Auch am Ende geht es weiter

Gerade bin ich aus meinem kuschelig warmen Bett gekrochen, weil erneut hat mich die Realität aus dem wunderbaren Traumwelten gerissen.

Heute war ich schon wieder früh unterwegs, weil ich freundlicherweise, zu früher Morgenstunde abgeholt wurde (Danke, Frau Schläger) und zum Jobcenter nach Krefeld gekurvt wurde. Dann wurde ich auch zu dem Termin dort (ärztliche Untersuchung), der mir schon seit Wochen im Bauch grummelt wohltuend begleitet und überraschenderweise fand ich eine sehr gute Situation vor.

Die Ärztin war resolut und vom alten Schlag, stellte aber die richtigen Fragen und hörte den Antworten zu und so war es ein zügiges und effektives Gespräch, welches in die Richtung ging, in der ich es haben wollte. Zufriedenheit ich fühle Dich.

Kaum war ich zuhause, dauerte es auch nicht lange, bis ich mich in meinem Bettchen wieder fand und meiner körperlichen und geistigen Erschöpfung Tribut zollte.

Jetzt bin ich wieder wach und finde (wie immer) jede Menge Kleinigkeiten vor, die erledigt werden wollen (und das bitte bis gestern) und ich habe weder die Kraft, noch die Geduld , um diese Dinge zu verschieben.

Soviel zum Thema „Ich nehme einen Tag Auszeit„, das ist wahrscheinlich nicht möglich, wenn der Tag schon mit und aus Aktivität beginnt. Mal sehen, ob ich noch Ruhe finde, aber vielleicht ist es auch das Problem meiner Selbständigkeit (nicht nur beruflich), es bedeutet halt selbst und ständig.

Bin ich am Ende?

Ja, mit meinen Kräften und einigen anderen Ressourcen.
Nein, mit meiner Hoffnung und meinem Idealismus.

Der Mausebär wird ein wenig kürzer treten in den nächsten Tagen, das ist unbedingt notwendig, aber ein Shut-Down ist weder nötig noch zielführend, auch seelisch nicht.

Also kurzum, meine Ferien sind noch nicht gekommen und mein Winterschlaf ist noch zartes dösen, von Zeit zu Zeit. habt ein wenig Geduld mit dem alten Mausebären, ich brauche vielleicht ein weniger länger, aber ich bin nicht am Ende, sondern (mal wieder) an einem Anfang.

So, jetzt nehme ich mir ein wenig Zeit für meine tagtäglichen Problemstellungen und dann genieße ich den Resttag und verbleibe,

Euer Mausebär

Ein Kommentar

  • Sehr gerne, Herr Dürholt. Beim nächsten Mal lasse ich mich sogar breit schlagen, eine Viertelstunde später zu starten.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben