <br>Herr K. gehörte dabei stets zum „inneren Kern“ und war eines der planenden Organe, die sich um Herrn D. gruppierten. <br>Es war allzu offensichtlich, dass er den Erfolg von Herrn D. als Verrat an der Bewegung sah. <br>Ein Grund, ihn zu töten, aber auf so besondere Weise?</p>



<p> Und dann waren da noch die beiden weiblichen Verdächtigen. </p>



<p>Mit einem Seufzen traf ich eine Entscheidung, deren Tragweite mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst war.</p>



<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>
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		<title>Kreative Beziehungsunfähigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2020 16:50:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Belastbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Tücher]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[inneres Team]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mausebär(td) berichtet in diesem Beitrag von seinem Beziehungsstress mit seinem neustem kreativen Projekt.]]></description>
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<p>Der Mausebär (td) berichtet in diesem Beitrag von seinem Beziehungsstress mit seinem neuestem kreativen Projekt.</p>



<p>Eine kleine Beziehungsstreitigkeit mit Otakuria, der Muse der nerdigen Phantasien, reißt mein jetziges Projekt nahezu gnadenlos aus der kuscheligen Wärme seiner flauschigen grünen Tücher und schleudert es schutzlos auf den Boden. <br>Alle meine Bedürfnisse bilden einen Stiefelkreis und treten gnadenlos auf mein Baby ein. Meine innere Müdigkeit droht sogar mit &#8222;Bordsteinknabbern&#8220; und meine Nachschubbeauftragte (Verantwortlich für Einkauf und Vorratshaltung), hat Stiefel mit Stahlkappen an. Ich fühle mich wie ein geprügelter Hund, denn mein Projekt, das bin auch ich. So wanke ich blutend durch die dunkle Nebengasse und während ich ein verrotztes Taschentuch, statt meiner heißgeliebten grünen Tücher, benutze, um meine Wunden zu säubern, frage ich mich&#8230;</p>



<h5 class="wp-block-heading">Warum scheitert eigentlich die Wirklichkeit so oft an meiner Phantasie?</h5>



<p>Ich frage es bewusst so herum, denn es ist mitnichten eine Grenze meines Vorstellungsvermögens, die mich plagt.<br>Ganz im Gegenteil scheint mir der Raum meiner Kreativität zur Zeit nahezu grenzenlos. </p>



<h5 class="wp-block-heading">Es sind andere Faktoren, die mich schier zur Verzweiflung treiben. </h5>



<p>Meine Unfähigkeit, an genauso vielen Baustellen zu arbeiten, wie ich es manchmal in Gedanken kann, ist einer dieser Faktoren. <br>Manchmal würde ich mich gerne aufsplitten um an mehreren Gedanken zu einem Projekt gleichzeitig zu arbeiten, sozusagen mein inneres Team zu einem physischen Team werden zu lassen. </p>



<p>Zurzeit ist es leider so, dass alle kreativen Mitarbeiter in meinem inneren Team ihre Aufnahmen des kreativen Diktiergerätes bei einem einsamen Sekretär zur Niederschrift ablegen. Da staut sich gerade eine Menge im Eingangskörbchen auf. <br>Leider hat mein innerer Sekretär, der in der Wirklichkeit durch meinen Körper repräsentiert wird, nur ein begrenztes Vermögen an Schreibkraft. </p>



<p>Auch das ist ein weiterer Faktor. Meine Fähigkeit, Dinge niederzuschreiben, ist abhängig von meiner Energie und Schreibfertigkeit. Während ich zwar nicht mehr das Adler-Suchsystem, also Buchstaben suchen und darauf stürzen, beim Tippen verwende, bin ich noch weit vom flüssigen Schreiben an der Tastatur entfernt. <br>Von der Geschwindigkeit meiner Gedanken, die mir den jeweiligen Text diktieren, wage ich gar nicht erst zu reden. <br>Das jeweilige Innehalten zur Fehlerkorrektur ermöglicht meinem Körper zwar die notwendigen Pausen, nervt meine kreative Ader aber auf das äußerste. </p>



<p>Obwohl ich es schaffe, kognitiv, also geistig, eine Konzentration scharf wie ein Solinger Handwerksprodukt zu erhalten, spielt mein Körper da nicht mit und fordert unbedingte Ruhepausen. <br>Leider lässt der innere Protest gegen diese Ruhepausen meinen Geist nicht zur Ruhe kommen. Dass ich auch ein gewisses Kontingent an Schlaf brauche, versucht mein strebsamer Geist zur Zeit gepflegt zu ignorieren. </p>



