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	<title>Mausebär &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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	<description>Selbsthilfe, Genesungsbegleitung und Betroffenenbeteiligung</description>
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		<title>Die innere Welt des Mausebären</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:10:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mausebär erklärt Nach dem proktopsychologischem Ansatz von Thorsten Dürholt (dem Mausebären), versuche ich kurz zu erklären, wie der Mausebär funktioniert Kopf, Bauch und Herz Die innere Welt des Mausebären funktioniert dank dreien Instanzen, die Sigmund Freud in seinem Seelenmodell beschrieben hat. Da wären die drei Instanzen Das Es, Das Ich und das Über-Ich, wobei [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Der Mausebär erklärt</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Nach dem proktopsychologischem Ansatz von Thorsten Dürholt (dem Mausebären), versuche ich kurz zu erklären, wie der Mausebär funktioniert</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="726" src="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/Ansatz-des-Mausebaeren-1024x726.jpg" alt="" class="wp-image-8686" srcset="https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/Ansatz-des-Mausebaeren-1024x726.jpg 1024w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/Ansatz-des-Mausebaeren-300x213.jpg 300w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/Ansatz-des-Mausebaeren-768x545.jpg 768w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/Ansatz-des-Mausebaeren-1536x1089.jpg 1536w, https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/wp-content/uploads/2026/06/Ansatz-des-Mausebaeren-2048x1453.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><em><strong>Kopf</strong></em>, <em><strong>Bauch</strong> </em>und <strong><em>Herz</em></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die innere Welt des Mausebären funktioniert dank dreien Instanzen, die <strong><em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud">Sigmund Freud</a></em></strong> in seinem <strong><em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Strukturmodell_der_Psyche">Seelenmodell</a></em></strong> beschrieben hat. Da wären die drei Instanzen <strong><em>Das Es</em></strong>, <strong><em>Das Ich </em></strong>und das <em><strong>Über-Ich</strong></em>, wobei bei Freud <strong><em>Das Es</em></strong> die Triebe und Bedürfnisse manifestiert, während <strong><em>Das Über-Ich</em></strong> die Moral und Wertvorstellungen darstellt. Beide stehen in einem ständigem Konflikt, dem durch die dritte Instanz,<strong><em>Das Ich</em></strong>, begegnet wird in dem Versuch, diesen Aufzulösen. Soweit einfach und kurz erläutert&#8230;<br>Ich persönlich verorte diese drei Instanzen in mir direkt und körperlich, als <strong><em>Kopf</em></strong> (oder Hirn), <strong><em>Bauch</em></strong> und <strong><em>Herz</em></strong>. <br>Wobei der <strong><em>Bauch</em></strong> (also das sogenannte Bauchgefühl) für mich Bedürfnisse und Triebe, allerdings auch Instinkte und Intuition ausmacht und somit <strong><em>Das Es </em></strong>repräsentiert. Es sind die unbewussten Bedürfnisse, Gedanken und Entscheidungen, die aus dem inneren Erleben ungefiltert in mein Bewusstsein strömen und mit Handlungsaufforderungen versehen sind. Sowohl die Erfüllung der Grundbedürfnisse und der Begierden, als auch das Alarmsystem meines Körpers funktionieren über diese Instanz.<br>Das Herz hingegen verkörpert für mich die höheren Emotionen und Bedürfnisse, die aus meinen Erfahrungen, angelerntem Verhalten, meinem Glaubenssätzen und ähnlichem erwachsen. Hier befindet sich der Ursprung des möglichen Perspektivwechels, meines inneren Glaubens an Richtig und Falsch und die Instanz, die aufgrund meiner inneren Wertvorstellungen Bedürfnisse, besonders im sozialem Feld einfordert. <br>Den Kopf sehe ich hingegen als den Sitz der Logik auf der einen Seite (der logischen Hirnhälfte), als auch als Wohnung meines kreativen Geistes, meiner Vorstellungskraft und ähnlichem (die kreative Hirnhälfte). Diese Instanz prüft die Bedürfnisse der anderen beiden Instanzen anhand des vorhandenen Archives an Wissen und Erfahrungen und generiert Möglichkeiten, den Bedürfnissen gerecht zu werden.<br>Im Gegensatz zu <strong><em>Freud</em></strong> sehe ich allerdings <strong><em>Das Ich</em></strong> nicht nur als reine Vermittlungsinstanz, sondern sehe sowohl in rationalität, als auch in Kreativität eine ganz eigene Bedürfniswelt, die ich weder im <strong>E<em>s</em></strong> oder im <strong><em>Über-Ich </em></strong>beheimatet sehe.<br>Das heißt, auch der Kopf hat eigene Impulse und Anregungen, die in den Gesamtkomplex der Persönlichkeit des Mausebären einfließen.