Fastenzeit Tag 12

Fastenzeit Tag 12

Man habe ich den Schlaf gebraucht, aber jetzt ist der Mausebär doch ein klein wenig wacher

Hallo liebe Mausebärfreunde,

Den Schlaf habe ich echt gebraucht, denn die Woche hat mich tatsächlich mitgenommen. Und heute gehe ich den Tag komplett ruhig an, erfülle keine Erwartungen, stelle mich keinen keinen Erwartungen und werde einfach mal relaxt ein wenig die berühmte Seele baumeln lassen.
Klar, die Fastenregeln bleiben und ich war gestern doch sehr zufrieden, dass ich eisern meinem Grundsatz „gegessen wird zu Hause“ gefolgt bin und mich sämtlichen Genüssen, bis auf zwei leckeren Tassen Tee (voll erlaubt) und der obligatorischen Flüssigkeitsaufnahme durch Wasser (wichtig) völlig enthalten habe. War hart, aber machbar und auch dem drang mich zu belohnen, konnte ich widerstehen und blieb auch Abends in der Hinsicht eisern, dass es etwas selbst gemachtes (warme Küche) im Rahmen meines Fastenplan gab und dass ganze noch mit einem leckeren Apfel abgerundet wurde. Mach auch zufrieden und satt…
Der leichte Geruch von frischen Popcorn, den mein Körper angenommen hat, zeigt mir, dass ich mich in der ketogenen Phase befinde, mein Körper also Fett verbrennen muss, um an seine Energie zu kommen (was ja auch das Ziel des Fastens ist).

Der Tag gestern war voller Eindrücke und ich bin immer noch am Verarbeiten, was so alles in meinem Kopf hängen geblieben ist. tatsächlich war ich nämlich sehr konzentriert, habe sogar Notizen gemacht (was ich selten mache) und mich dazu gebracht aufmerksam zuzuhören.
jetzt sortiere ich es ein wenig im Kopf, um es auch wiedergeben zu können, den als Delegierter sollte ich ja in beide Richtungen funktionieren und die Dinge, die im Landesrat besprochen und beschlossen wurden, auch in den Kreisverband mit einbringen. Und da unsere andere Delegierte, aufgrund von Stau, etwas zu spät kam, sind die ersten Themen der Tagesordnung auch in meiner Verantwortung, was übrigens keinerlei Kritik enthält, weil ich mit ihr sehr gerne im Team arbeite und es Spaß gemacht hat den Rest der Veranstaltung mit ihr zu arbeiten – Zwei sind immer besser.
Die Veranstaltung selber hatte etwas leicht chaotisches, weil der Vorsitz ein wenig mit der strikten Ordnung, die eigentlich vorgesehen ist, überfordert war. Hat alles geklappt und war auch gut, man hat es nur gemerkt und die Einhaltung der Formalien hätte etwas strenger geführt werden können. Aber da ich es bis jetzt weder besser gemacht habe, noch es wirklich machen möchte, ist alles in Ordnung…

Selbst der etwas dröge Tagesordnungspunkt der Finanzen (Jahresabschlüsse, Jahresplanung, etc…) hatte seine Höhepunkte und wurde gut vorgestellt, so dass wir dem Landesschatzmeister gut folgen konnten und zu, meines Erachtens, richtigen Entscheidungen kamen, bis auf einen einzigen Fall, wo ein Änderungsantrag gestellt (und angenommen) wurde, den ich eher suboptimal empfand, aber so ist

Selbst der etwas dröge Tagesordnungspunkt der Finanzen (Jahresabschlüsse, Jahresplanung, etc…) hatte seine Höhepunkte und wurde gut vorgestellt, so dass wir dem Landesschatzmeister gut folgen konnten und zu, meines Erachtens, richtigen Entscheidungen kamen, bis auf einen einzigen Fall, wo ein Änderungsantrag gestellt (und angenommen) wurde, den ich eher suboptimal empfand, aber so ist nun einmal Demokratie, da muss ich mit leben und es auch mit tragen.
Erfreulich war, dass die Finanzlage gut aussieht, vor allem in Hinsicht der steigenden Mitgliedszahlen, was auch bedeutet, dass in den Wahlkampf 2027 investiert werden kann. Es ist wichtig, die Linke in den Landtag zu bekommen und daher wird auch der Wahlkampf eine wichtige Sache, die hoffentlich viele Unterstützer findet und die Wähler entsprechend anspricht. gerade jetzt ist es wichtig, nicht nur um gegen den wachsenden Rechtspopulismus anzutreten, sondern auch den ausufernden Abbau sozialer Gerechtigkeit entgegen zu wirken.
noch können wir mit demokratischen Mitteln kämpfen, um eine gute Gesellschaft zu erhalten, bevor es schlimmer wird und der Kampf vielleicht irgendwann mit nicht tragbaren Mitteln ausgefochten wird.

Auch der Schocker des Tages, der mich schon, durch Radiomeldung auf der Hinfahrt, erreicht hatte, wurde spontan adressiert und aufgenommen, denn der gemeinsame Überfall von Israel und USA auf den Iran ist einfach nur falsch und nicht zu rechtfertigen.
Ich finde es echt abartig, was sich diese beiden „freien Mächte“ da geleistet haben und denke, dass so eher Diktatoren handeln, als demokratische Regierungen. ist dass etwa ein Hinweis, woher der Wind weht? Bildet euch selber eine Meinung…

Der Mausebär ist übrigens in zwei Landesarbeitsgemeinschaften eingetreten (LAG) und wird sich daher noch ein wenig mehr mit den politischen Aspekten von Kunst und Kultur befassen und sich im Rahmen der LAG Ländlicher Raum, weiterhin gerade mit den kleineren Kommunen vernetzen, wichtige Sache. Ja da werden sich weitere Blickwinkel ergeben und ich freue mich, mich zu beteiligen und vielleicht auch genug beitragen um eine positive Veränderung mit zu erwirken. Politik ist eine Mannschaftssportart und das erste Mal möchte ich auch als Teamspieler agieren – es geht halt um das Thema, dass ist einfach wichtig.

So, jetzt genieße ich aber den Sonntag…

Bis dann, dann,

Euer Mausebär

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