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	<title>Sprache &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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	<description>Selbsthilfe, Genesungsbegleitung und Betroffenenbeteiligung</description>
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		<title>Speaker&#8217;s Corner: Entgendern ?!?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2022 12:04:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Speaker's Corner]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mausebär (Thorsten Dürholt) wirbt als Kompromiss für die "gendergerechte Sprache" mit der Methode "Entgendern nach Phettberg"]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Ein Kompromiss den ich unterstützen kann</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Beitrag vom Mausebär (Thorsten Dürholt), der einen versöhnlichen Schritt in Richtung Gendergerechtigkeit gehen will.</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Vor wenigen Tagen habe ich geschrieben, warum ich meine persönlichen Texte nicht gendern werde. <br>Nach wie vor vertrete ich diese Haltung, aber der zunehmende Druck der Gesellschaft, beziehungsweise eines kleinen, aber sehr lauten Teils der Gesellschaft, zwingt mich dazu, Kompromisse zu finden. <br>Zumindest für bestimmte Auftragsarbeiten und Schreiben, die ich in Vertretung einer Körperschaft mache, die dem Gedanken des Genderns aufgeschlossen gegenüber steht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was aber macht Sprache Gendergerecht?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Persönlich denke ich verstanden zu haben, dass es darum geht, die Sprache so zu gestalten, dass die Bilder, die sie vermittelt, nicht mehr auf einen geschlechtlichen Archetyp hinweisen. Einigen Menschen ist das generische Maskulinum immer noch zu sehr mit dem Gedanken einer männlichen Vormachtstellung verbunden. <br>Ob dieser Gedanke gerechtfertigt ist, das ist ein ganz anderer Konflikt, den ich hier nicht erörtern werde, denn beide Seiten in dieser Diskussion haben valide und weniger valide Argumente.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Aber was ist dann Gerecht?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Gerecht wäre es, wenn es einen Weg gäbe, alle Menschen, gleich ihres biologischen oder sozialen Geschlechtes immer dann anzusprechen, wenn es sich um eine heterogene Gruppe (also mehr als nur eine geschlechtliche Identifikation in der Gruppe vorhanden) handelt, das Geschlecht nicht bekannt ist (und nicht angenommen werden soll) oder es schlichtweg in dem Moment keine Rolle spielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Effekt kann man zum Beispiel erlangen, in dem man alle Menschen anspricht, zum Beispiel als Leser*innen oder Leser_Innen. Hier soll verdeutlicht werden, dass sowohl Menschen, die sich als Leser, als auch Personen, die sich als Leserin identifizieren, angesprochen sind. Das zusätzliche Sternchen oder der Unterstrich (oder beliebige andere Zeichen) stehen hierbei, für alle diejenigen, die sich in den klassischen Geschlechterrollen nicht wiederfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Kritik daran ist, dass diese Schreibweise nicht nur kompliziert ist, woran man sich gewöhnen könnte (was ein guter Hinweis darauf ist, dass die geschlechtliche Identität auch nicht immer einfach ist), sondern vor allem, dass es nicht integriert, sondern eigentlich ausgrenzt. <br>Aus der <em>Gruppe der Leser</em>, werden die Gruppen <em>der Leser</em>, <em>der Leserinnen</em> und <em>der Lese-was-auch-immer</em>. Eine vorher homogene Gruppe, geeinigt im Konsum der selben Literatur, zerfällt zu mindestens drei verschiedenen Gruppen. <br>Das mag gerecht sein, ist aber meiner Meinung nach nicht inkludierend.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist das Problem?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt stehen sich sogar mindestens zwei Probleme gegenüber. <br>Zum einen die gerechtfertigte Forderung der Menschen, in die Sprache inkludiert zu werden und einen Platz darin zu finden und zum anderen die verbitterte Ablehnung des generischen Maskulinums aufgrund der umstrittenen Geschichte der Geschlechtergerechtigkeit. <br>Und das Ganze bitte inkludierend und machbar!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Geht nicht? Gibt es Nicht!