Eine kleine Nichtigkeit

Hurra, das Wochenende ist da!

Nach meinem gestrigen langen Donnerstag (mit vielen Terminen) naht heute, ganz leise, auf trapselnden Mausepfötchen das Wochenende.
Da freut sich der mausebär und überlegt sich glatt, was den nun ansteht, welche Verpflichtungen sich angekündigt haben und wie ich die nächste Woche vorbereiten muss.

Tatsächlich sagt mein Kalender ganz zart und fröhlich „Nö“. Es gibt nichts was ich tun muss, aber viel was ich kann, wenn ich will.

So liebe ich meine Tage, voller Möglichkeiten, frei von Verpflichtungen. Es ist nicht gut für meine mausebärige Befindlichkeit, wenn ich „muss“, sondern einfach besser, wenn ich kann. Zu erledigen gibt es genug, aber ganz ohne Zwang und so wird nicht Not, sonder Muße mein handeln bestimmen und mich dieses Wochenende fröhlich und gezielt der Pflege der wichtigsten Person im Mausebärversium zukommen, nämlich dem Mausebär selber.

Ich weiß noch nicht wie oder was, aber ein wenig Wellness ist dringend angeraten und ich will mir gerne (und wohltuend) etwas gönnen und sei es nur Zeit für mich ganz allein.

Im Prinzip ist das wichtiger, als man so denkt. meine Energielager sind bei weitem nicht aufgefüllt und viele Handlungen bringen mich an den Rand meiner mentalen Reserve. Nicht nah genug, um Anlass zur Sorge zu bereiten, aber dennoch etwas worauf ich achten muss.

Und daher sind die nächsten Tage für meine eigene Befindlichkeit reserviert und ich folge meinen mausebärichen Instinkten, um ein wenig Energie zu tanken, mich seelisch zu stabilisieren und die Gelassenheit zu erreichen, welche ich in letzter Zeit so häufig vermisst haben.

Vielleicht auch mein Tipp (so zum Freitag) für alle anderen Menschen. Gönnt euch eine Auszeit und macht dieses Wochenende mal etwas Besonderes, zum Beispiele Nichts.
Einfach mal Nichts vorhaben ist eine originelle Idee, gerade in unserer Leistungsgesellschaft. es mag quasi zynisch klingen, aber wann habt ihr euch in letzter Zeit einfach mal Nichts gegönnt, und das ganz ohne euch einzuschränken. Wann konntet ihr zum letzten mal die Frage nach eurem Wochenende mit einem ehrlichen „Das war nichts“ beantworten.

Somit Nichts als eine Art Luxus betrachten, den man weder kaufen noch leihen kann, sondern sich einfach nur gönnen. Etwas was man nicht verschenken kann, sondern nur akzeptieren und tolerieren. Den wann haben wir zuletzt auf die Aussagen „Nö, da habe ich Nichts vor“ mit einem freundlichen „Cool, gönn Dir“ reagiert?

Es ist an der zeit dem Nichts das angedichtete Negative (quasi den schlechten Ruf) wieder zu nehmen und es neutral zu sehen. Als Chance und Möglichkeit, denn wenn Nichts ist, ist Alles möglich.

Ein schönes Wochenende wünscht,

Euer Mausebär

Ein Kommentar

  • Ich freue mich auch mega, wenn ich mal nichts auf dem Kalender stehen habe und dann alles und nichts aus der Spontanität heraus machen kann ☺️
    Dir eine nichts tuende gute Zeit an diesem Wochenende ☺️✊️

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