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	<title>Wut &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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	<description>Selbsthilfe, Genesungsbegleitung und Betroffenenbeteiligung</description>
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	<title>Wut &#8211; Erfahrungsexperten am Niederrhein</title>
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		<title>Speaker&#8217;s Corner &#8211; Mir geht es gut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexander Kunze]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2020 13:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Speaker's Corner]]></category>
		<category><![CDATA[Befindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[unbequeme Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit großer Freude möchte ich Euch heute einen weiteren Text unseres geschätzten Gast-Autors Udo Klingen präsentieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit großer Freude möchte ich Euch heute einen weiteren Text unseres geschätzten Gast-Autors Udo Klingen präsentieren.<br>Udo hat diesen Text ursprünglich verfasst, um seine Gedanken für die einleitende Befindlichkeitsrunde der Selbsthilfegruppe Phönix festzuhalten, weil er der Meinung war, dass ihm spontan meist die Worte fehlen.<br>Dabei hat sich in Udos Kopf eine Tür geöffnet und gleich eines plötzlichen Platzregens, dessen Wassermassen in ein viel zu enges Fallrohr drängen, hatte unser Gastautor seine liebe Mühe, die sprudelnden Gedanken schnell genug abzufassen.<br>Herausgekommen ist ein, wie ich finde, Prachtstück freier Rede, welches das Kunststück vollbringt, an manchen Stellen prosaisch und an anderen poetisch zu wirken.<br><br>Euer Alex</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mir geht es gut</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht mir gut, vielleicht sogar zu gut. Denn ich spüre in mir eine große Wut.<br>Sie droht, mich zu zerreißen, ich habe das Gefühl, jeden Moment zu zerplatzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche mich an einen Ort, an dem sich alle &#8222;Großen Politiker&#8220; und alle Medien-Mogule aufhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wenn ich platze, gibt das einen &#8222;Riesen-Bums&#8220;, und im Umkreis von mehreren Kilometern bleibt kein Stein auf dem anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich spüre Hass in mir, der nicht enden will. Enttäuschung, die nicht enden will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht mir gut, vielleicht zu gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin körperlich fit (naja, dem Alter entsprechend), ich sehe mich psychisch stabil.<br>Wäre da nur nicht diese grenzenlose Wut und Ohnmacht.<br>Von allen Ecken höre ich, wie schlimm es um die Wirtschaft steht.<br>Es müssen Milliarden und Abermilliarden aufgewendet werden, um die Wirtschaft anzukurbeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbraucher sind an allem Schuld! Denn sie wollen niedrige Preise für Nahrungsmittel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist das wirklich so?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wollen wir niedrige Preise, wollen wir, dass die Erzeuger unserer Nahrungsmittel nicht angemessen bezahlt werden? <br>Mit Erzeuger meine ich nicht die Nahrungsmittelindustrie.<br>Ich meine die Menschen, die auf dem Feld arbeiten. <br>Die Menschen, die Schweine, Rinder und Geflügel züchten.<br>Ich meine die Menschen, die diese Produkte verarbeiten, mit ihren Händen verarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Menschen, die die Maschinen bedienen, sei es der Traktor, oder die Säge, die das Schwein halbiert.<br>Diese Menschen, woher sie auch kommen mögen, sollen einen gerechten Lohn für ihre Arbeit erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">All das wäre sicherlich zu bewältigen, WENN, wenn die Politik und die Medien nicht so viel Unsinniges beschließen und verbreiten würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum müssen Äpfel, Tomaten und Kartoffeln und so ziemlich jedes Obst oder Gemüse ein bestimmtes Maß haben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sie leichter zu verpacken sind. Denn die &#8222;Automatische Verpackung&#8220; ist nur eine dumme Maschine. Sie ist nicht mal ansatzweise so flexibel wie ein Mensch, aber viel billiger…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist sie das wirklich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man bedenkt, wieviel gute Nahrungsmittel vernichtet werden, nur damit die Maschine arbeiten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist sie dann immer noch billiger als ein Mensch?