<br>Somit manifestiert sich die innere Persönlichkeit des Mausebären durch ein, nicht immer reibungsloses Zusammenspiel der drei Instanzen <em><strong>Kopf</strong></em>, <em><strong>Bauch</strong> </em>und <strong><em>Herz</em></strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stimmen im Mausebären</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jede der drei Instanzen besteht nicht nur aus einer Stimme (das wäre ja viel zu einfach), sondern aus einer Sammlung verschiedener Perspektiven und Akteuren. <br>Das <strong><em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Inneres_Team">Innere Team,</a></em></strong> wie es zum Beispiel <strong><em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun">Friedemann Schulz von Thun</a></em></strong> definiert, verordne ich im Bereich des Herzens, wo die Diskussionen über die Rechtmäßigkeit meines Handelns, mein innerer Glaube und solche Dinge diskutiert werden, um jene Teile der Persönlichkeit einzubringen, die ich erlernt habe, die mir beigebracht wurden, die ich am Modell erfahren habe. es sind die Stimmen meiner <strong><em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Rolle">Rollenmodelle</a></em></strong>, die aber auch die von mir erlebten Ansprüche an meine jeweiligen sozialen Rollen definieren. Mein Verhalten und meine inneren Zwänge werden hier verhandelt und letztendlich durch eine Reihe von <strong><em>Archetypen </em></strong>vertreten.<br>Dies können Teile meinen Glaubens sein, in Form von Legenden und Göttern, meine philosophischen Betrachtungen in form von weisen Meistern, erlernte Glaubenssätze von wichtigen Menschen in meinem Leben, den sogenannten Mentoren, aber auch die kritischen Stimmen der Gesellschaft wie ich sie erlebt habe (in Form von inneren Kritikern) und festgefahrene Lehrsätze, die ich schlecht loswerde, die von den ewigen alten Lehrern eingeprügelt werden.<br>Auch sehe ich den erworbenen Teil meiner <strong><em>Psychodivergenz</em></strong>, als Teil meines inneren Teams, gerade als Folge dessen, den falschen Lehrsätzen zu folgen und aus sozialem Druck heraus (den Willen zu genügen und &#8222;richtig&#8220; zu sein).<br>Meine Sammlung an Instinkten und Bedürfnissen nenne ich liebevoll meine <strong><em>Monsterkommune</em></strong>, denn hier sitzen meine inneren Monster, die gerne zum spielen kommen würden und mir stetig ins Ohr flüstern (auch zum Guten &#8211; &#8222;Teufel&#8220; und &#8222;Engel&#8220;). Diese Stimmen in mir erwachsen nicht aus realen Personen als Vorbild, sondern manifestieren sich als innere Kreaturen aus meiner Fantasie, so etwas wie der innere Schweinehund, zum Beispiel.<br>hier sehe ich auch die Basis meiner <strong><em>Neurodivergenz </em></strong>(also der Stimmen meines <strong>ADHS</strong> und <strong>Autismus </strong>&#8211; die auch Bedürfnisse äußern), als auch meiner angeborenen <strong><em>Psychodivergenz</em></strong>, wie zum Beispiel meiner Persönlichkeitsstörung (also mein innerer Narzisst ist da vorne mit dabei).<br>Die Triebhaftigkeit dieser Instanz ist natürlich häufig im Konflikt mit den eher bedachten Personen aus meinem <strong><em>inneren Team</em></strong>, die versuchen die Monster in artgerechter Haltung unter Kontrolle zu bringen (die Biester haben aber auch einen harten Fluchtinstinkt).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen hat mein Verstand, im Kopf ansässig, bereits fünf <strong><em>Persönlichkeitsmodell</em></strong>e sogar ein paar mehr, aber die sind zu situativ) entwickelt, die bereits einige Verhandlungen in sich abgeschlossen habe, so dass ich mir diese Perönlichkeiten überstreifen kann, und so nicht wieder alles neu verhandeln muss. Quasi eine funktionale, oder teil-funktionale Sammlung an Abmachungen und Kompromissen, die dann funktionieren, wenn ich gerade nicht verhandeln kann oder will. Leider schlüpfe ich, unter Stress, automatisch in eines dieser Modelle und wähle manchmal nicht optimal. mein Kopf verwaltet diese Modelle, die weniger Stimmen, als mehr Rollen sind, die in meinem mentalem Kleiderschrank hängen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Zusammenhang</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Alle drei Instanzen formen den Mausebären, so wie er im inneren ist. Natürlich nicht als feste Masse, sondern fluide, situationsorientiert im ständigem Zweifel. Es gehört dazu, meine eigene Person zu definieren, sowohl meine inneren rollen, meine wilden Monster, aber auch mein inneres Team zu erkennen und als Teil eines gesamten Komplexes zu verstehen, der den Mausebären im Inneren ausmacht.<br>diese wilde Mischung zu verstehen ist schon (nahezu) unmöglich, doch um sie nach außen zu kommunizieren, sind wiederum weitere Grenzen gesetzt.<br>denn das Bild des Mausebären nach außen ist ja gefiltert durch die Kommunikation. Sowohl in der Sendung, wer bin ich, als auch im Empfang dessen, was der Andere wissen will oder zu erkennen meint, ist immer eine gewisse Störung, die <strong><em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawic">Paul Watzlawick</a></em></strong> und <strong><em>Schulz von Thun </em></strong>gut erkannt haben, zum Beispiel im <strong><em><a href="https://Vier-Seiten-Modellhttps://de.wikipedia.org/wiki/Vier-Seiten-Modell">Kommunikationsmodell</a></em></strong>, unterworfen. Ich werde das hier nicht genau erklären, kann man gut nachlesen.