Tschüss April

Der April geht, der Mai kommt und somit werde ich am Wochenende auch ein neues Titelbild gestalten (und noch mehr)…
Hallo liebe Mausebärfreunde,
Heute habe ich erst einmal ein wenig ausgeschlafen, wonach mein Körper echt geschrien hat und war dann doch fleißig und erfolgreich beim Training und jetzt habe ich wieder ein wenig Energie, Motivation und, dank eines kurzen Blicks nach draußen, auch Sonne im herzen. ein guter Grund, nachher noch einmal ein wenig in den Garten zu gehen und entweder nur die Sonne genießen, oder sogar ein paar Kleinigkeiten erledigen. Ich habe da so ein paar verrückte Ideen für den Garten und wie ich mir den ein wenig erobern kann (also mehr ein „Mein garten“-Gefühl bekomme). Mal sehen ob Motivation, Zeit und Energie dafür reichen…
Wäre jetzt auch eine gute zeit dafür, die Mausebärmama ist ja noch in ihrer anderen Dependance im Norden, also freies Feld und keine Chance der Behinderung.
Frei nach meinem neuen Motto – Die Menschen vor vollendete Tatsachen stellen, denn es ist leichter um Entschuldigung zu bitten, als um Erlaubnis.
Es ist einfach leichter Menschen zu überzeugen von einer wagen Vision, als ihre Akzeptanz für eine konkrete Tatsache zu fordern. Vor allem weil man dann was in der Hand hat und auch schon etwas machen konnte. das schafft mehr Zufriedenheit, als immer abzuwarten und sich auf die Handlungen und die Gande anderer zu verlassen. Sich abhängig machen ist nie gut, egal ob es sich um Suchtmittel, Umstände oder andere menschen handelt. Denn Abhängigkeit führt zu Hilflosigkeit.
Ich merke das selber leider immer wieder, als jemand der Grundsicherung braucht (weil ich nicht produktiv genug bin – oder besser, weil meine Produktion nicht wirtschaftlich genug ist). in einer Gesellschaft sind wir natürlich immer wieder abhängig, hängen sozusagen im sozialen netz und leicht führt das dazu, dass wir uns verstricken. Dabei wussten schon die weisen Chinesen der Vergangenheit, dass es klug ist, sich nicht verstricken zu lassen (ein wenig Buddhismus, quasi) und sich zu lösen (zu mindestens mental und emotional) von all den Stricken, seilen und Netzen, die sich uns in den Weg werfen.
Verstrickungen zu lösen ist unglaublich schwierig und dann droht ja auch die Depression-Spinne, die raubtierhafte Jägerin im Netz des Lebens uns mit ihren Gift zu infizieren, Hilflos zu machen und uns weiter einzurollen, bis wir so verstrickt sind, dass wir keinen raum zum atmen mehr haben.
Doch wer ist diese Spinne, die dieses fiese Gift der mentalen und seelischen Krankheiten produziert? Wer ist diese fiese Jägerin, die sich in unserem sozialem Netz versteckt um diejenigen zu jagen, die darin hängen bleiben?
Wer ist dieser parasitäre Geist, der sich dann von den Schwachen, Unaufmerksamen und Hilflosen nährt?
Nachdem ich gestern ein wenig die Chance hatte, in die Gedanken der Union (also der unChristlichen, nicht-wirklich Demokratischen Union) zu lauschen, denn ich war beim Forum Zukunft, ausgerichtet von der IHK in den Räumlichkeiten der Sparkasse und dort redete unser Bundestagsabgeordnete (Also ein Union-mann aus Viersen) über die Maßnahmen, die die Regierung betreibt.
Wieder mal war ich übrigens erstaunt, wie ein einziger mensch, auf recht dröge Art, soviel Bullshit als Gold verkaufen wollte und jede Kritik, die in Fragen verborgen war, wie Teflon an sich abprallen ließ. Wieder am fragte ich mich, wieso Politiker der Union so an dem Märchen des unbegrenzten Wachstums festhalten, welches für jeden der nur ein wenig Volkswirtschaft verstanden hat, einfach als Lüge zu enttarnen ist. Wohlstand schultert sich auf anderer Menschen schulden und die Jahre der fetten Kolonialherrschaft sind vorbei.
Statt zu überlegen, wie wir eine sichere und nachhaltige Volkswirtschaft generieren können (wofür sich überraschenderweise sogar der Redner der Sparkasse an dem Abend ausgesprochen hat, auch wenn es eher indirekt war), wollen wir ja unbedingt den Stand des Geldadels (sechst meisten Milliardäre weltweit in Deutschland ansässig) erhalten, der sich aus den trümmern des dritten Reiches erhoben hat, mithilfe der Gelder, die durch Zwangsarbeit und Menschenverachtung im Krieg gerafft werden konnten.
