Fastenzeit Tag 45

Der letzte Tag des Fastens ist angebrochen, der letzte Tag meiner Woche der dunklen Musen ist da und so langsam kommt das frohe Osterfest in Sichtweite
Hallo liebe Mausebärfreunde,
Es ist geschafft, die 45 Tage sind fast um und damit ist die Fastenzeit 2026 fast beendet. Noch etwa 6,5 Stunden muss ich aushalten, bevor ich dass Ganze hinter mir habe und ich bin auch dieses Jahr ein wenig stolz darauf, dass ich es versucht und durchgezogen habe.
Und auch wenn mich meine liebe Mausebärmama heute versucht hat zu verführen, bin ich eisern geblieben, auch mit Hilfe meines geutigen Musendates. Die Muse des Tages ist nämlich Acedia (Trägheit).
Eine sehr gechillte Person, Inkaranation des sexy Nerd-Mädchens mit starken Kiffer-Vibes. Locker und easy , aber vor allem unkompliziert.
Die Art von Einfluss, die Dir rät. Einfach mal los zulassen, nicht zu hektisch zu sein und deine Base zu lockern. Man merkt ihren Akzent gerade in meiner Beschreibung, aber auch nur ganz easy…
Dabei war ich nicht faul, sondern habe den Hund gestriegelt, mich um die Mausebärmama gekümmert und war mit Beiden auch eine Runde spazieren. Und ich habe mich halt nicht verlocken lassen, sondern gechillt abgelehnt.
Trägheit kann die Disziplin durchaus unterstützen, wenn man die Kraft nicht verschwendet, seine Vorsätze zu brechen.
Statt gegen sich zu kämpfen, den Kampf auf eine andere Ebene heben und ihn dann einfach ignorieren.
In der Ruhe liegt Kraft und Trägheit ist ein verdammt starkes physikalisches Prinzip, aber auch hier sollte man bedenken, wann es für und wann gegen einen spielt. Und da ist es wichtig die hotte Acedia ganz dringend vom Schweinehund zu lösen und sie auf die Seite des Mausebären zu ziehen. Der Schweinehund ist nämlich gar nicht faul – im gegenteil, er ist voller Begierden und die strengen auch an.
da kann ein wenig Masseträgheit durchaus helfen, andere Begierden zu kontern.
Ich glaube ich liebe Acedia ganz besonders, eben weil ich Hyperaktiv bin und mich diese süße Kiffermaus wieder runterholt (oder mir einen…-egal), lachend ihre wilden Dreadlocks schüttelt und sich an mich kuschelt um einfach den Moment zu genießen.
Sie ist echt eine Hilfe für Achtsamkeit, aber ich muss auf sie aufpassen, weil sie mich ganz schön in Beschlag nehmen kann.
zum Glück gibt es ja noch sechs andere heiße Mädels, die mich wieder aktiv machen.
Ich denke diese Erfahrungen, der letzten Tage, können mir helfen den Schweinehund in einen Zwinger zu stecken, bis er vom Tierheim abgeholt wird, weil ich ihn wahrlich nicht brauche. Nicht solange ich meine dunklen (und meine hellen) Musen bei mir habe.
und diese grazilen Geschöpfe müssen den Schweinehund auch nicht aufhetzen, wenn ich ein wenig mehr Beachtung für jede einzelne, ihre Vorzüge und Schwächen eingeschlossen, aufbringe und ihnen erlaube einen Platz in meinem inneren Pantheon einzunehmen.
Mal sehen, wohin mich dass führen wird und was ich noch so erleben werde…
wahrscheinlich werde ich darüber auch schreiben, aber nicht so bald, denn Morgen und Montag ist Feiertag, da setze ich gepflegt einmal aus.
Und irgendwann nächste Woche starte ich wieder mit dem klassischen Mausebären-Blog, aber bis dahin gehe ich in meinen verdienten Nach-Fasten-Urlaub.
Bis dann, dann,
Euer Mausebär
Autor

- Der Mausebär
-
Thorsten Dürholt schreibt diesen Blog unter dem Pseudonym "Mausebär".
Zur Erklärung gibt es das Mausebären-Manifest unter dem WordPress Link.
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