</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem hat eine einfache Lösung, nämlich das generische Maskulinum zugunsten eines generischen Neutrums abzuschaffen. <br>Richtig, jetzt kommen wir zum Entgendern. <br>Wenn das Problem darin besteht, dass sich manche Gruppen mit der Verwendung des Maskulinums nicht angesprochen fühlen, müssen wir ein neutrales Geschlecht entwickeln, das jeden einschließt, gleich seines Geschlechtes (oder anderer Sachen). <br>Die Lösung wäre, wie ich es schon lange vermute, aus der deutschen Sprache mit ihrem generischen Geschlecht eine Sprache mit einem natürlichem Geschlecht (wie in der englischen Sprache) zu machen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kompliziert? Gar nicht!</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Lösung gibt es bereits.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Kronschläger, promovierter Literaturdidaktiker der Technischen Universität Braunschweig und begnadeter Science Slammer, hat es geschafft, mich in einem <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=1BfDggDMId4" target="_blank">Beitrag zu einem Science Slam</a> (eine Art Kurzvorstellung wissenschaftlicher Forschung und Ideen) und in einem <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=EDpUMk4pddg" target="_blank">Interview</a> davon zu überzeugen, dass die Methode des Entgenderns nach Phettberg eine Lösung darstellt, die mich zufrieden stellt und für mich auch (zumindest da, wo nötig) anwendbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inspiriert durch den österreichischen Philosophen, Künstler und Kabarettist <a rel="noreferrer noopener" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermes_Phettberg" target="_blank">Hermes Phettberg</a>, der diese Methode 1992 zuerst verwendete (es ist also etwas Erprobtes) schlägt Herr Kronschläger vor, wie es von Hermes Phettberg verwendet wurde, immer dann, wenn eine Person angesprochen wird, deren Geschlecht nicht bekannt oder im Kontext nicht erwähnenswert ist, die Grundform der Bezeichnung mit einem angehängtem „Y“ zu verwenden und den neutralen Artikel „Das“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/geschlechtergerechte-sprache-2022/346085/entgendern-nach-phettberg/" target="_blank">Ein guter Artikel</a> schaffte es, mir das Prinzip nahe zu bringen und endgültig verständlich zu machen, so dass ich ihn jedem interessierten Menschen empfehlen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So redet man dann, statt von <em>eine/r Ärzt*in</em>, von <em>ein Ärzty</em>. <br>Somit sind sowohl „<em>die Ärztin</em>“, als auch „<em>der Arzt</em>“ (und alle anderen Geschlechtsformen) in dem Begriff „<em>das Ärzty</em>“ inkludiert.<br>Sollte ich zum Beispiel nach einem Zahnarzt suchen in einer fremden Stadt, kann ich nach <em>einer Zahnärztin</em> fragen, wenn ich auf eine weibliche Repräsentantin der dentalen Künste bestehe oder nach <em>einem Zahnärzt</em>y, wenn mir das Geschlecht egal ist (wie es das bei mir normalerweise ist).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mehrzahl verwendet ebenfalls ein „<em>Das</em>“, beziehungsweise die Mehrzahl &#8222;Die&#8220;, als Artikel und die Grundform der Ansprache mit einem angehängtem „ys“. Aus <em>den Lesern</em> werden somit <em>die Lesys</em>.<br>Klingt kompliziert, aber schon zu meinen Zeiten der kurzen Besuche einer höheren Bildungsakademie wurde von Seiten der Studentenschaft oft von „<em>den Studies</em>“ gesprochen, da ist der Weg zu „<em>den Studys</em>“ ein recht kurzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar machte es das auch nicht alles einfacher, aber in der Wahl zwischen „<em>der/ die Oberbürger*innenmeister*innenassistent*in</em>“ und „<em>das Oberbürgysmeistyassistenty</em>“ finde ich das zweite sowohl einfacher im Sprachgebrauch, als auch deutlich leichter zu schreiben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird sicher Situationen geben, in denen es sprachlich wichtig sein kann, auf die Vielfalt der Menschen hinzuweisen und das sei den entsprechenden Aktivisten auch unbenommen, doch dies ist nicht inkludierend, sondern exkludierend.<br>Wenn man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen will, kann man halt entweder (gendergerecht) ein Apfel und eine Birne sagen oder (entgendernd) zweimal Obst. <br><strong>Inkludierend ist es, wenn man Obst sein darf und nicht, wenn man als liebe Äpfel und Birnen als zwei Gruppen angesprochen wird.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher werde ich da, wo genderneutrale Sprache wichtig ist, mich der Methode des Entgenderns nach Phettberg bedienen und diese auch als Lösung für die EaN UG anregen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich danke euch, liebe Lesys*</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Mausebäry</p>



