Fastenzeit – Tag 20

Ein langer Montag findet sein natürliches Ende – und der Mausebär ist müde
Hallo liebe Mausebärfreunde,
So, die erste Hälfte der Fastenzeit ist jetzt somit auch geschafft und das ist ja auch schon mal was wert. Der Mausebär war heute auch wieder fleißig, denn nachdem ich heute mein Training absolviert habe (ich bin ganz zufrieden mit mir), bin ich ins wunderschöne Lobberich gefahren, um mich tiefer in die Geheimnisse des Einzelhandels einweisen zu lassen. Tatsächlich war ich heute zum helfen, aber auch zum lernen da und beides war nicht die schlechteste Erfahrung.
Tatsächlich habe ich, wie immer wenn ich im Laden bin, ein paar Kleinigkeiten gelernt, ein paar Sachen vertieft und kurz gesagt, ein wenig mehr Kompetenz gewonnen.
Solche Sachen freuen mich ja auch immer wieder, auch wenn ich sagen muss, dass es mich auch anstrengt (eine gute Form von Anstrengung, aber für mich, ehrlich gesagt, wahrscheinlich nichts für jeden Tag . obwohl, vielleicht irre ich ja auch in dem Punkt).
Nun habe ich es geschafft, meine beiden Tagesaufgaben zu absolvieren und war auch noch kurz beim Penny um die Ecke, um mir einen frischen, saftigen Apfel zum späten Mittagessen zu gönnen. Wenn ich in absehbarer Zeit fertig mit meiner heutigen Social-Media-Arbeit bin, werde ich mich dann dem Abendessen (bzw. seiner Zubereitung) zuwenden, um dann so langsam mal den Feierabend aufzurufen, denn ehrlich gesagt, tun mir gerade alle Knochen weh, auch wenn ich nicht ganz weiß, wovon.
Klar Training und etwas Arbeit, aber habe ich mich dabei übernommen? ich denke mal eher nicht. Jedenfalls sollte das nicht so sein, sonst wäre ich mittlerweile ja ein totaler [fügen sie hier ein abwertendes Wort ihrer Wahl ein] geworden.
Vielleicht bin ich auch gerade in einer schlappen Phase, was durchaus auch sein kann. Fasten ist ja auch in sich kein Spaziergang und wirkt auf den Körper.
Vielleicht bin ich auch etwas streng mit mir selbst (ich weiß es nicht) und darf heute einfach müde sein. Auch wenn gestern ein ruhiger Sonntag war und ich eigentlich voller Energie und Tatendrang sein sollte.
Meine Rest Energie geht jetzt auf jeden Fall gerade in diesen Text, bis auf den Rest den ich zurückhalte, weil ich dann doch nachher mein Abendessen haben möchte. Schließlich heißt Fasten ja nicht, den Hungertod sterben…
Im Prinzip esse ich sogar besser, als außerhalb der Fastenzeit, würde ich behaupten. Aber dass werde ich erst in 20 Tagen feststellen, wenn ich sehe, ob ich da angekommen bin, wo ich hin wollte (und wenn ja, ob ich mich da wohl fühle). Wie immer ist die Devise also Geduld haben, langsam und mit klaren Zielen voran schreiten und sich nicht hetzen lassen. Letztendlich ist meine innere Reise ein Marathon und kein Sprint (oder vielleicht sogar eher eine Pilgerreise, oder so).
Und nun habe ich mich genug ausgelassen und ziehe mich zurück für heute. Morgen ist auch wieder ein Tag…
Bis dann, dann,
Euer Mausebär
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