Fastenzeit Tag 21

Fastenzeit Tag 21

Die Passion des Mausebären – Manche Tage haben so ihre eigenen Vorstellungen davon, warum und wie ein Mausebär leiden soll

Hallo liebe Mausebärfreunde,

Es gibt Tage, da wacht man morgens auf und denkt sich gleich, es wäre besser, wieder einzuschlafen. Schön ist es besonders, so vor dem Wecker aufzuwachen, dass man drauf schaut und feststellt, dass sich noch einmal umdrehen echt nicht lohnt. Gerne hätte ich heute auch den Tag einfach geschmissen, aber dann fiel mir ein, dass ich ja heute ein Coaching mache und deshalb pünktlich sein sollte. Als ich mich dazu dann bereit gemacht habe, kam die Nachricht, dass sich mein Trainingsopfer verspätet. Na gut, wenigstens werde ich vorgewarnt.

Auf zum Training und ich gebe mein Bestes, erst im Coaching, denn das war heute mehr Genesungsbegleitung, als Bewegung, dann beim Training danach, aber so richtig fluppen will es nicht.
Ich begrüße mein Spiegelbild und es teilt mir mit, dass ich scheiße aussehe. Dafür grinse ich bei einer Übung wie ein Psychopath, da hätte selbst Jack Nicholson leichte Angstanfälle bekommen. zufrieden bin ich mit der Leistung nicht, aber pünktlich rau komme ich immerhin.

Nach Hause unter die Dusche. auf der Treppe wartet Post auf mich, ein Bußgeldbescheid, den ich erwartet habe, über 166,50€ was ich nicht erwartet habe, aber da macht man nichts, die Kommunen sind halt Pleite. Ärgert mich und ich entschließe mich, keine Klienten mehr im Auto mitzunehmen, weil es mich zu sehr vom Verkehr ablenkt und ich dann halt Sachen übersehe, wie spontan auftauchende 30er-Schilder, die mal so vor einen Blitzer genagelt wurden. so ist da halt, aber da ich die Kosten halt selber trage (genauso wie alle Fahrkosten, sollte ich mir das einfach abgewöhnen, weil ich dann doch kein Geld zur Arbeit mitbringen will, reicht ja schon wenn ich keines dafür nehme).

Ärgern kann ich mich ja gut, arbeiten darf ich heute auch noch und der Tag hat wahrscheinlich noch nicht sein ganzen Potential an Scheiße über mich gehäuft. also bin ich lieber mal nicht optimistisch, dass fordert es nur heraus, sondern resigniere einfach und fahre gleich zur Tankstelle, weil ich noch zu einem Kliententermin muss und mein tank leer ist. Mein Konto wird auch bald wieder leer sein, aber das bin ich ja gewöhnt und meine Verpflichtungen sind noch im Budget, aber etwas schönes, dass ist diesen Monat nicht mehr drin (gut das Fastenzeit ist).

In Kempen ist heute übrigens Halbfastenmarkt, was mich ärgert, weil es mich daran erinnert, dass es noch 25 tage sind, die ich rumbringen muss und der 21 Tag nicht die Hälfte ist. Aber wahrscheinlich ist dass schneller vorbei, als ich jetzt glaube.
ob es dann was gebracht hat, wage ich anzuzweifeln, weil gut fühle ich mich gerade nicht, aber das liegt wohl eher an mir und meiner Einstellung. Da werde ich aber erst heute Abend was gegen unternehmen, damit ich die Schläge, die heute noch kommen werden, besser abfedern kann.

Heute Abend, Knock Out nach zehn Runden Prügel auf meiner Matte, werde ich dann mein Ego wieder aufpäppeln, meine Emotionen ordnen und mich für die zweite Wochenhälfte vorbereiten, die bestimmt noch Überraschungen zu bieten hat,. und die können ja nicht alle schlecht sein…

Bis dann, dann,

Euer Mausebär

Autor

Thorsten Dürholt
Thorsten DürholtDer Mausebär
Thorsten Dürholt schreibt diesen Blog unter dem Pseudonym "Mausebär".
Zur Erklärung gibt es das Mausebären-Manifest unter dem WordPress Link.
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