Fastenzeit Tag 41

Im Rahmen meiner dunklen Musen-Tour 2026 kommt heute, als Drittes, Luxuria (die Wollust) dran – also somit heute absolute Triggerwarnung
Hallo liebe Mausebärfreunde,
Obwohl es mir heute nicht ganz so gut geht (rein körperlich) habe ich mir dennoch vorgenommen, mein Rendezvous mit der dunklen Muse des Tages einzuhalten und eingehandelt habe ich mir einen Tag mit Luxuria, oder wie ich sie nenne Lux, meine innere Muse der Wollust.
Und tatsächlich ist das eine gute Sache, denn die liebe Lux ist so ganz anders, als man es sich vorstellen mag. dachte ich vorher, sie wäre ein kurviges und rassiges Weibsbild, merke ich beim kennen lernen, das Lux eigentlich ganz anders ist…
Tatsächlich würde ich die niedliche Lux eher als einen Tomboy bezeichnen, also eine sehr burschikose, freche und eher wildes Mädchen. Ein echter Wildfang mit roten Haaren und Sommersprossen, die mit mir eher auf eine kumpelhafte Art umgeht. Die Art von Kumpel, die einen anstupst und zuflüstert: „Schau mal, da drüben, hat die nicht einen geilen Arsch?„.
So eine, die man anschaut und sich fragt,ob man auf sie stehen darf und wenn ja, warum man es macht und wo die Antwort doch so absolut klar ist.
Ich glaube, sie ist die dunkle Muse, die mir am nächsten steht, obwohl ich so gesehen gar nicht so notgeil bin, wie ich immer darstelle. Aber Wollust ist für mich die Sünde, die am meisten in den Bereich der Fantasie reinkommt. Erotik ist für mich reine Fantasie – ein Spiel mit dem, was sein könnte.
Und tatsächlich ist viel meiner Fantasiewelt auch von diversen erotischen Gedanken durchdrungen, zumeist auf den Schwerpunkt der Sinnlichkeit, also das erleben von Sinneseindrücken und das Spiel damit. Denn nur im Genuß, liegt ja tatsächliche Wollust, also das tiefempfundene Sehnen nach einem bestimmten sinnlichen Impuls.
Tatsächlich ist es auch mehr, als der Vergängliche und kurze Genuss eines sexuellen Höhepunkts, sondern das ausreizen von Sinn und Sinnlichkeit ans sich.
Ich glaube, ich bin sehr froh, dass ich in mir einen Freund und gleichzeitig eine Liebhaberin, wie Lux trage, die alles für mich sein könnte, was ich begehre und dadurch, dass sie es gerade nicht unbedingt ist, ein ganz anderes und feineres Begehren in mir weckt. Ich werde noch einige Tage widerstand leisten, bevor ich wieder in ihre Arme sinke (noch ist Fastenzeit) und das Warten und harren vergrößert den Genuß, der mich erwartet – so das versprechen.
Morgen werde ich mich mal mit Ira (Zorn) auseinandersetzen, was bestimmt auch intressant wird…
Bis dann, dann,
Euer Mausebär
Autor

- Der Mausebär
-
Thorsten Dürholt schreibt diesen Blog unter dem Pseudonym "Mausebär".
Zur Erklärung gibt es das Mausebären-Manifest unter dem WordPress Link.
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Ein Kommentar
Gut interpretiert
Fasten ist schon eine Herausforderung