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man bedenkt, wieviele Arbeitsplätze und somit Steuern und Sozialabgaben durch die Nutzung der Verpackungsanlage wegfallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist sie dann immer noch billiger?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, das ist sie. Aber nur für den Produzenten!<br>Für den Produzenten, der sich dumm und dämlich verdient, der so unglaublich viel Geld hat, dass er selber nicht in der Lage ist, sein Vermögen zu beziffern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche mir eine Stimme, eine Stimme wie Donnerhall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Stimme soll auf der ganzen Erde zu hören sein. Sie soll zielgerichtet sein, sodass ich auf der ganzen Welt bestimmte Personen, oder besser gesagt, &#8222;Unpersonen&#8220;, anbrüllen kann. Ich will sie so laut anschreien, dass ihnen das Blut aus den Ohren spritzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir geht es gut, vielleicht zu gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin körperlich fit und psychisch stabil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bin ich das wirklich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Körperlich fit? Ja, is&#8216; ok so.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Psychisch stabil?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß es nicht&#8230;<br>Ich bin innerlich zerrissen. Darf ich mich gut fühlen? <br>Mit all dem, das ich hier aufgeschrieben und all dem, das ich zu Schreiben nicht in der Lage bin?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Muss ich nicht aufstehn&#8216;, mich an Presse und Politk wenden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Muss ich nicht all meine Wut verwenden, um die Verantwortlichen dieser Welt zu schütteln und zu rütteln, bis sie entweder wach oder tot sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Verdient ham&#8216; se et&#8216;.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Udo&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Während Udo seinen Text vortrug, hatte ich das Gefühl, dass mit einer wohldosierten Portion jener Klarheit, Direktheit und Einfachheit auch viele politische Redner ihre Beiträge bereichern könnten. Vielleicht würden viele Menschen dann wieder das Gefühl erhalten, zu verstehen, was ihre gewählten Volksvertreter sagen und tun. Ein echter Dialog auf Augenhöhe könnte stattfinden.<br>Danke Dir, lieber Udo, für diesen inspirierenden Text!<br><br>Euer Alex</em></p>
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		<title>Grenzerfahrungen Episode X &#8211; Der Zorn des Mausebärs</title>
		<link>https://erfahrungsexperten-niederrhein.de/grenzerfahrungen-episode-x-der-zorn-des-mausebaers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thorsten Dürholt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 10:33:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Coronatagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Mausebärs Philosophien]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Beitrag zum Thema innerer Grenzen und Wut, am Beispiel von dem leicht zerknitterten Mausebär (a.k.a. Thorsten Dürholt).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Beitrag zum Thema innerer Grenzen und Wut, am Beispiel von dem leicht zerknitterten Mausebär (a.k.a. Thorsten Dürholt).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe heute eine unangenehme Erkenntnis getroffen. <br>Besser gesagt wäre eigentlich, diese Erkenntnis hat mich getroffen, denn ich fühle mich davon betroffen. <br>Eine Reihe von kleinen Beobachtungen haben mich zum Nachdenken geführt. Ich bemerke an mir, dass ich unausgeglichen und aggressiv bin. Von jeder Kleinigkeit fühle ich mich angegriffen und gehe, zum Glück meist innerlich, an die Decke. <br>Aber immer mehr drängt sich dieser Zorn auch nach außen. Und während ich mich frage, warum ich zornig bin, rät mir mein innerer Therapeut in meinem Kopf dazu, die Sache doch mal logisch zu analysieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich versuche also, der Sache auf den Grund zu gehen. <br>Heute hatte ich drei Momente, in denen mich ein innerer Zorn überkam. