Fastenzeit – Tag 32

Der Mausebär nutzt einen sonnigen und schönen Tag für einen richtig schönen Ausflug – der auch richtig schön müde macht
Hallo liebe Mausebärfreunde,
Obwohl ich ausschlafen wollte, bin ich dann doch recht früh aus dem bett gefallen, habe meinen Wecker ausgeschaltet, der anderthalb Stunden später hätte klingeln sollen und habe mit dem Tag angefangen. In dem Fall bin ich nach morgendlicher Aufwachroutine runter zu meiner Mausebärmama gegangen, so dass wir sogar frühzeitiger als geplant in Richtung Eifel fahren konnten.
Heute stand nämlich ein kleiner Tagesausflug nach Monschau auf dem Programm.
Was soll ich sagen, diese Stadt ist echt sehr schön. Wir waren oben auf der Burg, sind durch die Altstadt gegangen, ich habe mir (während die Mausebärmama einen Kaffee genossen hat), das rote Haus (ein altes Bürgerhaus einer reichen Familie, was als Museum hergerichtet ist) angesehen, dann sind wir noch ein kleines Stück durch die Landschaft gewandert und haben das herrliche Panorama genossen und Jack durfte in der Natur herumschnüffeln. Danach noch ein wenig durch das Städtchen gezogen, um dann zurück zum Parkplatz zu kehren, wo wir drei Stunden vorher gestartet haben.
Ich habe eine Menge gesehen, viele Eindrücke aufgenommen, frische Luft abbekommen (und ein wenig Sonne) und Bewegung war auch mit dabei (ich war erschrocken, wie schnell ich aus der Puste war, bei den sanften Anstiegen der Gegend und erfreut, wie schnell ich teilweise diese Erschöpfung wieder regeneriert habe.
Tatsächlich hatte ich auch mein Smartphone bewusst nicht dabei, zum,m einen aus Gründen des digitalem Detox in der Fastenzeit und weil ich auf Ausflügen halt auch nicht erreichbar sein will, weil ich das Freizeit habe, aber auch, um halt nicht andauern Bilder aufzunehmen, sondern die Bilder wahrlich aufnehmen. Damit meine ich, nicht dauernd nach Bildmotiven suchen, sondern das Bild was sich mir zeigt in mir aufnehmen und mit allen Sinnen genießen.
hat vielleicht auch etwas mit Achtsamkeit zu tun. Den Moment erleben, statt versuchen in zu konservieren.
Daher gibt es auch keine Bilder, außer die, die ich mit Worten malen kann. Bilder von zarten blauen Blüten in einer Sternform, zwischen den alten Nadelbäumen, in denen sich Schmetterlinge tummeln. Ein Hohlweg, gerade schmal genug, um bequem dadurch zu wandern, mit Stufen, die im natürlichem Stein sind und schon so ausgewaschen, dass es wie ein wunder der Natur erscheint, inmitten der alten Wurzeln von knorrigen Bäumen, die den Pfad säumen. Ein Blick über ein Feld im Frühling, wo man über die hügelige Landschaft sehen kann und das Gefühl hat ein Stück Unvergänglichkeit zwischen dem Grün des Bodens und dem Blau des Himmels zu entdecken.
ein Fluss, der munter in seinem felsigem Flussbett plätschert, unermüdlich weiter wandert und doch Ruhe schenkt und zum verweilen einlädt. Der Blick von einem großen alten Burgturm aus, wo man über die alten Dächer der kleinen Stadt blicken kann und einen hauch von Geschichte spürt.
All das hätte ich vielleicht knipsen können, aber ich habe es dann doch lieber aufgenommen und nutze diese Bilder, um mein Speicher an guten Gefühlen zu füllen.
Ein rundum guter Samstag…
Bis dann, dann,
Euer Mausebär
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