Fastenzeit Tag 17

Locker und relaxt geht der Mausebär heute in das Wochenende, denn obwohl ich da ein-zwei Termine habe, wird es diesmal etwas ruhiger sein
Hallo liebe Mausebärfreunde,
Heute bin ich auch wieder ein wenig später aufgestanden (warum auch nicht, wenn es zeitlich passt) und gemütlich zum Training gefahren. eigentlich hatte ich keine Lust, aber ich habe den inneren Schweinehund hinterlistig in einen dunklen Raum gelockt, niedergeschlagen, gefesselt und geknebelt und bin dann doch losgefahren.
gut so, denn das Training hat mir gut getan, nicht nur körperlich, denn ich merke langsam die Vorzüge davon, nicht nur Krafttraining zu machen, sondern auch am Anfang ein wenig Kardio und am Ende ein wenig Gymnastik und Atemübungen zu praktizieren, sondern auch seelisch. Es gab heute nämlich wieder soziale Kontakte beim Training und ich merke, dass es dort einfach eine Atmosphäre ist, die mir gut gefällt und mich mit positiver Stimmung erfüllt, besonders wenn, wie heute, gerade auch meine Lieblingsmenschen da sind. Die machen mir gute Laune und geben mir das Gefühl, gerade am richtigem Ort und willkommen zu sein.
Dementsprechend verlängert sich die Zeit auch gerne mal, weil ich einfach noch ein wenig quatsche und mich daran erfreue…
Ich glaube, dass ist dieses mysteriöse Vereinsleben, was ich vorher nie begriffen habe, aber jetzt langsam entdecke, sei es in der Partei, oder wie heute, im Gym. Da sein, dazugehören, miteinander lachen und reden und einfach sein dürfen. Sehr schön…
Dementsprechend bin ich auch fröhlich nach Hause gekommen, habe jetzt einfach gute Laune und tatsächlich ist mein heutiges Tagespensum, welches noch vor mir liegt, überschaubar. Es ist halt so ein feines Wochenendgefühl, welches mich dabei überkommt.
heute lass ich es mir einfach entspannt gut gehen, auch wenn ich dabei meine Dinge erledige und nicht faul bin.
Ansonsten habe ich heute noch eine kurze meditative Phase gehabt und dabei etwas wichtiges entdeckt, nämlich, dass es notwendig wird, mal wieder daran zu arbeiten, mich mehr zu mögen (vielleicht irgendwann sogar zu lieben), denn ich kann und will nicht erwarten, dass andere Menschen mir gegenüber positive Gefühle haben, wenn ich es nicht schaffe, selber welche für mich aufzubauen.
Die Balance zu finden, zwischen Narzissmus und gesunder Eigenliebe wird bestimmt nicht einfach, aber die Angst davor sollte ich endlich mal überwinden und anfangen, herauszufinden, ob es nicht doch etwas gibt, was mir selber an mir gefällt.
Das könnte das Mausebärleben einfacher machen…
Bis dann, dann,
Euer Mausebär
Autor

- Der Mausebär
-
Thorsten Dürholt schreibt diesen Blog unter dem Pseudonym "Mausebär".
Zur Erklärung gibt es das Mausebären-Manifest unter dem WordPress Link.
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