Ich meine, wir sollen uns als Volk schämen, dass wir Nazi-Enkel sind, während einige wenige die Fürchte der Kriegsbeute noch genießen und sich damit ein gutes Leben machen – wer darin keinen Zynismus sieht, dem kann man auch nicht helfen.
Gespart wird, dank Union wieder bei den Kleinen (manchmal kann ich nicht so viel Essen, wie ich kotzen will – liegt aber auch daran, dass das essen teurer und das Geld weniger wird). Ideen werden als Lösungen präsentiert, die längst überholt sind und sich bereits als schlecht erwiesen haben und es ist ja leichter die sozialen Sicherungen zu schröpfen, als den Wasserkopf der Regierung zu verkleinern.
Endlich die Zugewinnsgrenze bei Grundsicherung zu erhöhen (damit sich Aufstocken lohnt), würde wahrscheinlich mehr motivieren, als sämtliche Sanktionen, die ausgesprochen werden dürfen und tatsächlich die vielen Menschen, die Grundsicherung brauchen, weil es sonst nicht reicht, entlasten.
Harte Maßnahmen gegen Schwarzarbeit würden auch mehr bringen, denn viele Bezieher von Grundsicherung müssen nebenbei schwarz arbeiten (sonst reicht es nicht) und ich sage mal, es sind nicht nur arme Leute aus prekären Verhältnissen, die die Dienste von Steuerhinterziehern annehmen, sondern eigentlich viel häufiger, nach meiner Beobachtung der so genannte Mittelstand (der tatsächlich schon die untere Oberschicht ist).
Auch (und es wurde sogar gesagt) ist die Frage, bei den gewaltigen Kosten der medizinischen Versorgung, wieso es dafür so unzählige Krankenkassen braucht, die mit verdienen. warum nicht einige wenige, die dann für alle da sind. und natürlich sollen die Krankenkassen auch genügend gewinne machen, deshalb soll ja jetzt die Solidargemeinschaft (sprich der Steuerzahler) für die Bezieher von Grundsicherung aufkommen, statt wie früher die Krankenkassen (also aus ihren Beiträgen).
Können wir nicht einfach die Zahl der Versicherungsträger auf etwa 10 reduzieren (maximal), dafür aber eine gesetzliche Krankenkassenpflicht für jeden Bürger (quasi die Bürgerversicherung). Also weg von der privaten Krankenversicherung hin zur Bürgerversicherung. Gerne auch eher abhängig vom Einkommen, als vom Lohn (oder klarer abgegrenzt, was Einkommen ist), so dass jeder fair einzahlt. und damit weg von der Zwei-Klassen-Medizin, hin zu einer wirklich guten Grundversorgung. dann wären auch die Verhandlungen mit Krankenhäusern, Pharmaunternehmen und ähnlichem einfacher…
Muss ja nicht gleich vergesellschaftet werden (obwohl ich Sozialist genug bin, um die Idee zu mögen), nur ein wenig eingedampft, entbürokratisiert und entkapitalisiert (also nicht Gewinne um jeden Preis, wenn es um Menschen geht).
Es gäbe so viel, was möglich wäre, wenn die Entscheidungsträger ein wenig mehr ihren eigen Kopf aus ihrem arsch ziehen würden und mal erkennen würden, was tatsächlich möglich ist. Und auch was nicht möglich ist, aber krampfhaft versucht wird, um die Machteliten zu erhalten (und den Geldadel). und so wird unsere jetzige Regierung zum besten Werbemittel für die Alternative, die keine ist, denn wer denkt, die AfD würde etwas verbessern, der steht auch im verdacht, im Baumarkt an den Lackdosen zu schnuppern.
Bekommt es in den Schädel, die ändern gar nichts, die machen es maximal schlimmer und werden die meisten ihrer Wähler, sobald sie an der macht sind, gnadenlos vernichten, ausbeuten und verhöhnen.
Genug des Jammers und ab in das verlängerte Wochenende.
Morgen ist erster Mai und damit tag der arbeit. natürlich ist der Mausebär dann auf der Strasse, denn die Welt ändert sich nicht, wenn man zuhause sitzen bleibt. Wer morgen auch in Krefeld verweilt, um sich dort den Kundgebungen anzuschließen, kann sich gerne mit dem Mausebären in Kontakt setzen, ich freue mich über jeden Mausebärfreund, den ich dort treffe. Und ich feier auch jeden Mausebärfreund, der morgen nicht faul auf dem Arsch sitzen bleibt, sondern tatsächlich den tag nutzt, um etwas für die Gesellschaft und die Zukunft zu tun.
Nicht immer andere machen lassen, sondern selber Mut haben, selber Energie einbringen und dabei sein…
Bis dann, dann,
Euer Mausebär
Autor

- Der Mausebär
-
Thorsten Dürholt schreibt diesen Blog unter dem Pseudonym "Mausebär".
Zur Erklärung gibt es das Mausebären-Manifest unter dem WordPress Link.
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