<p>Allein der Körper braucht, was er braucht und das nimmt er sich &#8211; notfalls mit Gewalt. <br>Während ich die letzten Tage einfach zu wenig schlafe, merke ich, wie mein Körper mir langsam die Pistole auf die Brust setzt. </p>



<h5 class="wp-block-heading">Ungeduld und Zielstrebigkeit &#8211; schön und gut &#8211; aber Grenzen sind Grenzen. </h5>



<p>Eine Grenze zu überschreiten, ist häufig ein Konflikt. <br>Diesen Konflikt spüre ich gerade und es ist Zeit, in Friedensverhandlungen zu treten. <br>Meist sind die Ergebnisse der Verhandlung zwischen Körper und Geist, oder auch zwischen „Wollen und Können“, recht einseitige Verhandlungen. </p>



<p>Viel zu oft lasse ich es zu, dass meine eigene Ungeduld die Musen, die mich küssen wollen, nicht nur zu verstärkter Zärtlichkeit, sondern zur sexuellen Nötigung meines Leistungsvermögens drängen. <br>Das schadet nicht nur der erotischen Beziehung zu meinen süßen Musen, sondern auch die sorgsam angefertigten Kunstfilme für Erwachsene, die meine Ungeduld von den  Interaktionen dreht, verlieren deutlich an Qualität. Nicht gut für meine Libido. </p>



<p>Nicht zuletzt drängt mich kein Abgabetermin, sondern alles, was mich gerade beschäftigt, ist mein eigenes Projekt. <br>Es ist nur zu meinem eigenen Vergnügen und trotzdem nagt es wie eine gefräßige Ratte Stücke aus meiner Zeit, die ganz konkreten Verpflichtungen gehören. <br>Das ist nicht gut. </p>



<p>Meine Verpflichtungen sind ein weiterer Faktor. Ein klein wenig Besessenheit gehört zwar zu jedem Herzensprojekt, aber es darf nicht alles andere, was mir wichtig ist &#8211; oder seien sollte &#8211; im Feuer der Leidenschaft verzehren. </p>



<h5 class="wp-block-heading">Ich sollte eine Grenze ziehen, um mich zu schützen &#8211; wieder mal vor mir selbst. </h5>



<p>Auch wenn die Gefahr des Scheiterns meinen inneren Narzissten aufschreien lässt, mein Körper sagt radikal &#8222;Schluss!&#8220; und ich scheitere an der Realität. Mein Projekt wird begraben. </p>



<h5 class="wp-block-heading">Aber ist das wirklich so?</h5>



<p>Meiner Vermutung nach bin ich wieder dabei, Grenzen zu scharf zu ziehen und nur extreme Lösungen zu sehen. <br>Es gibt aber nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch jede Menge Grautöne. <br>Ich hatte mir selbst die Aufgabe gestellt, diese zu entdecken. </p>



<p>In meinen inneren Friedensverhandlungen bin ich daher so weit gekommen, das Projekt, was mich quält, erst mal säuberlich zu speichern, ein paar Tage nicht daran zu rühren und mich mit anderen Dingen zu beschäftigen. <br>Aber ich werde es nicht löschen oder aufgeben, sondern nach angemessener Ruhepause einfach weiter daran feilen. Stückchen für Stückchen. <br>Manchmal brauchen die Dinge Zeit. </p>



<p>Mein innerer Narzisst nickt nun zufrieden. Kein Aufgeben, sondern einfach ein besseres Zeitmanagement meines Projektes. Pausen zulassen und die Gelegenheit nutzen, mein Erwartungsmanagement neu zu justieren. <br>Nicht mit der heißen Nadel stricken, sondern mit kühlen Kopf elegant erschaffen. </p>



<p>Meine innere Muse, die dieses Projekt betreut, kichert fröhlich, schnappt sich ihre Unterwäsche vom Boden und zwinkert mir noch einmal verführerisch zu, während sie meine Gedankenkammer verlässt. <br>Mich plagt deswegen keine Wehmut, denn ich weiß, diese Liebesaffäre geht noch weiter. Ich werde für mein Projekt mehr Zeit einplanen und die kreative Schöpfung in Ruhe genießen. </p>



<p>Die heiße Affäre mit meiner Muse ist, im Gegensatz zu diesem Beitrag, noch nicht am Ende. <br>Fortsetzung folgt…</p>



<p>Euer Mausebär (td)</p>
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