Komatöse Zustände

Komatöse Zustände

Der Mausebär hat hart verpennt und ist nach ungeplanten 11 Stunden Schlaf dann doch zwar entspannt aber auch beschämt

Hallo liebe Mausebärfreunde,

Manchmal ist es einfach nicht wahr. heut morgen klingelte mein Wecker und ich konnte nicht anders und habe auf die „Später“ Funktion gedrückt.
Sofort war ich wieder weggepennt und 10 Minuten später habe ich dass Mistteil dann ausgestellt.
Eigentlich wollte ich heute Vormittag was geschafft bekommen, aber ich war so geschafft, dass ich noch drei Stunden gepennt habe und somit auf 11 Stunden Schlaf gekommen bin.
Dabei habe ich massiv und sehr bunt geträumt (mal wieder ein spannender Mix aus Vergangenheit und Zukunft – interessant, was man nicht alles so unverarbeitet im Hirn rumliegen hat), was mir an sich auch gut gefällt, nur halt beim aufwachen doof ist, weil ich mich dann immer irgendwie herausgerissen fühle.

Leider bedeutet dass auch, dass ich heute den Vormittag skippen muss, daher jetzt schon meinen Bürokram mache (nicht erst heute nachmittag zwischen zwei Terminen), was mir ein wenig mehr Zeit gibt.
Denn nachher muss ich noch als Genesungsbegleiter durch die Gegend düsen und heute Abend bin ich als Lokalpolitiker gefragt, denn in Kempen ist eine Gedenkfeier zum Anlass des Holocaust-Gedenkens, mit anschließendem Vortrag und da sollte sich ein Stadtratsverordneter dann wohl doch sehen lassen (gehört einfach dazu), abgesehen davon, dass ich die Thematik auch wichtig (und leider auch aktuelle) finde.

Deswegen muss ich auch leider einen anderen Termin verpassen, nämlich die Mitgliederversammlung, zu der ich gerne gegangen wäre, wenn nicht letzte Woche, also wieder verdammt früh, die Einladung zur Gedenkveranstaltung reingeflattert wäre.
die Stadt Kempen schafft es irgendwie alles immer auf den letzten Drücker zu machen, was meinen Terminkalender in herzhafte Verwirrungen bringt.

Apropos letzter Drücker, das Jobcenter ist da auch ein Meister drin. Im Dezember wurde ich informiert, dass mein Bezug zum Ende Januar ausläuft und ich bitte zeitnah einen Weiterbewilligungsantrag stellen soll. Diesen habe ich gegen Ende Dezember direkt dort abgegeben (im Hausbriefkasten, wie ich es sollte. gehört habe ich seit dem nichts, aber während ich dass hier schreibe bin ich in der Warteschlange des telefonischen Kundencenters (ich hasse telefonieren – aber langsam brauche ich Informationen).
die Warterei ist nervig, sowohl in der Warteschlange, als auch bei dem, welche Infos man bekommt. Es fällt da schwierig freundlich zu bleiben – schließlich mischen sich da Frust und Existenzängsten mit dem Gefühl, dass man selber dort nicht als mensch, sondern als Nummer gilt. Der Ton ist auf jedenfalls nicht freundlich.
Nach 10 Minuten warten, wurde ich auf eine tote Leitung gestellt, also nochmal anrufen – es ist echt nervig. Warum klappt das dort nie?
letztens wollte ich mich mal weiterleiten lassen, da haben die dass auch nicht geschissen bekommen, als ob die Mitarbeiter dort nicht fähig zum telefonieren sind.
manchmal finde ich dass echt unverschämt, auch dass man sich dann durch den ganzen Wust erneut durcharbeiten darf (und die Telefongebühren hat – denn wer dort anruft ist ja logischerweise reich).
nach kurzer Diskussion habe ich dass jetzt auch geklärt, meine Weiterbewilligung ist auf dem Postweg, genauso wie eine Anfrage, dass ich noch was einreichen soll, was sich aber dann doch telefonisch klären ließ.
Da kommt noch ein Schreiben, was jetzt schon geklärt ist, aber wahrscheinlich werde ich trotzdem kurz darauf antworten, vielleicht geht dass dann ja per Fax oder so. ja, dass Jobcenter hat noch eine Faxnummer…

Dass macht ja so richtig Spaß, aber soweit dann alles gut…

Bis dann, dann,

Euer Mausebär

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