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuallererst war die Situation, dass mich der Pflegedienst aufforderte, bei einem Arzt ein Rezept abzuholen. <br>Das passte mir zeitlich gar nicht ins Konzept. Ich habe diese Woche schon genügend Termine und Verpflichtungen. Der Arzt hat auch nur von 8 Uhr Morgens bis 13 Uhr geöffnet. Das ist so gar nicht meine Zeit. <br>Ich fand es gemein und unfair, dass ich mitten in der Nacht durch die niederrheinische Botanik fahren soll, um mich dem Stress einer Arztpraxis auszusetzen. Das Ganze noch unter zeitlichen Druck, weil das Medikament ja spätestens Donnerstag geholt werden muss. Ich mag es nicht, wenn andere Leute über meine Zeitplanung entscheiden. <br>Rigoros habe ich &#8222;Nein&#8220; gesagt.<br>Innerlich tat mir der Mitarbeiter leid, der meinen göttlichen Zorn spüren musste. Aber ich wollte keinen Millimeter weichen. <br>Ich entzog mich dann der Situation und flüchtete in meine Privatgemächer, um zu arbeiten. <br>Der Pflegedienst fand eine Lösung, aber halt erst, nach dem ich ruppig geworden war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das macht mir keine Freude. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Später lenkte ich mich ein wenig mit dem Konsum von Facebook-Post ab und es geschah etwas, was mir nahezu unmöglich erschien. <br>Zum ersten Mal überkam mich kalte Wut beim Lesen eines Beitrages. <br>Ich schrieb einen bitterbösen Kommentar. Dieses Verhalten finde ich absolut nicht akzeptabel. <br>Normalerweise lächele ich milde, scrolle weiter und suche mir was erfreuliches. <br>Normalerweise lässt mich anderer Menschen Meinung einfach kalt. <br>Aber heute nicht, es war einfach der eine dumme Post zu viel. Noch nicht einmal etwas besonderes, sondern einfach nur der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. <br>Ich traue mich schon gar nicht mehr auf meine Profilseite, weil ich einen gerechtfertigten „Shitstorm“ befürchte. <br>Aber auf der anderen Seite habe ich auch Angst, mich wieder der Realität zu stellen, dass mein Kommentar wieder keine Sau interessiert.<br>Ich habe quasi eine Lose-Lose-Lose<strong> </strong>Situation vor mir, denn findet jemand den Beitrag schlecht, fühle ich mich verletzt, weil meine Gefühle missverstanden werden, findet jemand meinen Beitrag gut, schäme ich mch, weil ich zu den selben Aufhetzern gehöre, die ich sonst verdamme und kommentiert niemand meinen Kommentar, dann fühle ich mich unbeachtet und bedeutungslos. <br>Genau aus diesem Grund kommentiere ich selten und am wenigsten auf Facebook. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber heute hatte mich der Zorn fest im Griff. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Fall des Tages war dann in in unserer heutigen Sitzung der Selbsthilfegruppe. <br>Ich bat darum, ein spezielles Thema nicht zu thematisieren, weil es mich ungünstig triggert, aber meine Bitte wurde missachtet. <br>Das ist natürlich mein Problem. Wahrscheinlich habe ich falsch kommuniziert. <br>Ich dachte, ich hätte schon in der Befindlichkeitssrunde deutlich gemacht, dass ich Abstand von dem Thema brauche und ich den Umgang damit weder als produktiv empfinde, noch als aushaltbar. <br>Trotzdem wurde einige Minuten darüber fröhlich doziert, während ich mich mental ausklinkte und kurz davor war, auch die digitale Leitung zu kappen. <br>Ich ließ es aus Respekt vor der Gruppe, bereute dieses aber, da ich kurz darauf, als ich mich wieder thematisch einbrachte von der selben Person des Wortes enthoben wurde und mir ähnliches vorgeworfen wurde, von dem mich nur wenige Minuten vorher unangenehmst getriggert gefühlt hatte. <br>Mein innerer Revolutionär hielt in mir eine kurze flammende Rede über „zweierlei Maß“ und „Missachtung“ und ein geraumer Teil meines inneren Teams beschloss, den Rest des Treffens geschlossen zu boykottieren. <br>Ich brachte das Treffen aufgrund meines Respektes vor den Teilnehmern zu Ende, trotz des schalen Geschmackes in meinem Mund. