Da hatte er mal Töne

Da hatte er mal Töne

Seit ich beim Training auch wieder ein paar Atemübungen mache, kommt auch die Lust zum Singen wieder – zum Leidwesen der Wesen um mich herum

Hallo liebe Mausebärfreunde,

Der Volksmund sagt ja: „Wo gesungen wird, lass Dich ruhig nieder, denn böse menschen kennen keine Lieder„, und wo der Volksmund spricht ist stets ein Licht der Wahrheit ins Sicht. Auf jeden Fall erklärt es gut, warum der „pöse“ Mausebär sich selten den Text merken kann.
Doch das Böse ist kreativ und setzt Untertitel unter Musikvideos (bei dem bekannten Streamingdienst) und erlaubt es dem Mausebären seine Highlights text sicher, wenn auch nicht gut mitzubrummen.
Zum Leiden der Nachbarschaft hat die Mausebärstimme ja auch mehr Power, als Technik (oder Finesse) und da der Mausebär weitreichend auf Rhythmik verzichtet (kein Rhythmusgefühl – leider), die Einsätze versaut (Kein Taktgefühl – weiß jeder) sowie, die richtige Tonlage selten (mehr aus Glück – und davon hab ich wenig) trifft, ist es ein gutes Beispiel dafür, dass nicht alle töne schöne sind.

dennoch habe ich (was mich sehr freut) wieder Spaß an Musik. ich höre wieder Lieder und freue mich darüber. Und meine leichten Atemübungen beim Training reizen mich dazu, auch weider ein wenig Stimmtraining zu absolvieren. natürlich geschützt zuhause, wo halt nur die Nachbarn denken, ich habe ein Bizarr-Studio im keller eröffnet, wegen der grausigen Geräuche.
Ich liebe Musik und wäre ja gerne musikalisch (oder überhaupt musisch) begabt, bin ich aber mal so gar nicht.
Und wieder ein Traum der einfach an der Realität scheitert, denn och bleibt mir der musikalische Genuss zuhause und der kurze Traum, beim Mitschmettern mal den einen oder anderen Ton zu treffen.

Ich brauche einfach meine kleinen Traumwelten, um die Realität auszuhalten (Realität ist doof, die ist nicht nett zu mir) und daher liebe ich kleine Dinge, wie wilde Fantasien aufbauen, kleine Geschichten spinnen, mitsingen, wenn mich Musik mitreißt und im allgemeinen kurz dass Gefühl zu haben, ich wäre der Held in meiner eigenen kleinen Welt.
Ich denke viele Menschen wären glücklicher, wenn sie dass auch ausprobieren würden. Es fällt leichter, der dumme traurige Clown zu sein, der die normale Persona des Mausebären ist, wenn ich hin und wieder in das kleine Glück meiner eigenen bunten Mausebärenwelt abtauchen kann. Zumeist auch einfach ganz allein für mich, denn schon als Kind musste ich erkennen, dass die wenigstem Menschen in der Lage sind, meine Hand zu nehmen und mit mir in diese Welt, die ich erschaffe einzutauchen.
Einige Freunde kommen ein Stück weit mit (beim Rollenspiel) bleiben aber dennoch auf großen teilen in ihren eigenen Gedanken und nur wenige menschen begleiten mich dahin, wo die Kreativität frei fließt und der Mausebär der Gott sein kann, der er gerne sein würde.

Vielleicht sind das die wahren Musen im Leben, die Menschen, die meiner Vision folgen, sie verstehen und mit ihren eigenen Feinheiten ergänzen und mich soweit reizen, die Fäden meiner Fantasie weiter zu spinnen.
gestern wurde ich von jemandem liebevoll als Spinner bezeichnet und vielleicht macht es dass auch aus. Ich spinne die Fäden meiner Fantasie fleißig weiter zu einem Netz der träume und hoffe vielleicht genügend andere Geister darin zu fangen dass dieses netz irgendwann einen Hauch von Realität bekommt. Und sei es nur für ein paar Herzschläge der Glückseligkeit…

Spinner, Sirene oder auch nur einfach Mausebär, dass entscheidet der Betrachter und nicht der Mausebär.

Bis dann, dann,

Euer Mausebär

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