Da schaut der Mausebär…

Da schaut der Mausebär...

…mal eben in die Kamera und überlegt sich, ob er demnächst wieder ein festes Titelbild installiert, einfach weil es einfacher ist

Hallo liebe Mausebärfreunde,

Wenn man (Mausebär) sonst keine Probleme hat, dann überlegt er sich, ob seine Eitelkeit oder seine Faulheit die stärkere Einflussnahme auf seine Arbeit hat, bzw. auf seine Nicht-Arbeit. Denn ich könnte mir ein neues Titelbild basteln, ähnlich wie das von der Fastenzeit, um jeden Mausebärblog gleichmäßig zu verschönern. Oder ich mache täglich kurz einen Knipser und stelle den mit ein (so aus purer Eitelkeit)…
Vielleicht könnte ich auch eine Art Staffelbild machen, also so wie für die Fastenzeit ein Bild für eine gewisse Zeit (also deinen Monat, eine Jahreszeit, einen anderen Zeitrahmen), wäre so eine kreative Zwischenlösung.
Wie ich es machen werde, kommt zum einen auf diverse Impulse von außen an (ja ihr dürft kommentieren), auf meine Lust und auf meine Kreativität. Die nächsten zwei tage wird es zumindest noch „frische“ Bilder geben und am Wochenende treffe ich die endgültige Entscheidung (für mindestens eine kurze Zeit) und es wird sich zeigen, was dann über dem Mausebärblog prangt.

Eigentlich total unwichtig, denn mehr als drei Leute lesen meinen Blog sowieso nicht. Also im Durchschnitt kommt jeder Beitrag so auf etwa 2-3 Leser, sagt meine Statistik. Somit kann ich mich auch sehr frei entfalten, weil tatsächlich hat es ja, außer mir selber, nicht vielen Menschen etwas zu bieten, hier regelmäßig reinzuschauen. meine Eitelkeit ist gekränkt und versucht die Faulheit zu überreden, dieses Projekt einzustampfen. Aber da ich es ja eher für mich mache (Quasi als Tagebuch meines Scheitern), ist es soweit egal, dass mein Dickkopf bequem sagt – ich werde dass noch ein wenig weiterführen, so ein-zwei Jahre, um einen Platz zu haben, an dem ich mich selber rösten, aber auch loben kann, ohne dass ich es in meinem zu vollen Mausebärkopf mit mir rumschleppen muss.

Es ist halt die Mischung aus Wollen (ich will das Zeug aus dem Kopf bekommen), Verpflichtung (ich gebe nicht so einfach auf) und Verzweiflung (kann doch nicht, dass meine hauseigene Kolumne noch nicht für den Purlitzer-Preis vorgeschlagen ist).
Vielleicht wird dass hier mal in einigen hundert Jahren ein Manifest des Zeitgeistes, ein poetisch-philosophischer Standardtext oder etwas anderes, ebenso wichtiges.
Vielleicht auch nicht…
Zumindest ist fragwürdig, dass in einigen hundert Jahren noch frische Texte von mir kommen (wissen kann man es ja nie).
Und die Mausebären der Zukunft? Naja, die sind eine Sache der Zukunft, die Gegenwart muss auf jeden Fall mit diesem hier vorlieb nehmen – oder ihn ignorieren, also wie immer…

Also frische Grüße von der Mausebärfront, die auch nauf längere Sicht wohl nicht nach Hollywood verlegt wird…

Bis dann, dann

Euer Mausebär

Autor

Thorsten Dürholt
Thorsten DürholtDer Mausebär
Thorsten Dürholt schreibt diesen Blog unter dem Pseudonym "Mausebär".
Zur Erklärung gibt es das Mausebären-Manifest unter dem WordPress Link.

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