<p class="wp-block-paragraph">*Und ja, ich finde das auch niedlich und weich, etwas was die harte deutsche Sprache gebrauchen kann. „<em>Du Arschlochy</em>“ oder du „<em>mieses Schweiny</em>“ klingt gleich viel weniger aggressiv.</p>
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		<title>Bildung macht Sprache tot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 14:43:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein paar offene Fragen über Kommunikation vom Mausebär (a.k.a. Thorsten Dürholt)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein paar offene Fragen über Kommunikation vom Mausebär (a.k.a. Thorsten Dürholt)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern hatte ich eine interessante Erfahrung, denn aus gegebenem Anlass, wurde mein Text nicht nur von Sonja, sondern auch von Alex redaktionell überarbeitet. <br>Während Sonja zumeist meine Ansichten stehen lässt, wie sie kommen und sich im Lektorat auf meine zahlreichen Zeichensetzungsfehler, die Geschlossenheit der Sätze und eine verständliche Aussage meiner Ausführungen konzentriert, passierte diesmal etwas Neues. <br>Alex konnte sein „inneres Känguru“ nicht zügeln und musste eine Erklärung zu einem meiner rhetorischen Bilder zufügen. Obwohl ich ihm sagte, dass ich es bevorzuge, wenn meine Leser selber recherchieren, war es ihm wichtig. <br>Dieser Vorgang brachte mich später ins Grübeln. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie sehr ist die Bildhaftigkeit der Sprache an die Bildung des Autors (oder Sprechers) gebunden?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ich begann eine kleine Recherche, zu erst in meinem Hirn, dann in meinen Aufzeichnungen. <br>Was musste ich da feststellen? <br>Meine Gedanken sind durchdrungen von dem, was manche Personen als „humanistische Bildung“ bezeichnen. <br>Wie selbstverständlich nutze ich Bilder aus Kunst, Kultur und Geschichte. Auch Anspielungen aus der Welt der Literatur und der Philosophie findet das kritische Auge in meinen Texten. <br>Wie selbstverständlich, ja fast träumerisch, benutze ich diese liebgewonnen Bilder. <br>Manchmal spiele ich sogar damit und kann mir einen humorigen Unterton und kleine Respektlosigkeiten nicht verkneifen. <br>Aber warum ist mir das so selbstverständlich? <br>Ich glaube, es liegt daran, dass ich in diesen Bildern denke und sie mir tagtäglich in meinem Medienkonsum begegnen. <br>Meine Bildung hat ein Terrain erschaffen, auf dem ich mich sicher fühle. Es ist mir bekannt und vertraut. <br>Während ich schreibe, helfen diese Bilder meine Gedanken zu sortieren. Es sind Metaphern, die mit einem Gefühl verbunden sind. <br>Was ich dabei stets vergesse ist, dass nicht jedem Menschen diese Bilder so vertraut sind wie mir. <br>Kaum ein anderer Mensch hat meinen Bildungsweg auf die gleiche Art wie ich beschritten. <br>Ich meine damit weder Quantität noch Qualität meiner Bildung &#8211; da will ich mich gar nicht auf einen intellektuellen Genitalvergleich einlassen. Was ich sagen will ist, dass ich recht früh entschieden habe meinen eigenen Interessen zu folgen. Und während ich aus familiärer Seite mit Theater, Museen und Kulturausflügen reichhaltig gefüttert wurde, lfraß ich mich in alles rein, was mich interessierte. <br>Ich selber wählte den Weg meiner Bildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei weitem ist meine Bildung nicht allumfassend. <br>Obwohl ich genug allgemeines Wissen habe, um in fast jedem Thema Kompetenz vorgaukeln zu können, kenne ich meine eigenen Unzulänglichkeiten recht genau. <br>Und genauso wie Alex bei meiner Verwendung von Gestalten aus klassischen nordischen Mythen (Göttergeschichten) einfach mal nachfragt, so muss ich nur allzu oft meine Lücken eingestehen, wenn es um naturwissenschaftliche Zusammenhänge