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Glück verliefen die beiden nächsten sozialen Kontakte sehr erfreulich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte noch ein produktives Telefongespräch mit einer der Teilnehmerinnen, was mir mehr brachte, als das heutige Treffen und konnte noch Online mit lieben Menschen eine Runde Brettspiel spielen. Beides holte meinen inneren Revolutionär so langsam wieder von der Palme. Und während ich die mitgebrachte Kokosnuss schlürfte, begann ich zu reflektieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war nicht sauer auf jemanden &#8211; ich war sauer auf mich. <br>Seit Tagen gehe ich immer wieder über meine persönlichen Grenzen und erlaube diese Übertretungen auch anderen Menschen. <br>Das kostet mich soviel Energie, dass mein innerer Grenzschutz mittlerweile auf Alarmbereitschaft geschaltet ist. <br>Zwar hat niemand die Absicht eine Mauer zu errichten, aber der Schießbefehl wurde ausgegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wieder an der Zeit, dass ich mehr auf meine Bedürfnisse achte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss meine Grenzen besser kommunizieren. <br>Seit einiger Zeit arbeite ich jetzt sieben Tage in der Woche und bin mir nicht zu schade, meine Aktivitäten hier auch als Arbeit zu bezeichnen. <br>Die Mitglieder der Redaktion haben alle schon begründet, warum sie zwischendurch Pause brauchen, aber wie ein Getriebener versuche ich, ein Versprechen einzulösen. <br>Ich denke dabei nur an mich und gleichzeitig nicht an mich selbst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon gestern habe ich beschlossen, nur noch fünf Texte die Woche zu schreiben.<br>Es wird nur noch Werktags ein neuer Beitrag vom Mausebär erscheinen. <br>Ich muss einfach die Redaktion entlasten. <br>Ich muss mich entlasten. <br>Ich brauche meine Tage für mich, für meine Freunde, für meine Hobbys und zum schlafen. <br>Ich sehe das weder als Entschuldigung, noch als Ausrede. Ich weiß, ich könnte meine Redaktion anstacheln, weiter täglich mit mir zu arbeiten, aber ich schade damit uns allen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte jetzt die Ereignisse des Tages für mich ablegen und die nächsten Tage, die voller Termine sind, einfach gut durchstehen. <br>Und dann werde ich am Wochenende mich einfach mal pflegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil von mir ist jetzt tot-unglücklich. Ich fühle mich wie ein Versager. <br>Ich hatte mir etwas vorgenommen und kann es nicht zu Ende bringen. <br>Warum nicht? <br>Weil ich mich überschätzt habe! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das passiert mir häufiger. <br>Ich habe mehr abgebissen als ich kauen kann und jetzt habe ich nur zwei Optionen – schlucken oder spucken. <br>An meiner Figur kann jeder erraten, welche Option ich meistens wähle, aber diesmal nicht. <br>Irgendwann muss auch ich erkennen, das es Zeit ist, mal etwas anderes zu versuchen. <br>Damit spucke ich jetzt diesen Text tief aus mir raus und damit all das Gift, was gerade in mir ist. <br>Ich will nicht zornig sein! <br>Ich will nicht ungeduldig sein! <br>Ich will nicht unfair sein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin auf niemanden sauer und auch nicht beleidigt – ich brauchte diesen Text als Befreiungsschlag. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich merke, wie es mir langsam besser geht. <br>Auch heute werde ich die Kommentarfunktion abschalten, weil ich weder Feedback zu, noch Diskussion über, das Geschehene haben möchte. <br>Das würde mich nur in die falsche Richtung zerren. <br>Ich werde mir wieder eine gemütliche Distanz schaffen, mir Zeit nehmen für die anderen Baustellen in meinem Leben und wieder zu meiner inneren Ausgeglichenheit zurückfinden. <br>Und solange mich niemand für meine Arbeit entlohnt, habe ich dabei auch nicht die geringste Form von schlechtem Gewissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit zurückhaltendem Gruß aus 1,5m Sicherheitsabstand,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Mausebär (a.k.a. Thorsten Dürholt)</p>
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