<br>Kommunikation ist halt nicht perfekt.<br>Und Teile der Kommunikation umgehen auch das Kommunikationszentrum und dringen ungefiltert als Feedback zu den Monstern oder dem inneren Team vor, wo sie meist herbes Chaos auslösen. <br>so entsteht eine bestimmte Spannung zwischen dem Innern und dem äußeren Bild des Mausebären, welche spürbar, aber schwer erklärbar ist&#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mausebär  mag kompliziert sein, aber ich denke, dieses Modell kann auch für andere Menschen funktionieren und eine Hilfe sein, sein eigenes Inneres zu entdecken und zu &#8222;kartographieren&#8220;, so kann ein teil, einfach durch bewusstes Beschäftigung bereits &#8222;befriedet&#8220; werden und ein achtsamer Umgang mit den eigenen Bedürfnissen angestrebt werden.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Divergente Gedanken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 10:46:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ändert sich in der Einstellung zu sich selber, wenn sich der eigene Punkt der Wahrnehmung mal eben verschiebt und was mach es mit mir?]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Was ändert sich in der Einstellung zu sich selber, wenn sich der eigene Punkt der Wahrnehmung mal eben verschiebt und was mach es mit mir?</h2>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-right">Der Mausebär (Thorsten Dürholt) reflektiert einen kleinen seelischen Durchbruch</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern hatte ich ein gutes Gespräch (eigentlich einen Chat &#8211; also ein &#8222;geschriebenes Gespräch&#8220;), mit einer der wenigen Vertrauenspersonen in meinem Leben, die helfen, mich zu reflektieren, mich zu hinterfragen und die subtil meine Gedanken in neue Bahnen lenken, damit ich nicht immer auf ausgetretenen Pfaden lande. denn obwohl ich als Genesungsbegleiter das als Beruf(ung) selber bei anderen Menschen anbiete, brauche auch ich so meine Begleiter, die mich auf dem Weg durch das Leben stützen. Vielleicht brauchen wir alle das. So ganz unabhängig von unserer seelischen, körperlichen oder geistigen Verfassung. Manche Menschen finden das in Partnern, freunden oder engen Bekanntschaften, manche Menschen innerhalb von sozialen Netzwerken, wie vereinen, Gruppen und Parteien, andere brauchen da vielleicht einen &#8222;Profi&#8220;, sei es ein Therapeut, ein Seelsorger, ein Sozialarbeiter oder halt ein Genesungsbegleiter.<br>Wenn ich Menschen etwas erkläre, dann bringt mich das selber dem Verständnis näher, was ich in meinen diversen schulischen Ausbildungen gelernt habe. ich lerne dadurch, dass ich Nachhilfe gebe, unterrichtete, erkläre&#8230;<br>Das heißt auch für Durchbrüche in meinen eigenen Gedanken brauche ich ein Publikum, am besten jemanden, der aktiv zuhört und die richtigen Fragen stellt, nicht nur ein Ja-Sager oder Stichwortgeber, sondern jemand der genau die seltsamen fragen stellt, die mich dazu bringen, tiefer nachzudenken, die Angelegenheiten von neuen seiten zu betrachten, die Perspektive zu wechseln.<br>vielleicht klappt das bei mir, weil ich den inneren Zwang habe, geistig mithalten zu können, zu verstehen und wieder Kontrolle durch Wissen zu erhalten. keine Ahnung, aber es funktioniert&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern habe ich etwas zusammengefasst, was mir seit einiger Zeit im Kopf herumspukt und habe es so formuliert:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin halt so, war immer so und wusste nie warum.<br>Die Divergenz bietet mir erstmals eine Erklärung.<br>Und erstmals bin ich mutig genug eine Entscheidung zu treffen.<br>Ich muss mich nicht anpassen.<br>Ich darf entscheiden, was mich an mir stört und dass ist meine Entscheidung.<br>Ich darf mir aussuchen, was davon ich betrachte und wenn ich herausgefunden habe, dass ich es ändern kann, dann darf ich das ändern, wenn ich es will. Und wenn nicht, dann darf ich das für mich akzeptieren und als gegeben betrachten.<br><br>Ich ändere mich nicht mehr für andere Menschen und ich ändere mich nicht, um zu passen &#8211; dass macht mich nur unglücklich, habe ich gelernt.<br><br>Ich versuche zu verstehen, was mich zufrieden macht und gehe in die Richtung.<br><br>Optimieren bedeutet für mich, meinem optimalen Bild zu entsprechen und die Bilder anderer Menschen sind dabei völlig egal</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph">Ein spontanes Mausebären-Manifest, aus dem Moment heraus in Stein gemeißelt</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Um dass Ganze ein wenig zu erklären, damit es möglich ist, dem Gedanken zu folgen. Eine interessante Frage in der Genesungsbegleitung ist &#8222;<em>Wann hast Du bemerkt, dass Du anders bist?