Was ist eigentlich ein Genesungsbegleiter

Was ist eigentlich ein Genesungsbegleiter. Was macht der Mausebär da so

Was macht der Mausebär so beruflich? Und was soll das?

Eine kleine Erklärung vom Mausebären (Thorsten Dürholt)

Seit dem 17.05.2019 (also nächste Woche werden es sieben Jahre), bin ich ein EX-IN Genesungsbegleiter mit Zertifikat, also ein zertifizierter Experte durch Erfahrung in der Gesundheitsversorgung. Nach dem ich in meiner Vergangenheit bereits den Titel als stattlich anerkannter Erzieher und als Veranstaltungskaufmann (IHK) erworben hatte, war diese Zertifikat das erste, was mir alt Titel gleichzeitig Alles und auch Nichts wert war.
Alles weil ich mich erstmal angekommen fühlte und zum ersten Mal das Gefühl hatte „Ja, dass bin ich“ – Nichts, weil ich niemanden brauchte, der mir das sagte, denn es war die erste Ausbildung, in der ich nicht etwas wurde, sondern entdeckte (entdecken durfte), dass ich etwas war, nämlich ein Genesungsbegleiter.
Genau das ist wichtig, denn zu entdecken, was man ist, was man kann und was man will, dass ist der einzige Prozess, der einen wirklich formt und verändert – so habe ich dass für mich erfahren. Und deshalb war und ist es mein Anliegen, andere menschen nicht zu dem zu formen, was für mich das Richtige wäre, sondern ihnen zu helfen, dass zu finden, was sie sind und was sie sein wollen und sie dahin zu begleiten.

Genesung bedeutet nicht, dass alles wie früher wird (nicht wie bei einem Bruch, der verheilt), den zumeist ist eine Krise, vor allem wenn sie die Seele angreift, nicht nur eine Momentaufnahme, sondern eine Folge eines langen Prozesses, der einfach nicht umkehrbar ist.
Gesundung bedeutet daher, nach einer Krise, einen neuen und bessern weg zu finden. tatsächlich sich selbst zu (er) finden und eine neue Definition zu entdecken, was für einen selber Gesundheit, Zufriedenheit und Leben bedeutet.
Die Antwort liegt nicht in mir, oder in all den kleinen Techniken, Werkzeugen und Methoden, die ich entdeckt habe. Die Antwort liegt in jedem selber.
aber all die kleinen Werkzeuge, Techniken und Methoden können dabei helfen, die Antwort zu finden und die Suche nicht nur leichter, sondern vor allem erträglicher zu gestalten. gemeinsam herausfinden, was wirkt, was hilft und wie man Fortschritte macht und gleichzeitig auch all die kleinen Rückschritte, die einfach dazu gehören, ertragen kann, dass ist die Aufgabe von Genesungsbegleitern, wie ich sie für mich definiere.
Zuhören ist mein wichtigste Werkzeug, nicht nur einfach so, sondern zugewandt, aufmerksam, aktiv (durch nachfragen), manchmal kritisch, immer wohlwollend und zugewandt. So dass eine Reflektion möglich wird, gedankliche Muster durchbrochen werden können und neue Wege entdeckt werden.
Ein Gespräch mit jemandem auf Augenhöhe, der dasselbe Problem am eigene Leib erfahren hat. Jemand der einen nicht verurteilt oder bewertet, sondern einfach erkennt, weiß, was passiert und mitgehen kann. Mal motiviert und stärkt (Empowerment), mal mit entdeckt und neu bewertet (Salutogenese) und mal Mut macht und einfach mit einem geht (Recovery), dass macht ein Genesungsbegleiter.
egal ob mein Klient gerade eine Krise hatte und zurück ins Leben möchte, oder Angst hat, dass eine Krise bevorsteht, oder anders gesagt, egal ob man vor dem Loch steht, hinter dem Loch ist, oder auch gerade mitten drin steckt, ich bin einfach da und versuche meinem Klienten zu helfen, sich selber zu helfen.
Ich helfe durch Mobbing, durch narzisstischen Missbrauch, durch depressive Phasen und helfe danach sich wieder neu zu entdecken.

Ich mache keine Therapie (ich bin kein Therapeut), ich mache kein Programm, sondern ich bin da und teile mein Wissen, meine Erfahrungen, aber vor allem meine zeit und meine Aufmerksamkeit mit denen, die es brauchen. Und das ist was meine Berufung ist…

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