Was am Montag so Neues auf mich zukommt

Was am Montag so Neues auf mich zukommt

Der Mausebär fängt mit einer neuen Woche an und ist hoch (nein, höchst) motiviert – mal schauen wie lange das anhält

Hallo liebe Mausebärfreunde,

Heute morgen bin ich pünktlich aus dem Bett gekrochen (ohne Terminzwang) und habe mich in Ruhe vorbereitet, um dann endlich mal wieder zum Training zu fahren (letzte Woche hatte ich ja Magen-, Darm- und Motivationsprobleme). War auch schön, weil nette Leute da war (ein gutes Gespräch dabei macht es leichter) und ich habe ein neues Trainingsprogramm begonnen, da ich gerade andere Ansprüche und Bedürfnisse habe.
Ein wenig mehr Gymnastik, Atemübungen und ein wenig Kardio sind dazu gekommen und daher musste ein wenig gewichtheben weichen.
Meine Ziele schiebt das ein wenig nach hinten, hilft aber bei der Erreichung anderer (gesundheitlicher) Ziele und macht zur Zeit mehr Spaß. Wird sich sicher auch wieder in die andere Richtung bewegen, wenn sich mein Fokus wieder verschiebt, aber so ist es gerade gut, wie es ist.

Motivation ist eh schwierig, weil es ja zwar Spaß macht, aber der Angang immer so schwierig ist. Mit Zwang zum Wohlgefühl ist halt auch nicht ganz gut, scheint aber anders nicht zu gehen (zumindest zur Zeit).
Da bald meine Fastenzeit beginnt (und damit sehr viel Zwang und Disziplin) ist es gut, mich bereits darauf vorzubereiten.
Diesmal werde ich in Intervallen fasten, heißt mit einigen Luxusgütern anfangen und jede Woche ein wenig mehr auf meine Verboten-Liste setzen. Ob das klappt, werde ich sehen…

Einiges wird noch abzuwarten sein, denn so ein Mausebär hat ja Pläne und verschiebt sie aus innerer Angst immer wieder. Allerdings gibt es Dinge, die ich auch nicht mehr ewig verschieben sollte, kann und möchte, weil irgendwann muss ich ja mal ankommen, statt immer nur zu grübeln, wann ich endlich losgehe.
Es führt kein Weg daran vorbei, die Angst, die Skrupel und alle anderen Gefühle dieser Art müssen mal langsam ausgemistet werden. Brauche ich doch eigentlich so gar nicht – halt, warum eigentlich?

Welcher Teil in mir hält so konsequent an den Versagensängsten fest? Was an mir fühlt sich unsicher und hat Befürchtungen, ich würde mich übernehmen?
welche Mechanismen sind wichtig, dass ich nicht übertreibe?
Und was davon kann und darf ich an mein soziales (Hilfe-) Netzwerk abgeben. Denn das habe ich ja auch noch und kann mich da öfter den Nachfragen stellen, ob dass alles so richtig und gut für mich ist, was ich so gerade mache.
Klar, ich würde nach außen hin gern perfekt dastehen, aber deshalb immer alles nur mit mir selber ausmachen ist gar nicht so gut.
Der Mausebär durfte ja auch bereits erfahren, dass es einige Menschen gibt, die sich Gedanken machen und diese dann auch aussprechen (inklusive der berühmten Kopfwäsche). Im Endeffekt hat es gut getan, war hilfreich und tatsächlich scheint es die Beziehungen zu diesen Menschen eher positiv gestärkt zu haben (und ich bin nicht in ihrer Achtung gesunken – eher im Gegenteil).
so schwer es fällt, gewohnte Denkmuster zu verändern, ich merke, wo der Gedankenfehler liegt und damit habe ich schon einmal einen guten Anfang. Jetzt muss der Mausebär nur konsequent, im Sinne dieser Erkenntnis, eine Veränderung einleiten – Bauarbeiten, mal wieder…

Jawohl, Bauarbeiten, dauern, machen Staub und Lärm, aber das Ergebnis ist etwas, was dann besser ist, als es vorher war und da steckt schon einmal ein guter Ansatz. der Mausebär wird weiter versuchen, die Motivation zu halten…

Bis dann, dann,

Euer Mausebär

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