</em>&#8222;. Ich habe das bemerkt, da war ich noch sehr jung. letztendlich kann ich mich nicht an Zeiten erinnern, in denen ich mich nicht irgendwie &#8222;<em>anders</em>&#8220; gefühlt habe. Nicht in einer besonderen art, dass hat mir vielleicht mein <strong>Narzissmus </strong>später versucht einzureden &#8211; vielleicht aber ist der Narzissmus auch aus dem Wunsch entstanden, etwas &#8222;<em>besonderes</em>&#8220; zu sein, statt etwas &#8222;<em>anderes</em>&#8222;. Vielleicht war ich früh meiner selbst bewusst und meiner inneren Einsamkeit, die mich von anderen Menschen abtrennt. Vielleicht lag es daran, dass ich phasenweise mehr zeit mit erwachsenen Menschen verbracht hatte, in der Behandlung durch den Kinder- und Jugendpsychologischen Dienst war (bereits in frühen Jahren). Vielleicht&#8230;<br>Wenn ich an meine Kindheit denke, denke ich an viele Situationen, in denen ich mich &#8222;<em>anders</em>&#8220; gefühlt habe, alleine, irgendwie ausgegrenzt. Und an das Gefühl von Angst und Scham die dazu kamen. Ich habe etwas gespürt, etwas über mich verstanden, konnte es aber nicht in Worte fassen, nicht mitteilen.<br>ich war derjenige, der Angst vor spontanen Berührungen hatte, derjenige, der viele dinge nicht essen konnte (nicht wegen Allergie &#8211; sondern eine Essstörung) derjenige der Migränenanfälle hatte (seit frühester Kindheit), derjenige, der komische Gedanken hatte, eine seltsame ausgeprägte Fantasie und nicht dazu gehörte, aber trotzdem da war. Ich war derjenige, der seine Ängste in Überheblichkeit, Wut, aber auch Kreativität kanalisiert hat. derjenige, der bei manchen Dingen immer vorne mit dabei war und doch stets nur die Sachen im blick hatte, die er nicht konnte. Als Einzelkind von einer alleinerziehenden Lehrerin ist es schwer Selbstwertgefühl aufzubauen. Durch ständiges Fördern und Fordern wurde ich manchmal vielleicht überfordert.<br>ich habe nicht gelernt Anerkennung zu erkennen, sondern sah immer nur Kritik. und obwohl ich nach außen viele soziale Kontakte hatte fühlte ich mich innerlich einsam und leer. <br>Ich hatte immer das Gefühl, nicht zu genügen, nicht gut genug auszusehen, nicht sportlich genug zu sein, mit meinen zwanghaften Verhaltensformen mir alles immer selber zu zerstören. Kurzum, ich wollte immer ein anderer werden, aber egal, wohin ich auch ging, ich war bereits schon da. ich konnte nicht vor mir weglaufen, mich nicht von mir scheiden lassen. Es folgten Unsicherheiten, <strong>Melancholie</strong> (die später zu <strong>rezidivierenden Depression</strong> wurde  &#8211; was uncooler klingt als Melancholie) und anderen Problem,  die ich nicht wirklich so benennen kann, dass sie diesem Text gerecht werden.<br>Obwohl ich immer wissen wollte, was der sinn war, wo die wurzeln lagen, warum ich so bin, wie ich bin und nichts daran ändern kann, die Antworten liefen vor mir her, wie die berühmte Karotte am Stock, doch der Teil von mir, der den Stock hielt, war stets auf dem Weg in die falsche Richtung. Vielleicht auch nicht so ganz, da sie mich auf Umwegen doch zu einigen Zielen geführt hat, nicht die Ziele die ich erreichen wollte, aber die, die ich erreichen musste, um heute hier zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war an vielen Stationen, habe an vielen Orten gesucht und doch&#8230;<br>letztendlich war es der Zufall, der geholfen hat, denn als mein Psychiater in Ruhestand gegangen ist, (überraschend für mich), hat mich ein Freund an seinen Psychiater verwiesen. und der wahr einfach besser, hat zugehört, verstanden, erkannt, getestet und festgestellt. Die richtigen Fragen gestellt und mir Antworten gegeben.<br>Das Schlüsselwort war die <strong>Neurodivergenz</strong>. <br><strong>ADHS</strong>, darauf wurde ich als Kind bereits getestet (ich war ein schreckliches Kind in der Schule &#8211; ein typischer Klassenclown), aber damals, als ich Kind war, war es halt noch nicht so weit, dass es einfach gewesen wäre. <strong>Hochbegabung</strong>, <strong>neuro-untypisches Verhalten</strong>, alles dass war das unentdeckte Land und so lag meine Begabung brach und mein neuro-untypisches Verhalten wurde gefördert. Statt zu einem <strong>Genie</strong> wurde ich zu einem <strong>Störenfried</strong>, einem chronisch <strong>Unzufriedenen</strong>, einem <strong>Depressiven</strong>. <br>Jetzt ist es entdeckt worden, also die <strong>ADHS</strong> und ich nehme Medikamente. Und ähnlich wie bei den Anti-Depressiva, die erst spät in mein Leben traten (weil ich auch erst spät mich auf Therapie einlassen konnte), ist das ein Gamechanger. Ich fange an, in Teilen zu funktionieren, die vorher nie funktioniert haben. Ein Mangel wird behoben und so ein Ausgleich geschaffen, der dafür sorgt, dass ich über mich hinauswachsen kann.<br>Aber auch ein anderer Teil, nämlich, dass ich ein stück weit im Autismus stecke, wurde festgestellt. Und plötzlich gab es eine Antwort, denn ich habe mit meinem Psychiater einfach über meine Essstörung geredet (ganz spontan und mutig) und erfahren, dass es bei Autisten ein bekanntes Symptom ist. Hat mit Textur und so zu tun. Und das war ein plötzlicher Aha-Effekt. Plötzlich war es logisch, plötzlich war es greifbar, ich habe darüber gelesen und es passt. jahrelang habe ich nach dem Grund gesucht und da war er nun, ganz einfach vor mir. Plötzlich ergaben auch andere Dinge einen logischen Sinn. Sachen von denen ich nie wusste, warum sie so waren. Es war einfach eine Frage meines inneren Betriebssystems.