Fastenzeit Tag 1

Der Aschermittwoch ist gekommen und nun beginnen wieder 40 Tage der spirituellen Ablösung von all den vermeintlichen Annehmlichkeiten, mit denen das Leben den Mausebären von seinem wahren Potential ablenkt
Hallo liebe Mausebärfreunde,
Zugegeben, ein wenig hoch gegriffen ist mein Untertitel heute schon, aber tatsächlich ist es mein Ziel, für dieses fasten. 40 tage in diesem Jahr möchte ich mich mit dem Gedanken beschäftigen, welche angeblichen Annehmlichkeiten des Modernen Lebens den Mausebären davon abhalten, sein Potential auszuschöpfen und sein wahres Ich zu erkennen.
Dementsprechend werde ich mir einige Grundfastenregel für die 40 Tage aufstellen, besonders betreffs meiner Hauptsucht (Essen) und entsprechend andere dinge zeitweise einschränken, sei es dass ich sie nur in bestimmten Zeitfenstern nutze, oder eine zeit lang darauf verzichte. Dabei werde ich nicht alles die kompletten 40 tage machen, sondern mich auch ein wenig herantasten und feststellen, auf was ich verzichten kann (und auf was offenbar nicht).
Einige Sachen werden dann auch in den Bereich Einschränkung kommen, also dass ich zum Beispiel soziale Medien nur zu bestimmten Zeiten (und für bestimmte Vorhaben) nutze.
Es gibt auch Punkte, die ich nicht angreifen werde, eben weil ich sie für meine mentale Stabilität zu wichtig halte. Zum Beispiel soziale Kontakte, wobei ich dort aber auch mehr Achtsamkeit üben möchte.
Gerade Achtsamkeit will ich im fasten wieder mal trainieren. Also durch den Verzicht auch bewusster wahrnehmen, daher halt auch der Gedanke, dass diesmal einige Fastenregeln einfach flexibler sind, denn wenn ich zu sehr in den Verzicht gehe und anfange darunter zu leiden, ist es natürlich nicht mehr möglich, achtsam auf die Prozesse in mir zu achten.
Es geht darum, die Grenzen neu zu erfahren und mich darein zu versenken, welche von den „guten“ Dingen des Lebens mir wirklich gut tun und welche nicht. was ist eine Krücke, die mich davon abhält, frei zu laufen und was eine Stütze,die mir das Laufen erst ermöglicht?
Viele Antworten auf diese Frage hoffe ich in den nächsten 40 tagen zu finden und sie, nach Möglichkeit hier zu reflektieren.
Auch für mich zum nachlesen, als Erfahrungswissen für meine Mausebärfreunde und als Möglichkeit der Selbstreflektion.
Manchmal werde ich wenig zu berichten habe (ich hoffe zumeist aber eher viel), dann werde ich meine Berichte kurz halten und nicht versuchen, sie mit etwas ablenkendem oder unbedeutenden zu füllen. Die nächsten 40 Tage bin ich hier kein Dienstleister, der für andere Menschen hier etwas schreibt (und darin eine Pflicht sieht), sondern werde einfach bei mir bleiben und mich meiner eigenen Erfahrung zuwenden.
Da es um meine Erfahrung und nicht um meine Selbstdarstellung geht, werde ich auch bei dem Titelbild Änderungen vornehmen und für die nächsten 40 Tage obiges Beitragsbild verwenden, statt mich der Eitelkeit hinzugeben und täglich mein Konterfei zu posten.
ich denke am 41 Tag werde ich, als Resümee, mal das Beitragsbild von gestern neben ein neues Bild von mir stellen, um zu sehen, was 40 Tage verändern können (wahrscheinlich wird man nichts sehen, aber wer weiß.
also keine Sorge, wenn es jetzt erst einmal keine Mausebärbilder mehr gibt (so hübsch sind die ja auch nicht) – es geht halt jetzt erst einmal um wichtigere Dinge.
So, jetzt beginnt es dann, also fange ich mal einfach an…
Bis dann, dann,
Euer Mausebär

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