Mal eben…

Freitag Nachmittag, das Wochenende steht bevor, meine Termine sind erledigt und jetzt muss ich nur noch mal eben…

So fängt es an, was als „mal eben“ beginnt, zieht einen Rattenschwanz von Tätigkeiten nach sich und nervt meist unendlich. Ich war gestern viel zu spät im Bett und heute viel zu früh wieder wach (bzw. bin geweckt worden) und dann fing es an mit „mal eben“. Denn Wunsch alles an dringenden Verpflichtungen zu erledigen, um endlich das lang ersehnte und verdiente Wochenende zu erreichen.

Meist macht man dann ja sogar Dinge für andere Leute. „Kannst Du mir das eben raussuchen?“ und ähnliche Ansagen. Arbeiten, die man tatsächlich zumeist kurz machen kann (sich aber an Freitagen immer als komplizierter als gewöhnlich rausstellen) und zeitgleich in der Summe erdrücken können.
Es lohnt sich nicht zu dem einzelnem Auftrag klar nein zu sagen, da es ja wirklich schnell erledigt ist und den Aufwand es zu verschieben nicht wert. Aber die Massen macht es aus.

Mittlerweile bin ich Energietechnisch im roten Bereich und mein Körper zeigt mir deutliche Signale. Es ist Zeit für das Wochenende, ganz klar.
Mein Blick schweift über den Raum und bemerkt viele Kleinigkeiten, die auch morgen (oder gar übermorgen) noch da sein werden und daher jetzt einfach übersehen werden.
Alles kann, nicht muss und fast nichts wird mich jetzt davon abhalten, in meine Pause zu gehen und mich dem süßen Nichtstun hinzugeben.

Stören des Mausebärens auf eigene Gefahr. Den Mut fassen mein Handy einfach mal auszuschalten und den Restfreitag zum Frei-Tag zu machen.
Es ist nicht persönlich, aber ich habe jetzt keine Lust mehr, weiter etwas zu tun, außer meinen mausebärigen Astralleib zu pflegen.

Ich würde ja noch vieles schreiben, aber ich werde unterbrochen von einer dringenden Sache.
Ich muss mal eben kurz ein Mittagsschläfchen halten, ganz dringend.

Und sollte ich bis heute Abend nicht wieder wach sein, wegen unvorhersehbaren (aber erwarteten) „Komplikationen“ in Form von geräuschvollem Geschnarche aus meiner Höhle, dann melde ich mich halt erst morgen wieder.

Bis dann,

Euer Mausebär

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