<br>Hart an der Erkenntnis war zuerst, dass es auch bedeutet, dass ich nichts daran ändern kann, dass es eine Sache ist, die so einfach ist, doch jetzt weiß ich, dass es gut ist. ich weiß, dass es so ist, warum es so ist und dass es so bleiben wird und daher kann ich mich anderen Sachen zuwenden, die ich ändern kann. ich habe eine Erklärung und jetzt kann ich beginnen zu akzeptieren.<br>ich fange an zu akzeptieren, dass sich gewisse Sachen an mir nicht ändern lassen, nicht veränderbar sind und dass sie eigentlich auch nie etwas waren, was mich gestört hat, sondern mehr ein Problem für meine Umgebung. ich bin halt nicht &#8222;normal&#8220;. <br>Warum weiß ich jetzt und kann damit umgehen, denn ich muss mich nicht in etwas einpassen, in was ich nicht passe. Ich kann mich mögen, so wie ich bin und all meine kleine Marotten in mein Leben einbauen, denn ich muss nicht so funktionieren, wie andere menschen, sondern habe mein eigenes Betriebssystem, mit meinen eigenen Routinen.<br>und ich kann jetzt endlich mit einem neuen Blick die Sachen erkennen, die ich ich ändern kann, oder auch nicht ändern kann. An dem was ich ändern kann, darf und werde ich weiter arbeiten, aber an dem was ich nicht ändern kann, da gehe ich den Weg der radikalen Akzeptanz. Und beim sortieren brauche ich noch ein wenig Hilfe, also raus zu finden, was ich ändern kann und was nicht. Aber Weisheit kommt durch Erfahrung, D a gibt es ja die berühmte Weisheit&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der <strong>Diagnose</strong> von <strong>Neurodivergenz</strong> habe ich nun einen neuen Ansatz, mit mir umzugehen, Dinge neu zu bewerten und Dinge zu verändern, mit Hilfe von außen , mit Hilfe von Ergänzungsmitteln (Medikamentation) und damit mein Leben selber mit Barrierefreiheit auszustatten. Vor allem durch eigene Akzeptanz, mir selber weniger Hindernisse in den Weg zu stellen. es ist nicht mein Versagen, sondern einfach nur der falsche Weg, den ich aus Unwissenheit gewählt habe. es ist zum glück nicht zu spät, abzubiegen und einen neuen Weg zu probieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch meine psychologischen Probleme bewerte ich dadurch neu, sei es meine Angststörung, mein krankhafter Narzissmus, meine wiederkehrenden depressiven Episoden, mein Suchtverhalten oder meine sozialen Anpassungsprobleme. Vielleicht ist auch hier eine Divergenz gegeben.<br>Bei Depressionen auf jeden Fall, den die Hirnchemie stimmt einfach nicht, dass beweist sich dadurch, dass es mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern besser geht, deutlich besser. Und meine Hirnchemie hat nicht viel mit aktiven Entscheidungen zu tun. Gut, wie bei meinem Diabetes kann ich mich bestimmten verhalten diese Problematik positiv beeinflussen. Aber ähnlich wie beim Diabetes, wird es , trotz gute Einstellung und gutem Verhalten mich ein Leben lang begleiten. chronisch, sagt man. Ist dass noch Krankheit oder schon eine Behinderung?<br>Weder noch, denn ich fühle mich nicht krank (und kann dahingehend auch nicht gesunden, es bleibt ein Bestandteil meines Lebens). Es ist zwar ein drohendes Damoklesschwert, welches über mir hängt und mich daran erinnert, dass falsche Entscheidungen bei mir Konsequenzen haben und mich krank machen können, aber durch die beständige Möglichkeit eine &#8222;kranke&#8220; Episode zu erfahren, bin ich doch nicht dauerhaft krank. <br>Also doch eher eine Behinderung?<br>Aber behindert es mich, mein Verhalten auf meine Bedürfnisse anzupassen, oder hilft es mir nicht sogar dabei, gut zu mir zu sein?<br>Behindert, das werde ich durch die Gesellschaft, die mein verhalten zwar tolerieren muss, aber nicht akzeptieren kann und deshalb es schwierig macht, mich selber zu verwirklichen. behindert wird man nicht durch eine Krankheit oder eine Besonderheit, sondern durch Einschränkungen und das ist ein äußerer Faktor. In einer Welt die nicht differenziert zwischen krank und gesund, wäre ich vielleicht wenige behindert. deshalb bin ich auch nur da offiziell behindert, wenn ich auf Barrieren stoße und benutze diesen zustand, um diese bardieren abzubauen (oder es zu versuchen). behindert bin ich für andere, nicht für mich. ich bin einfach anders und das ist gut so&#8230;<br>Meine narzisstischen Anteile sind stets bei mir (normal) und werden nicht verschwinden, das kann ich das niemals ganz ablegen, sondern nur versuchen, einen Umgang damit zu finden, weil ich einfach keinen &#8222;Entzug&#8220; von diesen Anteilen machen kann. mein Umgang mit diesen Anteilen in mir ist wahrlich nicht gesund, aber halt auch nicht krank, sondern nur anders. Falsch?<br>Bei Teilen definitiv, aber das ist eher das Problem meiner Umgebung und dass darf ich nicht dauerhaft zu meinem Problem machen. ich kann meiner Umgebung entgegen kommen, in dem ich versuche, meine Verhalten zu regulieren, aber ich kann es nicht loswerden. es gibt Dinge die lassen sich nicht ändern.