Keine große Lust…

… heute etwas zu machen – ich bin heute echt unmotiviert und kann mich kaum durchringen meine zwei-drei Tagesaufgaben anzugehen
Hallo liebe Mausebärfreunde,
Tage an denen man keine Lust hat, gibt es auch und irgendwie mache ich jetzt seit ungefähr einer Woche quasi Pause, sei es aus Feiertag, Urlaub oder Krank-sein. Vielleicht brauche ich diese Zeit mal, vielleicht finde ich nur nicht weider den Einstieg, ich weiß es nicht. Aber ich habe das Gefühl, es muss spätestens nächsten Montag vorbei sein, mit den Ausreden.
Heute habe ich noch ein Coaching im Studio (bewege mich also zumindest ein wenig, mal sehen, wie viel ich schaffe, aber zwei Stunden leichter Sport sollten reichen, auch weil ich heute Abend noch Rollenspiel habe. Morgen bin ich bei einem Kliententermin, also wieder unterwegs, ob es vorher zu Training kommt, weiß ich noch nicht, kommt auch auf viele Faktoren an.
Das Wochenende hat auch ein-zwei Termine für mich bereit, mal schauen, was ich draus mache, aber ab nächster Woche sollte wieder ein wenig fleißiger Alltag einziehen. Und an sich und überhaupt, habe ich heute wenig Lust einen auf dicke Hose zu machen…
es gibt Tage, die dürfen einfach nur Tage sein, ohne dass ich darüber nachdenke oder nachdenken muss.
Das ist wichtig für mich, für mein sein und so weiter…
Aber wie gesagt, ich muss aus diesen Ferien auch wieder ausbrechen können und dürfen. Auch das ist wichtig und richtig.
Ab nächster Woche habe ich auch wieder verstärkt Termine, die bedacht werden wollen und auch eine Menge Planungsarbeit für das restliche Jahr. Langsam muss ich aufhören zu warten und die Organisation mancher Dinge selber angehen, ist wichtig und richtig und hat Bedeutung – aufbegehren aus der selbstverschuldeten Untätigkeit, oder so.
ich verstehe auch langsam, was es mit den Fesseln der Gruppe und der Frage nach dem eigenem Übermenschen in sich, auf sich hat.
Es ist kein Nazikram, wie man gerne über Nietzsche behauptet, sondern die Erkenntnis, dass das eigene Handeln häufig durch die angst der Gemeinschaft unterbunden wird und man über sich selbst hinauswachsen kann, wenn man die Dinge in die Hand nimmt.
In der Hinsicht waren die patriotischen Nazis (und die jetzigen Anhänger ähnlicher Ideologien, wie zum beispiel die Spinner zwischen Blau, gelb und Schwarz, also den konservativen Kräften) nach Nietzsches Beschreibung, die eigentlichen Untermenschen. stark nur im Rudel und stets darauf bedacht, zum eigenen Vorteil andere zu knechten und die starken und kreativen Geister zu binden und zu knebeln.
keine Ahnung, wer da schlimmer ist, die schwarzen Konservativen, die wollen dass alles für sie selber gut bleibt, sich nichts ändert und die einzige Sache, die sie tun ist neue Ideen und Lösungen zu blockieren. Oder die blauen Spinner, die in ihrer eigenen Macht – und Geldgier sich denn wenigen Reichen des Landes andienen und gleichzeitig die Massen aktivieren, in dem sie diese auf andere Menschen hetzen, die sich nicht wehren können. Wenn man dem Hund das Gefühl geben will, ein Wolf zu sein hetzt man ihn lieber auf kranke Hasen, als auf gesunde Keiler. So nutzt der blaue Sud seinen Pöbel. Und die gelbe Seuche, kurz davor der neue Wirtschaftsflügel der Blauen zu werden, spricht von unerfüllbarem Glauben an Theorien von Märkten, die sie sich niemals trauen würden, umzusetzen, weil die wahre freie Marktwirtschaft ihnen nämlich Angst macht und ihre elitären Vorstellungen bedroht. leider rennt ihr Klientel ihnen ja davon und so rennen sie denen hinterher, ab ins blaue Lager, wo der reiche Unternehmer oder Erbe schon ein gemachtes Nest aus versprochenen Steuererleichterungen findet, die natürlich vom allgemeinen Propagandaapparat nicht so laut ausgesprochen werden, wie der Missbrauch von Statistiken, um das Märchen vom bösen Arbeitslosen und Ausländer zu erzählen, der uns alle „ummessern“ will.
Und wenn ich so die Prozentzahlen sehe, bin ich erschrocken, wie viele Leute darauf reinfallen. man darf ruhig sogar Idioten sagen, denn diese waren im alten Griechenland, da wo der Begriff herkam, Menschen, die sich ungenügend mit Politik und Gemeinschaft auseinandersetzten. Und wer das blaue Narrativ glaubt, hat sich eindeutig weder mit Situation noch Hintergrund auseinander gesetzt.
So sieht es aus…
Einfach mal denken und beobachten ist ein zweischneidiges Schwert welches sich in unseren Geist und unsere Seele bohrt. Auf der einen Seite macht der Schmerz wach und warnt uns vor dem was Unvermeidbar sein wird, wenn wir nichts unternehmen, auf der anderen Seite bringt es Verzweiflung, Zukunftsangst und auch eine nicht zu unterschätzende Wut gegenüber der Dummheit, der Eigensucht und der Kurzsichtigkeit mancher menschen, die leider wie die Fliege zur Scheiße, von macht angezogen werden.
So was sollte man auch einmal aussprechen, den Wut kanalisiert sich am besten, wenn die Energie kreativ genutzt wird.
Bis dann, dann,
Euer Mausebär
Autor

- Der Mausebär
-
Thorsten Dürholt schreibt diesen Blog unter dem Pseudonym "Mausebär".
Zur Erklärung gibt es das Mausebären-Manifest unter dem WordPress Link.
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