Lang geredet – kurz geschrieben

Der Mausebär war heute mal wieder lange unterwegs, in Sachen Arbeit und hat viel geredet (und noch mehr zugehört) – da wird jetzt nicht mehr viel geschrieben
Hallo liebe Mausebärfreunde,
Heute wieder mal früh aufgestanden (Gähn), ins Auto gestiegen und zu einem Termin gedüst. Treffen der Unabhängigen Beschwerdestelle (immer schön), mit viel denken, zuhören, etc…
Etwas über zwei Stunden Ehrenamt (unbezahlt) werden abgeleistet, dabei die Fahrtzeit nicht mitgerechnet.
Danach bei einem nahe wohnendem Klienten vorbei, ein wenig Konversation, viel zuhören und dabei ein wenig mitdenken.
Drei Stunden (unbezahlte) Arbeitszeit später, ich fahre nach Hause.
nach einer erneuten Dreiviertelstunde Rückweg endlich zuhause, der BoFrost-mann war noch nicht da – gut, denn fast hätte ich den termin verpasst.
ich gehe in Ruhe Scheißen (Der saß schon eine gute Stunde quer), der BoFrost-Mann kommt.
Klappt trotzdem alles – ich habe Zeug zuhause (dafür wurde BoFrost bezahlt).
wenigstens habe ich meine zwei – drei Kleinigkeiten, auch wenn der Schiss unterbrochen wurde (dabei bin ich ein Freund des meditativen Toilettengangs).
Die Mausebärmama (für die ich mitbestellt und bezahlt habe, dass bekomme ich aber wieder) kommt und schnorrt sich ein eis (ja, ich bestelle bei BoFrost Eis, weil lecker), dabei erzählt sie mir von aktuellen Befindlichkeiten. ich nicke, futtere mein Eis und höre zu (da bin ich mittlerweile in Übung).
Gerade ist sie runter gegangen, ich habe meine mittäglichen Tabletten genommen (ist schon nachmittag, aber egal) und hake Aufgaben in meiner Agenda ab. Viel geschafft, aber halt, ich muss ja noch meinen Bericht schreiben (und noch eine handvoll anderer Aufgaben erledigen).
E-Mails gecheckt, vieles da (Anträge an den Stadtrat im Dutzend – dafür werde ich bezahlt), was ich erfassen soll (Lesen ist sowas wie intellektuelles Zuhören).
Postfach geklärt, erwartete Post nicht da, aber was nicht ist, kann ja noch kommen (aber nicht mehr heute).
Ich muss noch Rollenspielkram vorbereiten (auch dafür werde ich nicht bezahlt – im Gegenteil, dass ist mein teuerstes Hobby).
Aber erst einmal meinen Social Media Kram dafür werde ich ja schließlich (auch nicht – noch nicht) bezahlt.
Fazit, 8,5 Stunden Konzentration ( schwierig mit ADHS), zuhören (schwierig als Narzisst), mitdenken (kompliziert als Depp – das ist aber nicht diagnostiziert), sich auf Veränderungen im Zeitplan einstellen (Hallo, autistisches Spektrum) und dass alles ist in sich sein eigner Lohn – so sagt man doch.
Wenigstens das Gefühl, etwas getan zu haben (und wirksam für Andere gewesen zu sein) bleibt, dass ist am Ende doch unbezahlbar…
Bis dann, dann,
Euer Mausebär

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