<br>und meine Angststörung ist nur ein Symptom der anderen Geschichten, da finde ich einfach noch heraus,was davon gebraucht wird, was weg kann und was, wie ein Bumerang, einfach nicht weggeworfen werden kann. Also kann ich ich mich mit den teilen beschäftigen, die mich stören.<br>zum beispiel dem Punkt endlich zu akzeptieren, wer und was ich bin, und nicht danach streben, etwas anderes sein zu wollen. denn das macht mich fertig&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Krank macht mich nicht meine Besonderheit, meine psychische Divergenz, sondern der Umgang damit. krankhaft ist mein versuch etwas zu sein, was ich nicht bin und diese Krankheit hat obersten behandlungsbedarf.<br>Der Anfang davon ist, endlich Inventur zu machen, was an mir &#8222;normal&#8220; ist, was an mir &#8222;anders&#8220; (also Divergent) ist und sein darf, was an mir &#8222;übernormal ist&#8220; (Talente und Begabungen) und was an mir krankhaft ist, also ein Symptom der einzigen psychischen Erkrankung, die ich wirklich habe, nämlich dem Zustand, dass ich nicht richtig mit mir umgehe.<br>herausfinden, was ein Fehler ist und was Bestandteil des Systems, um mein System zu erkennen, zu reinigen und neu aufzusetzen &#8211; dann funktioniert auch mein Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin<strong> Neurodivergent</strong> (weil mein System anders arbeitet), <strong>Psychodivergent </strong>(weil ich einige ungewöhnlichen Programme geladen habe), <strong>Somadivergent </strong>(weil ich einige Hardware habe, die besonderer Pflege bedarf) und habe kranke Anteile (quasi die Bugs im System). Die kranken Anteile werde ich aufspüren und behandeln, alles andere darf so divergent sein, wie es ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine Erkenntnis, die mir gut gefällt, mir Mut macht und mir ein eigenes <strong>Empowerment</strong> schenkt, denn <strong>Recovery</strong> funktioniert nur, wenn ich erkenne, von was ich mich lösen will und zu erkennen, was an mir einfach &#8222;anders&#8220; ist, also divergent, dass ist der weg zur <strong>Salutogenese</strong>, also meine eigene Definition von Gesundheit zu finden um mich gesund zu fühlen und damit gesund zu sein.<br>Manchmal muss ich mir selbst ein <strong>Genesungsbegleiter </strong>sein und mittlerweile recht oft, habe ich gute Begleiter, die mir dabei helfen. <br>Ich mache Fortschritte und auch dadurch, dass ich selber als <strong>Genesungsbegleiter</strong> anderen Menschen &#8222;Nachhilfe&#8220; gebe, denn dadurch, so habe ich ja erklärt, verstehe ich selber am besten, was wichtig und richtig ist.<br>Also dran bleiben, fragen stellen und weiter danach suchen, was divergent ist,was krank ist und was einfach weg kann, damit ich endlich dass, was bleiben darf entsprechend pflegen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer jetzt neugierig geworden ist, darf gerne schreiben, um mit mir über Psychodivergenz, Divergenz im Allgemeinen und den Umgang damit zu reden, zu diskutieren (nein, sich austauschen), oder einfach Fragen zu stellen&#8230;</p>
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		<title>Das Ende des Mausebärenblog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 13:28:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Speaker's Corner]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Mausebär]]></category>
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					<description><![CDATA[Und was danach kommt&#8230; Vom Mausebären (Thorsten Dürholt) Der Mausebärenblog ist weg! Aber warum? Es gibt nicht viel zusagen, aber nach dem ich eine Zwangspause hatte, durch technische Probleme, wurde mir klar, dass ich dieses Format bereits seit (über) drei Jahren verfolge. Mal war ich täglich zugange, mal nur an einigen Tagen in der Woche, [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Und was danach kommt&#8230;</h2>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-right">Vom Mausebären (Thorsten Dürholt)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Mausebärenblog</strong> ist weg! Aber warum?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt nicht viel zusagen, aber nach dem ich eine Zwangspause hatte, durch technische Probleme, wurde mir klar, dass ich dieses Format bereits seit (über) drei Jahren verfolge. Mal war ich täglich zugange, mal nur an einigen Tagen in der Woche, manchmal mehr als einmal am Tag und nun&#8230;<br>Ich komme an den Punkt, wo ich immer öfter nichts mehr zu schreiben habe und meine Texte beliebig werden. Es ist mehr der Umstand, dass ich schreibe, weil ich schreibe und nicht weil ich das Gefühl habe etwas zu sagen zu haben.