geht. <br>Ehrlich gesagt, finde ich das sogar angenehm, denn zum einem lerne ich gerne etwas Neues, zum anderen lasse ich mir gerne was von Alex (oder auch Sonja) erklären. <br>Ich mag es, wenn mir Leute aus ihren Kompetenzen berichten. <br>Ich liebe es, außerhalb meiner Bildungszone zu diskutieren. <br>Da bin ich wie Bear Grills (der Abenteurer aus verschiedenen Fernsehformaten), nur statt mit dem Überlebensmesser in den Dschungel, gehe ich mit meinem Halbwissen (oder der gemischten Allgemeinbildung, wenn man es positiver ausdrücken will) auf intellektuelle Safari in die fremden Territorien mir unbekannter Bildungszweige. <br>Ich bin quasi ein „Diskussions-Survivalist“. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Aber passen meine Bilder damit noch zu meinen Zielen?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ja und Nein. <br>Nein, sie passen nicht, denn wenn meine Leser diese Bilder nicht erfassen können, wie sollen sie dann die Botschaft verstehen oder sogar verinnerlichen ? <br>Was bringt ihnen mein Text, wenn sie ihn weder verstehen noch deuten können? <br>Und wie soll ich Stammleser außerhalb meiner persönlichen „Intellektuellen Elite“ finden, wenn ich zu abgehoben kommuniziere? <br>Auf der anderen Seite ein eindeutiges Ja, denn diese „abgehobenen“ Gleichnisse gehören zu meinem Stil. <br>Schaffe ich es nicht oft, neben meinem philosophischen Geschwurbel auch eine klare Aussage beizufügen? <br>Rege ich nicht den einen oder anderen Menschen vielleicht an, über seinen Tellerrand zu schauen und neue Dinge zu entdecken?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und somit komme ich zu meinem Titel. <br>Ruiniert unsere individuelle Bildung die Kommunikation? <br>Wie können Menschen  mit unterschiedlichstem Bildungshintergrund kommunizieren? <br>Machen diese Bilder, die aus unserer Erfahrung und unserem Interesse erwachsen, unsere gemeinsame Sprache zur Fremdsprache?<br>Welcher bösartige Gott hat unseren „babylonischen Turmbau“ des Geistes verflucht, in dem er soviele Sprachen, innerhalb einer Sprache, unter uns brachte, dass wir uns schwer tun, gemeinsame intellektuelle Höhen der Erkenntnis zu erklimmen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nietzsche meinte einmal „Gott ist tot, und wir alle haben ihn getötet“ in seinem genialem Werk „Gottes Tod“ und er sprach dabei von dem Wechsel moralischer Paradigmen, die ein ethisches und moralisches Vakuum in der Gesellschaft hinterlassen. <br>Hat das Anwachsen des gesamten Menscheitswissens und der Zugang zum diesem durch moderne Medien den Stand des Universalgelehrten (wie z.B. einen Herren Goethe) überflüssig und sogar unerreichbar gemacht? <br>Zumindest gibt es nicht „die Eine“ Bildung. <br>Ähnlich wie die berühmten Ringe von Herrn Tolkien, gibt es doch verschiedene „Ringe der Macht“ (also Bildungsspezialisierungen), aber &#8222;die Eine&#8220; Bildung, „sie alle zu knechten&#8230;“, gibt es hoffentlich noch nicht. <br>Ansonsten werde ich, sobald ich sie gefunden habe, den Schmusehamster und das Alphatier um mich sammeln und unseren persönlichen Gandalf bitten, mir den Weg nach Mordor (West) zu weisen, um dieses Monster in der glutheißen Wahrheit zu schmelzen. Fest versprochen&#8230;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Macht also Bildung die Sprache tot ?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gute Frage, aber echt unnütz, denn wer mich kennt weiß, dass ich so bleibe wie ich bin. [Anmerkung des Kängurus &#8211; Du darfst!]<br>Ich rede wie mein „Schnabel gewachsen ist“. <br>Euer Mausebär ist ein liberal-intellektueller Kulturvogel (gibt es Bärenvögel?). <br>Ich hoffe, ihr lest trotzdem gerne was mir so in die Tastatur fällt. Und solltet ihr etwas nicht verstehen, lädt euch mein innerer Sozialpädagoge gerne ein zu fragen. Gerne in den Kommentaren und gerne auch als Diskussion. <br>Ich werde daraus (mit-) lernen&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl ich im tiefen Inneren mein Herz an Thalia verloren habe, hoffe ich, dass mir Kalliope weiterhin gewogen bleibt und meine schreibenden Hände küsst (Liebes Känguru, google einfach nach den griechisch-römischen Musen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer kulturell beseelter Mausebär (a.k.a. Thorsten Dürholt)</p>
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