Fastenzeit Tag 27

Die Woche hat begonnen und es fängt so gesehen ganz gut an – mal schauen, was so wird
Hallo liebe Mausebärfreunde,
ich frage mich gerade nach den Verhältnissen in meinem Leben. Zur Zeit habe ich gerade Energie (liegt auch am fasten) und sprudel vor Kreativität. Auch Training läuft ganz passabel und trotzdem scheint was nicht zu stimmen.
Im Studio sind Leute überrascht, wenn ich erwähne, dass meine Sporteinheiten so ca. 3 Stunden sind (dabei bin ich da sehr sanft und arbeite konzentriert und gezielt) und ich werde dort als „Machine“ bezeichnet. dabei bin ich gar nicht so übertrieben, wie viele dort, sondern mache mit eher leichten Gewichten ein stetiges, auf richtige Ausführung bedachtes Training. Ich mache auch Pausen, obwohl der Trend mittlerweile zur aktiven Pause geht, also zu einer leichten (eher gymnastischen Übung) zwischen den einzelnen Sätzen.
ich fühle mich davon nicht überfordert, sondern bin im Gegenteil, nach dem Training zumeist fitter, wacher und frischer, als zuvor.
Tatsächlich würde ich streckenweise sogar länger machen, wenn ich nicht andere Verpflichtungen hätte. Aber vielleicht ist es in dem Fall gut so.
ansonsten mache ich ja das eine oder andere für die Erfahrungsexperten, kümmere mich ein wenig, bin Ansprechbar und schreibe meinen Blog. Und ich engagiere mich in die Politik, was mir Freude bereitet. Die Season für Veranstaltungen von IHK und Wirtschaftsförderung haben auch langsam wieder angefangen und da bin ich auch gerne dabei. Und ich habe ein paar Projekte, die ich gerne mitgestalten würde.
dazu noch ein wenig Freizeit mit Rollenspiel, Lesen und auch wieder der Lust auf Kunst, Kultur und so (gestern war ich bei einer Esoterik-Messe – war spannend). halt Spaß daran etwas zu entdecken, etwas zu machen und so.
Der Frühling kommt halt und den Mausebär zieht es nach draußen…
Natürlich freue ich mich auch auf ruhige Tage zu Hause, aber was zu tun habe ich auch da und bin darüber ganz froh, dass ich nicht nur Zeit absitze und nichts vernünftiges mache.
Dennoch habe ich das Gefühl, meine Umgebung ist der Meinung, ich mache zuviel (oder bin davor) und tanze auf zu vielen Hochzeiten (oder so). ich soll mich nicht überbeanspruchen, aber auf der anderen Seite, von Nichts kommt ja auch nichts und zuhause Trübsal geblasen habe ich doch mehr als genug.
ich selber kann es nicht einschätzen, ich habe das Gefühl, ich mache eigentlich den ganzen Tag nicht wirklich viel und ich sollte eigentlich mehr leisten, mehr erledigen und so – aber vielleicht sehe ich dass auch falsch. es ist so schwer einzuschätzen…
daher mache ich mal und habe Spaß daran, etwas zu schaffen, zu erledigen oder auch nur, unterwegs zu sein. Vielleicht wird das ja irgendwann mal mein Beruf, was toll wäre, denn ich wäre gerne etwas unabhängiger, denn ein angekündigtes Schreiben des Jobcenters hängt wie eben jenes berühmte Schwert über meinem Haupt und schon wieder wird mir klar, ich wäre gerne von diese Behörde unabhängig.
mal schauen, ob ich das irgendwann schaffe…
Bis dann, dann,
Euer Mausebär
Autor

- Der Mausebär
-
Thorsten Dürholt schreibt diesen Blog unter dem Pseudonym "Mausebär".
Zur Erklärung gibt es das Mausebären-Manifest unter dem WordPress Link.
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