<br>Meine Inspirationen kommen nicht mehr täglich, weil ich das meiste schon geschrieben habe und mein Leben, nun ja, viele Veränderungen sind abgeschlossen, die mein Blog begleitet hat und die neuen Veränderungen sind nicht mehr für dieses Format geeignet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt nicht, dass ich nicht mehr schreiben werde, aber es wird seltener werden, weil ich nur noch wichtige Themen auf die Seite bringen will, Ideen und Konzepte, die mir gerade wichtig sind und Highlights aus der bunten Welt des Mausebären.<br>Es wird weiterhin Momente geben, die ich hier teilen werde und es wird auch vielseitig bleiben, aber halt nicht mehr regelmäßig, nicht mehr 2auf jeden Fall&#8220; und ab jetzt auch als normale Beiträge auf der Seite.<br><br>Wer den Mausebären öfters braucht, der findet mich auf <a href="https://www.instagram.com/erfahrungsexperte_mausebaer/"><strong>Instagram</strong></a>, <a href="https://www.tiktok.com/@mausebaer_gb"><strong>TikTok</strong></a>, <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100014859722151"><strong>Facebook </strong></a>und selten auch mal auf <a href="https://www.youtube.com/@Erfahrungsexperte-Mausebaer"><strong>YouTube</strong></a>, denn ich versuche, neue Welten für mich zu entdecken und an neuen Formen des Ausdrucks zu arbeiten. Künstlerische Bedürfnisse halt&#8230;<br><br>Ich danke meinen Stammlesern, die mich über die drei Jahre begleitet haben, mal mehr mal weniger regelmäßig und Freude daran hatten, meine Reise ein Stück zu begleiten. Ihr werdet von mir hören, lesen und so weiter, also bleibt mir gewogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Grüße und bis bald,<br><strong><br>Euer Mausebär</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Was ist eigentlich ein Genesungsbegleiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 12:20:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Theorien und Konzepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Mausebär]]></category>
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					<description><![CDATA[Was macht der Mausebär so beruflich? Und was soll das? Eine kleine Erklärung vom Mausebären (Thorsten Dürholt) Seit dem 17.05.2019 (also nächste Woche werden es sieben Jahre), bin ich ein EX-IN Genesungsbegleiter mit Zertifikat, also ein zertifizierter Experte durch Erfahrung in der Gesundheitsversorgung. Nach dem ich in meiner Vergangenheit bereits den Titel als stattlich anerkannter [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Was macht der Mausebär so beruflich? Und was soll das?</h2>



<h5 class="wp-block-heading">Eine kleine Erklärung vom Mausebären (Thorsten Dürholt)</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem <strong>17.05.2019</strong> (also nächste Woche werden es sieben Jahre), bin ich ein <strong>EX-IN Genesungsbegleiter</strong> mit <strong>Zertifikat</strong>, also ein zertifizierter <strong>Experte durch Erfahrung in der Gesundheitsversorgung</strong>. Nach dem ich in meiner Vergangenheit bereits den Titel als <strong>stattlich anerkannter Erzieher</strong> und als <strong>Veranstaltungskaufmann (IHK)</strong> erworben hatte, war diese <strong>Zertifikat </strong>das erste, was mir alt Titel gleichzeitig Alles und auch Nichts wert war.<br>Alles weil ich mich erstmal angekommen fühlte und zum ersten Mal das Gefühl hatte &#8222;<em>Ja, dass bin ich</em>&#8220; &#8211; Nichts, weil ich niemanden brauchte, der mir das sagte, denn es war die erste Ausbildung, in der ich nicht etwas wurde, sondern entdeckte (entdecken durfte), dass ich etwas war, nämlich ein <strong>Genesungsbegleiter</strong>.<br>Genau das ist wichtig, denn zu entdecken, was man ist, was man kann und was man will, dass ist der einzige Prozess, der einen wirklich formt und verändert &#8211; so habe ich dass für mich erfahren. Und deshalb war und ist es mein Anliegen, andere menschen nicht zu dem zu formen, was für mich das Richtige wäre, sondern ihnen zu helfen, dass zu finden, was sie sind und was sie sein wollen und sie dahin zu begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Genesung</strong> bedeutet nicht, dass alles wie früher wird (nicht wie bei einem Bruch, der verheilt), den zumeist ist eine Krise, vor allem wenn sie die Seele angreift, nicht nur eine Momentaufnahme, sondern eine Folge eines langen Prozesses, der einfach nicht umkehrbar ist.<br>Gesundung bedeutet daher, nach einer Krise, einen neuen und bessern weg zu finden. tatsächlich sich selbst zu (er) finden und eine neue Definition zu entdecken, was für einen selber Gesundheit, Zufriedenheit und Leben bedeutet.<br>Die Antwort liegt nicht in mir, oder in all den kleinen Techniken, Werkzeugen und Methoden, die ich entdeckt habe. Die Antwort liegt in jedem selber.<br>aber all die kleinen Werkzeuge, Techniken und Methoden können dabei helfen, die Antwort zu finden und die Suche nicht nur leichter, sondern vor allem erträglicher zu gestalten. gemeinsam herausfinden, was wirkt, was hilft und wie man Fortschritte macht und gleichzeitig auch all die kleinen Rückschritte, die einfach dazu gehören, ertragen kann, dass ist die Aufgabe von <strong>Genesungsbegleitern</strong>, wie ich sie für mich definiere.