Fastenzeit – Tag 28

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Und wieder grüßt ein standardisierter Dienstag den Mausebären – der sich tatsächlich darüber und auch daran (er-)freut

Hallo liebe Mausebärfreunde,

Heute ist mal wieder Dienstag und daraus schließe ich, dass ich heute Dienst habe – so als Mausebär. Und tatsächlich fing mein Morgen ganz unverfänglich mit dem gewohntem Weckruf an und ließ mich aus dem Bett fahren. Schnell die Sachen zusammen gepackt und ab ging es zum Studio, wo ich mich mit meinem heutigen Trainingsprogramm vergnügte – denn es ist einfacher, wenn man es als ein Vergnügen sieht. Es lief auch ganz gut, es reicht, dass ich zufrieden bin, aber ich habe mittlerweile meine sportlichen Ansprüche auch stark unter Kontrolle.
Kontrolle ist ein Thema für mich beim Training, denn ich neige dazu, mich zu überlasten, was bei genauerer Betrachtung eigentlich dann gar keinen (positiven) Trainingseffekt hat. Präzession, Ausdauer und Regelmäßigkeit sind meine neuen Werkzeuge, statt Kraft und Wille (die gehören zwar auch dazu, stehen aber nicht im Vordergrund). Ich möchte nicht ständig neue Grenzen setzen, sondern erstmal lernen, mich innerhalb meiner Grenzen sicher zu fühlen, dass heißt auch, eine Routine entwickeln, an die ich meinen Körper gewöhne.
Natürlich werde ich auch immer mal wieder meine Grenzen testen und habe auch vor, diese bei Zeiten zu meinem Vorteil zu verschieben, aber die nächste Schippe drauf legen kann und darf nicht im Monatsrhythmus erfolgen, sondern eher im Jahrestakt.
mein jetziges Trainingsprogramm möchte ich auf jeden Fall erstmal bis in den Herbst so beibehalten (vielleicht auch länger), um dann im Winter Bilanz zu ziehen (wenn das erste Jahr dann schon rum ist), um mir zu überlegen, was und wie ich dann anpassen möchte.
Es ist auch abhängig von den körperlichen Veränderungen, die sich so über den Sommer zeigen werden (falls überhaupt).

Immer noch steht für mich im Hauptfokus der Spaß am Training und das gute Gefühle, etwas für mich zu tun (mein kurzfristiges Ziel) und nebenbei halt meine quartalsmäßigen Checks beim Hausarzt/ Diabetologen, um zu sehen, wie mein gesundheitlicher Zustand ist (mein mittelfristiges Ziel) und wenn ich die mittelfristigen Ziele (oder Ziel) ja schon nur viermal im Jahr überprüfe, sollte mein Langfristiges Ziel (ein besseres Körpergefühl, Selbstvertrauen und ein ästhetischer Körperbau) ja doch eher Jahre Zeit haben (oder halt nur jährlich angepasst werden). Die Geduld sollte ich nun einmal mit mir selber haben (und nehme mir sie auch – so, ganz einfach beschlossen).

Gleich, wenn ich meine Runde durch die sozialen Medien absolviert habe (meine derzeitige tägliche Arbeit), werde ich mich wieder online mit Sonja treffen, um weiter wichtige Planungen und Vorbereitungen in unserem Team zu machen (meine derzeitige „hauptberufliche“ Arbeit), um im Anschluss einen Kliententermin wahr zunehmen (meine „eigentliche“ Arbeit). Im Anschluss habe ich meine ehemalige Selbsthilfegruppe eingeladen, zum gemeinsamen Sorgenaustausch (meine ehrenamtliche Arbeit) und schon neigt sich ein gut gefüllter Tag wieder seinem natürlichen Ende zu…
Da habe ich mir heute Abend auch Ruhe und Gemütlichkeit verdient und darf mich darauf freuen, dass morgen mein Wecker etwas später bimmelt, denn Mittwoch ist ja mein trainingsfreier Tag (an dem ich aber genug anderes zu tun habe). So wird diese Woche gemütlich vor sich hin laufen und ich hoffe, dass es keine Überraschungstermine gibt, denn nächste Woche steppt der (Mause-)Bär.
Sagen wir einfach, da bin ich von Sonntag bis Freitag gut beschäftigt und habe jede Menge Kram um die Ohren. Aber danach kündigt sich ja schon das Osterfest an und darauf freue ich mich schon (eines meiner Lieblingsfeste).
So, jetzt höre ich auf, so weit in die Zukunft zu schauen und nehme den Kopf mal wieder aus den Wolken und rein in die Gegenwart.
Hallo Dienst-Tag, der Mausebär kommt…

Bis dann, dann,

Euer Mausebär

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