Niemals alleine, immer gemeinsam – auch als Mausebär?

Der Mausebär versucht ja fleißig Mitstreiter zu gewinnen und Netzwerke zu verknüpfen um an seinem Projekt „Besser Welt – die wunderbare bunte Welt des Mausebären“ zu arbeiten – schafft Mausebär das gemeinsam?

Hallo liebe Mausebärfreunde,

Politik und insbesondere Sozialpolitik sollte eigentlich ein Teamsport sein, auch wenn dort viele Einzelkämpfer offensichtlich unterwegs sind. Der Mausebär ist zwar weder ein guter Teamworker, noch sozial sehr Kompatibel und war auch nie erfolgreich im Teamsport (besonders im Schulsport) und bevorzugt eigentlich eher Intim-Sport, aber tatsächlich wird mir die gemeinschaftliche und kooperative Betätigung im sozialem Sektor echt immer wichtiger. Gemeinsam mach halt nicht nur stark (oder stärker), sondern auch mehr Spaß. Gemeinsam Erfolge feiern, macht Erfolge erst zu wahren Erfolgen und gemeinsam lassen sich auch Niederlagen besser verkraften, insbesondere, wenn man gemeinsam nach Lösungen sucht, statt nach dem Schuldigen (dass macht es für alle angenehmer und am Ende auch produktiver).

Dabei hätte sich der Mausebär nie träumen lassen, mal sowas wichtiges zu erkennen (oder gar umzusetzen), denn soziale Ängste waren ja schon immer ein dunkler Begleiter seiner Mausebärigkeit. Doch angefangen mit meiner Arbeit als Genesungsbegleiter hat sich etwas verändert. denn plötzlich hat sich ein Wir-Gefühl eingeschlichen, nicht nur in mein inneres Team, sondern auch in den Umgang mit anderen Menschen.
Plötzlich arbeite ich in Bereichen, die ich immer faszinierend fand (Politik, soziale Sachen, Lobbyarbeit, Netzwerken, Wirtschaft, etc…) und finde neue Möglichkeiten, neue Kompetenzen und vor allem viele Chancen, mich persönlich weiter zu entwickeln und dabei meinem ziel näher zu kommen, nämlich eines Tages diese Welt ein wenig besser zurückzulassen, als ich sie vorgefunden habe.
ich weiß nicht, ob ich meinen Pfotenabdruck letztendlich in den Sand setze (echt in den Sand gesetzt) oder in beton auf irgendeinem Boulevard hinterlasse, aber zumindest merke ich, dass ich mittlerweile einen Pfotenabdruck hinterlassen werde und schon dass macht mich ein wenig zufriedener mit mir selber.
Ich dachte immer, ich werde nichts hinterlassen, aber der Gedanke hat mich verlassen und ich werde nicht unterlassen um mich darauf einzulassen, meine Hinterlassenschaften möglichst sozialverträglich abzulassen und nicht damit andere zu belasten, wenn ich final alle verlasse. Manchmal kann ich es einfach nicht lassen (Wortspiele und so), man möge mir Ablass gewähren…

Und so engagiere ich mich ein wenig, mache mein Ehrenamt und versuche eine neue Welt zu entdecken, die berührt wird von der welt des Mausebären und vielleicht dabei auch meinen eigenen Platz zu finden. Ein platz wo ich reinpasse, hingehöre und vielleicht auch ein wenig Sicherheit finde (vielleicht sogar wirtschaftliche – ich arbeite ja, da darf ich vielleicht auch auf eine Aufwandsentschädigung hoffen – zumindest ein wenig).

Zufriedenheit stet trotzdem an erster Stelle und die Suche nach dem Sinn, macht insbesondere Sinn, wenn man sich sinnstiftender Aufgaben zuwendet – was mir recht sinnig erscheint…

Bis dann, dann,

Euer Mausebär

Autor

Thorsten Dürholt
Thorsten DürholtDer Mausebär
Thorsten Dürholt schreibt diesen Blog unter dem Pseudonym "Mausebär".
Zur Erklärung gibt es das Mausebären-Manifest unter dem WordPress Link.

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