<br>Zuhören ist mein wichtigste Werkzeug, nicht nur einfach so, sondern zugewandt, aufmerksam, aktiv (durch nachfragen), manchmal kritisch, immer wohlwollend und zugewandt. So dass eine <strong>Reflektion</strong> möglich wird, gedankliche Muster durchbrochen werden können  und neue Wege entdeckt werden.<br>Ein Gespräch mit jemandem auf Augenhöhe, der dasselbe Problem am eigene Leib erfahren hat. Jemand der einen nicht verurteilt oder bewertet, sondern einfach erkennt, weiß, was passiert und mitgehen kann. Mal motiviert und stärkt (<strong>Empowerment</strong>), mal mit entdeckt und neu bewertet (<strong>Salutogenese</strong>) und mal Mut macht und einfach mit einem geht (<strong>Recovery</strong>), dass macht ein Genesungsbegleiter.<br>egal ob mein Klient gerade eine Krise hatte und zurück ins Leben möchte, oder Angst hat, dass eine Krise bevorsteht, oder anders gesagt, egal ob man vor dem Loch steht, hinter dem Loch ist, oder auch gerade mitten drin steckt, ich bin einfach da und versuche meinem Klienten zu helfen, sich selber zu helfen.<br>Ich helfe durch <strong>Mobbing</strong>, durch<strong> narzisstischen Missbrauch</strong>, durch <strong>depressive Phasen</strong> und helfe danach sich wieder neu zu entdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mache keine <strong>Therapie</strong> (ich bin kein <strong>Therapeut</strong>), ich mache kein Programm, sondern ich bin da und teile mein Wissen, meine Erfahrungen, aber vor allem meine zeit und meine Aufmerksamkeit mit denen, die es brauchen. Und das ist was meine<strong> Berufung</strong> ist&#8230;</p>
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		<title>Mausebärenblog ist abgeschaltet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Utzenrath]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 15:05:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebär]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir hatten für den Blog plugins eingesetzt, die von diesem Vorfall betroffen waren: https://www.all-about-security.de/wordpress-lieferkette-unter-beschuss-30-plugins-mit-backdoor-verseucht Alle beschriebenen Prüfungen wurden durchgeführt. Wir suchen jetzt nach einer neuen geeigneten technischen Lösung für den Blog. LG Sonja]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten für den Blog plugins eingesetzt, die von diesem Vorfall betroffen waren:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.all-about-security.de/wordpress-lieferkette-unter-beschuss-30-plugins-mit-backdoor-verseucht">https://www.all-about-security.de/wordpress-lieferkette-unter-beschuss-30-plugins-mit-backdoor-verseucht</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle beschriebenen Prüfungen wurden durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir suchen jetzt nach einer neuen geeigneten technischen Lösung für den Blog.</p>



<p class="wp-block-paragraph">LG Sonja</p>
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		<title>Mausebären Blog wird vorübergehend ausgeschaltet</title>
		<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/mausebaeren-blog-wird-voruebergehend-ausgeschaltet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 10:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EaN Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebär]]></category>
		<category><![CDATA[Meldung]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Blog vom Mausebär, beziehungsweise die verwendete Software dafür, wurde durch eine Backdoor des Entwicklers kompromittiert, daher wird der Blog erst einmal zugemacht, geprüft und dann gerettet, was gerettet werden kann...]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Der Blog vom Mausebär, beziehungsweise die verwendete Software dafür, wurde durch eine Backdoor des Entwicklers kompromittiert, daher wird der Blog erst einmal zugemacht, geprüft und dann gerettet, was gerettet werden kann&#8230;</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Bekanntmachung vom Mausebären (Thorsten Dürholt)</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Also gibt es erst einmal keinen <strong>Blog</strong> mehr, keine Berichte vom Mausebären und keine wilden Neuigkeiten, bis wir dass Problem geklärt, gefixt und so haben.<br>Es geht schließlich um<strong> Sicherheit</strong>, eure und unsere &#8211; die geht vor&#8230;<br>gerne informieren wir euch, was dass Problem ist, aber genau, weiß ich das selber noch nicht. Zumindest scheint die Software, die wir für den Blog verwenden, mit einer Sicherheitslücke ausgestattet zu sein, weswegen wir erst einmal alles überprüfen, sichern und so weiter.<br>bis dahin erst einmal kein Zugriff auf den <strong>Blog</strong>, keine neuen Berichte und so weiter&#8230;<br>Aber vielleicht schreibe ich bis dahin den einen oder anderen Beitrag.<br>Wahrscheinlich wissen wir bis <strong>Montag </strong>mehr und halten euch auf dem Laufenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin hoffe ich, ihr bleibt uns gewogen und habt Verständnis für unsere technischen Probleme</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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